Politik, Montag 25 Februar 2008 22:46
So, heute wurde der erste zehnseitige Zwischenbericht zur Kampusch-Affäre vom Leiter der eingesetzen Kommission, Ex-Verfassungsgerichtshof-Präsident (VfGH) Ludwig Adamovich, dem Innenminister übergeben.
Dieser Vorgang war Heute zu Mittag und immer ist noch nichts davon an die Presse gedrungen.
Das erlaubt mir, als gelernter Österreicher, folgende Schlüsse zu ziehen:
- Wäre der Bericht für eine der beteiligten Parteien positiv ausgefallen wäre schon längst etwas davon öffentlich.
- Wäre der Bericht für eine der beteiligten Parteien weniger negativ als für die anderen ausgefallen wäre schon längst etwas davon öffentlich.
- Würde der Bericht Einzelpersonen als “Übeltäter” nennen wäre schon längst etwas davon öffentlich.
- Würde der Bericht unbekannte PolitikerInnen als “Übeltäter” nennen wäre schon längst etwas davon öffentlich.
- Würde der Bericht bereits verstorbene belasten wäre schon längst etwas davon öffentlich.
- Würde der Bericht Behörden innerhalb des Innenministeriums loben wäre schon längst etwas davon öffentlich.
Deswegen bleibt für mich nur der einzige Schluss daraus übrig:
Der Zwischenbericht ist wirklich ganz, ganz Übel für die beteiligten Parteien und Personen!
Oder hat die ÖVP es geschafft den Bericht vor der SPÖ geheim zu halten?
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