Web2.0, Dienstag 26 Juni 2007 13:44
Bear Steans hat eine sehr gute Studie zu der “Long Tail” Theorie veröffentlicht. Was ist der “Long Tail”? Ganz einfach:

Aufgrund der Erweiterung des Angebotes gibt es zwar weiterhin eine Spitze der, in diesem Beispiel, Fernsehsender, aber immer mehr Zuseher sehen Nischensender, d.h. die Masse verteilt sich weitaus besser auf kleine Sender die gut davon leben können.
Die Studie nimmt diese Phänomen bei “User Generated Content” (neuamerikanisch UGC abgekürzt) unter die Lupe, und behauptet das man mit UGC Geld verdienen kann, wenn der Content, no na, gut ist. Wichtig in der Studie ist das Beat Steans sagt das in der Wertschöpfungskette nicht unbedingt der Content-Creator oder der Sender die Hauptgewinner sind, sondern die “Content Packer” also die die Inhalte zu Paketen zusammenführen:

Dem kann ich im Moment nur recht geben, hoffe aber das die wiederum ihren Anteil an die User, die den Content generieren wieder abgeben. So sagt die Studie auch das Google eigentlich weitaus mehr ihrer Ad-Einnahmen an die Betreiber von Seiten wo diese Ads geschaltet werden ausschütten sollte, das das Verhältnis im Moment nicht ganz stimmt (steht so natürlich nicht direkt in der Studie da ja auf Gewinnmaximierung ausgerichtet).
Das sich guter Content durchsetzt zeigt die Studie an 2 Beispielen, einerseits welches Amerikanisches Fernsehnetzwerk in den letzten Jahren am besten bewertet wurde:

Diese Grafik zeigt einfach das sich die Netzwerke abwechseln, soll heissen das auch auf Contentoptimierung und Zielgruppenoptimierung abgestimmte Konzerne oft falsch liegen.
Gefunden bei The Long Tail.
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