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Der erste Roman mit eingebauten Google Maps!

Web2.0, Montag 26 Mai 2008 15:05

Flo hat die letzten Wochen an dem Projekt “Senghor On The Rocks“gearbeitet, eine Art “Mashup” zwischen Google Maps und Roman:

Dabei liest man sozusagen den Roman und sieht auf der linken Seite die Routen die im Text erwähnt werden:

Dabei fährt z. B. der Pfeil sozusagen in “Echtzeit” die Strecken ab oder aber die virtuelle Kamera schwenkt über das besprochene Gebiet. Auch wird die Karte in der Nacht dunkler, sehr sehenswert!

Auf der rechten Buchseite steht der Text des Romans von Christoph Benda:

Zum blättern klickt man einfach auf die jeweilige Seite. Sehr schön ist auch das Lesezeichen, das sich merkt welche Seite man sich als letztes angeschaut hat und beim nächsten Besuch der Webseite dort sozusagen im Buch “steckt”.

Der Roman selber besteht aus drei Teilen, jeder mit 180-200 (Text-) Seiten, ich habe den Text jetzt nur überflogen, muss ich mal in Ruhe lesen. Hier erklären die Macher der Seite warum sie diesen Roman gewählt haben:

Als literarische Grundlage des Projektes hat sich der Roman SENGHOR ON THE ROCKS von Christoph Benda angeboten: Chronologisch linear und konsequent aus der Perspektive des Protagonisten erzählt eignet sich der Text perfekt für die Annotierung anhand einer Karte.

Die Seite ist auf jedenfall sehr schön gemacht und zeigt einmal einen anderen Umgang mit Google Maps, die Welt besteht nicht nur aus Routenplanung und “Wo finde ich die nächste coole Party”! :)

3 Kommentare für 'Der erste Roman mit eingebauten Google Maps!'

  1.  
    c3o
    26. Mai 2008 | 15:25

    Nett! “The 21 Steps” ist noch näher an der Maptales-Idee — eine Google Map mit Geschichte, statt umgekehrt: http://www.wetellstories.co.uk/stories/week1/ (zwar eher Kurzgeschichte als Roman, allerdings extra dafür geschrieben, und daher interaktiver und immersiver).
    Scheint im Firefox 3 nicht mehr zu funktionieren, Safari/FF2 verwenden.

  2.  
    28. Mai 2008 | 09:06

    Ich finde die Idee eigendlich ganz lustig –> es kommt halt wie immer auf die Umsetzung an also ob Google Maps nur für sinnlose bilder genutzt wird oder ob es in die Sorry direkt mit einbezogen wird

  3.  
    15. August 2008 | 22:43

    :) Das ist doch mal eine richtig nette idee.

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