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Neue Vertriebswege für (Print-) Magazine

Internet, Computer, Mittwoch 4 Juni 2008 07:51

Printmedien, vor allem Wochen/Monats Magazine fangen schön langsam an neue Ideen für ihre Vermarktung zu entwickeln (Stichwort: CD von Prince am Cover). Menzies Digital geht jetzt einen sehr interessanten Weg: Sie bieten von eine große Menge von Magazinen als Download an.

Nach einer kurzen Registrierung und dem Download einer (gratis verfügbaren) Software (knapp 6,5 MB) können mit Hilfe des “Delivery Managers” die entsprechenden gekauften Magazine heruntergeladen werden.

Die Auswahl ist sehr gut, es sind die wichtigsten in England erscheinenden Magazine vertreten, von “Elle” angefangen über “Edge Magazine”, “Today’s Golfer”, “Top Gear” usw., hier eine kleine Auswahl:

Ich habe mir mal ein Magazin gekauft (das billigste das ich gefunden habe, “Chat” um 0,78 Pfund) und muss sagen das funktioniert wunderbar! Der rund 23 MB große Download ist sofort runtergeladen und lässt sich im Viewer betrachten. Leider verhindert der Viewer das machen von Screenshots (und ich war jetzt zu faul alle Screenshot-Programme durchzuprobieren), deswegen mit der (schlechten) Handykamera aufgenommen:

Die Seiten werden wunderbar dargestellt, blättern ist ganz einfach, suche funktioniert auch. Alles in allem bin ich damit sehr zufrieden.

Natürlich lassen sich die Seiten auch ausdrucken, schaut sehr gut aus!

Auch lassen sich die Magazine mitnehmen, man kann sie (einmalig) auf einen USB-Stick kopieren und mit dem Reader auf anderen Computern öffnen und so Magazine “weitergeben” und/oder betrachten, auch ist es möglich ein Magazin (einmalig) via Email zu verschicken, dann hat man selber noch die Möglichkeit ein “Backup” downzuloaden, wenn man das löscht verliert man aber das Magazin.

Alles in allem ein sehr guter Ansatz, die DRM-Probleme werden wohl auch noch verschwinden wenn die Verlage verstanden haben das sie sinnlos sind.

Aber das schönste für mich ist: die Magazine sind viel billiger als wenn man sie in Wien kauft, z. B. das “Edge Magazine” kostet in Wien um die 11 Euro, beim Download 4,5 Pfund, das sind rund 5,7 Euro und ich bekomme es am Tag des erscheinen, nicht wie bei einem Abo (hatte ich mal) zwei Wochen später.

Das jetzt noch verbunden mit der Idee einer “Flatrate” für alle Magazine (wie es ein französischer Vertrieb versucht, übrigens mit der gleiche Software) und ich bin dabei.

Gefunden bei 901am.

1 Kommentar für 'Neue Vertriebswege für (Print-) Magazine'

  1.  
    4. Juni 2008 | 09:05

    Interessanter Ansatz, den ich noch nicht kannte, danke für die Info. Wenn man das jetzt noch, wie Du schreibst, mit einer Flatrate kombiniert und das Angebot passt, dann wäre das wirklich etwas, wo ich schwach werden könnte.

    Bleibt die Frage, wann man das dann alles lesen soll. :-)

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