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Vorhersage: Platinium Musicpass von Sony BMG scheitert

Schwachsinn, Dienstag 8 Januar 2008 18:22

Gestern stellte Sony BMG Platinium Musicpass vor. Musicpass soll die Antwort auf DRM-freie Musik anderer Anbieter (z.B. iTunes) werden:

Sony BMG Musicpass

ABER! Nicht wie bei alle anderen Anbietern kann man die MP3-Files Online kaufen, das wäre ja einfach, nein, man muss in ein  Musikgeschäft gehen (!) und dort eine Plastikkarte für $12.99 kaufen (es gibt nur komplette Alben), auf dieser Karte einen Code freirubbeln und mit diesem Code kann man dann Online die Songs runterladen.  Zum Start gibt es die tolle Auswahl von 37 (!) Alben…

Ich wette sehr viel darauf das man, bevor man seinen Rubbelcode eingeben kann, sich mit Name, Adresse, Geburtsdatum und was weis ich noch registrieren muss und das die MP3-Files auf jeden Fall ein Wasserzeichen haben damit man ja zurückverfolgen kann wer das MP3-File gekauft hat (da Frage ich mich: Wie kann ich mein “Album” z.B. auf Ebay weiterverkaufen? nachdem ich ja eine “physische Repräsentation” davon habe?). Außerdem gibt es keine Info mit welcher Rate (128Kbit? 256Kbit?) die Songs angeboten werden.

Weiters wette ich das dieses Format den Sommer nicht überlebt, da es zwar vielleicht interessant ist wieder eine physische Repräsentation eines Albums zu haben, aber so ist die Umsetzung einfach nur schlecht. Wenn ich jetzt einen Song haben möchte möchte ich ihn Online kaufen und runterladen können und fertig.

Aber was will man von einer Industrie die davon ausgeht das alle ihre Kunden Verbrecher sind erwarten?

Gefunden bei Beobachtungen zur Medienkonvergenz.

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