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Parteien und Email: der Sieger!

Politik, Freitag 28 September 2007 09:37

Gestern beschrieb ich die Herausforderung an alle im Parlament vertretenen Parteien in Österreich.

So, wer ist jetzt der Sieger? wer hat als erster reagiert? und wie?

Der Sieger ist die ÖVP.

Ich hatte meine Email-Anfrage um 7:46 in der Früh weggeschickt, um 09:24(!), also 98 Minuten später, bekam ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Kossatz,

danke für Ihre Anfrage – und Ihr konkretes Interesse. Ein außerordentlicher Bundesparteitag ist in der Österreichischen Volkspartei über Beschluss des Bundesparteivorstandes (Mehrheitsbeschluss) oder über schriftlichen Antrag von mindestens drei Landesparteiorganisationen innerhalb von drei Monaten nach Einlangen des Antrages einzuberufen.

Ich schicke Ihnen gerne unsere Statuten diesbezüglich mit.

Mit freundlichen Grüßen

XXXXX XXXXX
Service
____________________________________
ÖVP-Bundespartei, Lichtenfelsgasse 7
1010 Wien
http://www.oevp.at
—————————————–
Sollten Sie keine weiteren vp-mails erhalten wollen, bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung.

Als Anhang waren noch die Statuten der ÖVP als PDF-File (mit 34 Seiten) angehängt. Den Absender der Email habe ich aus Datenschutzgründen entfernt.

Wie macht sich diese Antwort in Bezug auf meinen Fragenkatalog wobei die Frage 1.: “Welche Partei antwortet als erstes?” beantwortet ist und 2. :”Antworten alle Parteien?” erst am Ende dieser Serie (genauso wie 6.:”Bei welcher Partei ist es am “einfachsten” einen Sonderparteitag einzuberufen?”) beantwortet werden kann, also gehen wir zu 3. über:

3. Ist die Antwort befriedigend?

Es wird erklärt was alles benötigt wird um einen Sonderparteitag einzuberufen, wobei nicht klar ist für welche Gremien (Parteivorstand, Parlamentsfraktion) die dort getroffenen Entscheidungen bindend sind, aber das lässt sich ja vielleicht in den Statuten nachlesen, wobei ich das ja eigentlich vermeiden wollte :) .

4. Wird man persönlich betreut oder hat die Antwort mehr Callcenter-Charakter?

Die Antwort hat als Absender keine Standard-Email sondern einen Namen, das ist schon mal sehr gut. Die selbe Person unterschrieb auch die Email und die Person ist auch klar dem “Service” zuordbar. Macht einen persönlichen Eindruck und man fühlt sich professionell betreut.

5. Was steht noch in der Antwort-Email?

Eine klassische Signatur, wobei mich der letzte Satz “Sollten Sie keine weiteren vp-mails erhalten wollen, bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung.” etwas stutzig macht, hab ich jetzt die ÖVP-Newsletter subskribiert? Abwarten…

Alles in allem eine eigentlich sehr brauchbare Antwort und die Reaktionszeit ist, das kann ich jetzt schon vorwegnehmen, mit (großem) Abstand die schnellste. Ich dachte ja eigentlich das eine andere Partei da schneller ist, aber dem war nicht so. Mit dieser schnellen Antwort wurde mein Gefühl gestärkt das die Parteien schon im Internet angekommen sind, mal sehen ob sich das verstärkt.

Im nächstem Teil kommt der Zweitplatzierte mit einer sehr interessanten Antwort.

Die anderen Teile:

Teil 1: die Herausforderung!

Teil 3: die Zweitplatzierte!

Teil 4: die Drittplatzierte!

Teil 5: die Verlierer!

  1.  
    1. Oktober 2007 | 07:19

    sterreichischem Parlament vertretenen Parteien ist einen Sonderparteitag einzuberufen und wie weit sich die jeweilige Partei an die dort getroffenen Entscheidungen halten muss. Nach 98 Minuten hat die ÖVPgeantwortetund somit die Zeit-Challenge gewonnen. Doch siehe da, welche Google-Ads eingeblendet werden, während ich die Story lese: da taucht doch tatsächlich eine Imageanzeige für die FPÖ auf – skurril irgendwie. Was erwartet man sich davon? Dass einer jener

  2.  
    28. September 2007 | 09:42

    Parteien und Email: der Sieger!…

    Gestern schilderte ich die Herausforderung: eine Email an alle im österreichischem Parlament vertre…

  3.  
    28. September 2007 | 09:44

    [...] Teil 2: der Sieger! Ähnliche Beiträge: Parteien und Email: der Sieger! Österreichischer Politiker nennt Joschka Fischer “Schwein” Politik Pressemitteilungen auf OTS.at? Wie man zum Fan wird Google und die österreichischen Parteien Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können. [...]

  4.  
    2. Oktober 2007 | 09:47

    [...] habe alle im Parlament vertretenen Parteien vor diese Herausforderung gestellt. Die Siegerin (danke an Michaela für den Hinweis das es die Siegerin und natürlich nicht der Sieger [...]

  5.  
    5. Oktober 2007 | 10:14

    [...] weiter gehts! Das war die Herausforderung, die Plätze eins und zwei sind bereits vergeben, jetzt geht es um den dritten [...]

  6.  
    9. Oktober 2007 | 16:29

    [...] Teil 2: der Sieger! [...]

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