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Yigg.de oder wie sich eine System selbst frisst

Web2.0, Dienstag 1 Juli 2008 16:57

Seit heute morgen ist die neue Version (Beta V6) von Yigg.de Online, einem Digg-ähnlichem Dienst der aber sehr gut (Aufgrund von z.b. Plugins) verwendbar war und beliebt ist/war.

Vor ein paar Tagen migrierten die Macher von Yigg ihre Seite auf diese neue Version (der Umstieg hat drei Tage gedauert). Kaum ist die neue Seite Online sieht die Startseite gleich mal so aus (in der Listen-Ansicht):

Yigg Startseite

Ein Großteil der Meldungen auf der Startseite (und somit die beliebtesten Meldungen) beschäftigen sich mit der neuen Yigg-Version, die meisten davon äußerst negativ und ich  muss zustimmen, leider ist Yigg für mich im Moment unbrauchbar.

Nicht nur das alle alten Nachrichten die ich auf Yigg eingestellt habe weg sind (somit auch der Rank, die Freunde, usw.) auch gehen alle Wordpress-Plugins nicht mehr und die Seite hat andauernd Fehlermeldungen (Manchmal ist sie gar nicht mehr erreichbar).

Wirklich Schade, ich mochte Yigg sehr, war die einzige brauchbare Digg-Version in Deutschland und auch ihr Modell der Einnahmen-Beteiligung bei Google Adsense hatte mir schon $0,27 eingebracht :)

Manchmal ist weniger Ajax dafür zuverlässiges Funktionieren besser!

Auch habe ich (bis jetzt) keine neuen Funktionen gefunden, was kann diese Version jetzt mehr?

Bitte repariert das schnell, ich will wieder Yigg verwenden können!

Die Betreiber bemühen sich mit ihrem Live Blog die Community zu informieren was gerade passiert und reagieren auf die massive Kritik, wenigstens das ist ein sehr guter Ansatz!

9 Kommentare für 'Yigg.de oder wie sich eine System selbst frisst'

  1.  
    1. Juli 2008 | 18:35

    Du hast recht: es ist einzigartig, dass man selbst als Plattform seinen Nutzern die Möglichkeit zu unzensierter Kritik gibt. Web 2.0 eben ;-)

    Wir arbeiten an der Behebung einiger Bugs und fügen dann sukzessive Ansichten der Profildaten hinzu, die bisher aus Performanzgründen ausgeschaltet waren.

    Danach werden wir fehlende Funktionen ergänzen - und Ende Juli kommen YiGG Spekulationen sowie YiGG.tv.

  2.  
    max
    1. Juli 2008 | 18:44

    Danke für den Kommentar, wie ich schon sagte, eure Reaktion und euer umgehen mit den Problemen find ich sehr gut!
    Deswegen hoffe ich ja auch das ihr die Probleme bald wieder im Griff habt!

  3.  
    1. Juli 2008 | 18:54

    Wir sind sehr zuversichtlich, dass der Spass mit dem neuen YiGG mindestens so gross sein wird wie mit dem alten! Danke Dir ;-)

  4.  
    max
    1. Juli 2008 | 20:20

    Ich hoffe ihr habt recht!

  5.  
    YiggKritik
    2. Juli 2008 | 08:57

    Also weiter auf copycat setzen. Yigg bringt einfach nichts.

    Da kann der Herr Reuter noch so sehr die Blogs zuspammen. Wenn das ein anderen Anbieter (sagen wir mal ein paar Helle vom StudiKZ) gemacht hätte, dann hätte es schon einen größeren Aufstand gegeben.

    Finde es absolut nervig wie hier vorgegangen wird.

  6.  
    2. Juli 2008 | 09:02

    Lieber @yiggkritik,
    ich hoffe nicht, das meine Reaktion auf das Feedback zum YiGG Relaunch als Spam empfunden wird. Wir bei YGG nehmen das Feedback unserer Nutzer sehr ernst und versuchen, darauf möglichst schnell und vollständig einzugehen. Was ist daran nicht gut?

  7.  
    max
    2. Juli 2008 | 09:19

    @YiggKritik wenn es für dich nervig ist dann lies es halt nicht, schimpfen kann jeder, besser machen ist nicht so einfach.

    ich finde die Vorgehensweise von Yigg sehr interessant, für mich ein Zeichen das es noch Unternehmen gibt die mit Kritik umgehen können.
    Es gibt genug andere Beispiele (z.B. auch Digg) wo Unternehmen Kritik ignorieren, denn deren Marke/Brand lebt in einer heilen Welt wo alles nur positiv ist.

  8.  
    2. Juli 2008 | 10:23

    [...] Seite die dank der Community groß geworden ist, macht nun so ziemlich alles falsch was man nur falsch machen kann, hätten die nur einen dieser Blogger gefragt, alles [...]

  9.  
    2. Juli 2008 | 11:10

    Wenn sich ein Beitreiber so wie in diesem Fall der Kritik stellt ist das doch nur als positiv zu betrachten. So sollte es doch sein, und das ist doch auch der Gedanke von web 2.0. Interaktion, nicht nur von den Usern.

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