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Adobe’s Photoshop Express und die AGBs

Web2.0, Sonntag 30 März 2008 11:20

Christian und einige andere, siehe z. B. hier haben sich die AGBs von Adobe’s Photoshop Express genauer durchgelesen und etwas gefunden das sie zu recht als “Showstopper” bezeichnen.

Es fängt ja alles ganz harmlos und gut an:

 Adobe does not claim ownership of Your Content.

Da denkt man sich sofort: “Sehr gut, so gehört es sich”, jetzt kommt es aber:

However, with respect to Your Content that you submit or make available for inclusion on publicly accessible areas of the Services, you grant Adobe a worldwide, royalty-free, nonexclusive, perpetual, irrevocable, and fully sublicensable license to use, distribute, derive revenue or other remuneration from, reproduce, modify, adapt, publish, translate, publicly perform and publicly display such Content (in whole or in part) and to incorporate such Content into other Materials or works in any format or medium now known or later developed.

BUMM; da ist es wieder, das typische “Dein Content gehört mir”!

Interessant auch das der Stock Photo Service von Adobe mit 1. April eingestellt wird,  jetzt muss Adobe wohl nicht mehr mühsam Bildrechte kaufen, bekommen sie ja jetzt dank des Photoshops gratis!

SHAME ON YOU ADOBE!

    1.  
      30. März 2008 | 13:21

      War klar. (Leider).

      Der Trend zieht sich durch. Es werden zentrale Tools angeboten, die man kostenlos eingeschränkt und kostenpflichtig uneingeschränkt nutzen kann.

      Wir haben die Freiheit all das zu machen, was wir machen möchten/können, es sind uns kaum Grenzen gesetzt. Sobald dies auf zentralen Tools geschieht, gehen die Rechte am Eigentum der Information meistens verloren.

      Wenn ich näher überlege – haben wir derzeit zwei unterschiedliche Systeme: In der realen Welt soetwas wie den Kapitalismus und in der digitalen Welt eine Art von Kommunismus.

      Wir haben Meinungsfreiheit, setzen unsere Ideen um und stellen sie in öffentlichen Plattformen (jedem) zur Verfügung. Das heißt, Informationen aus der realen Welt (Fotos, Videos, Berichte, Musik, Präsentationen, etc) werden digital zugänglich (flickr, youtube, studivz, facebook, myspace, ps express…). Das ist so die Mechanik heutzutage – fast alles landet im Web.

      Wir produzieren und stellen unsere Ideen und letztendlich Produkte zur Verfügung. Nicht dem Staat, sondern privaten Unternehmen. Staat und Unternehmen haben Platz getauscht – ist das so etwas wie ein “Kommunistischer Kapitalismus”?

    2.  
      31. März 2008 | 21:37

      Ich schrei’. Alleine “[...] display [...] in any format or medium now known or later developed”. In Unendlichkeit, Amen. Pardon, Adobe.

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