Fernsehen, Donnerstag 24 Mai 2007 16:03
LOL, so ein Statement hab ich auch schon lange nicht mehr gehört:
Die Markenführung wird demokratischer, deshalb gewinnt das Fernsehen an Bedeutung. Im Internet lehnt sich eine neue Generation von “68ern” gegen die Autorität von Marken auf. Sie werden ein Stück weit zerfasert, teilweise auch verunglimpft. Nur wer seinen Marken über die klassischen Medien genügend Authentizität und Relevanz verleiht, wird im Web 2.0 nicht untergehen.
Eine Aussage von Peter Christmann, Vorstand Sales & Marketing bei ProSiebenSat.1 und Geschäftsführer von SevenOne Media, in der Horizont vom 24. Mai 2007, Gefunden bei Fischmarkt.
Ein Kommentar bei Fischmarkt bringt es auf den Punkt:
Über diesem Konstrukt saß mit Sicherheit die gesamte PR-Abteilung von SevenOne. Und das mindestens eine Woche. Das Ganze ist so komplex, dass auch das Gegenteil wahr sein könnte. In zwei Sätze fünf Thesen zu packen – der Mann will gar nicht verstanden werden.
Beide Zitate beschreiben sehr gut das Problem des Fernsehens, das ja meiner Meinung nach DER große Verlierer der Zukunft sein wird, wenn sich die Fernsehanstalten nicht zügig neue Konzepte einfallen lassen, denn mit Systemen wie Joost ist das normale Fernsehen hinfällig.
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SevenOneMedia: “Marken werden im Web 2.0 zerfasert und verunglimpft”…
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