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Wahl08: SPÖ & Flickr: ein Missverständnis!

Politik, Dienstag 29 Juli 2008 16:55

Schön das die SPÖ jetzt einen offiziellen Flickr-Account hat wo sie Pressefotos Online stellt.

Schön das auf allen Fotos alle immer brav lächeln.

Schön das die Fotos so gar nicht anders aussehen wie die Pressefotos der SPÖ.

Schön das man sich die Mühe gemacht hat für jede(n) PolitikerIn ein eigenes Set anzulegen (den Sinn hinterfrage ich jetzt nicht).

Schön das die Fotos Geotags haben (obwohl die meisten im Parlament oder in der Parteizentrale angesiedelt sind).

Weniger schön ist das die Bildunterschriften teilweise überhaupt nicht stimmen bzw. es ja eh egal ist mit wem z. B. der Herr Faymann da auf diesem Bild zu sehen ist.

Absolut unschön und ein komplettes Missverständnis  was Flickr eigentlich ist stellt aber die Tatsache dar das bei allen Fotos Kommentare nicht erwünscht und somit disabled sind!

Anscheinend ist die Meinung der Menschen der SPÖ egal, wäre ja auch nur ein Mehraufwand :)

  1.  
    29. Juli 2008 | 17:04

    SPÖ goes Web 2.0 – wer hätte das gedacht ;) Und auch brav bei jeder einzelnen Bildunterschrift den Fotographen dazu. Welcher Feriali sich da wohl gespielt hat..

  2.  
    max
    29. Juli 2008 | 17:08

    @Hermann dachte ich mir auch schon :) Mal sehen wie das weitergeht wenn die Uni wieder angefangen hat, aber dann ist die Wahl eh vorbei und das wohl eh egal :)

  3.  
    taz
    30. Juli 2008 | 10:23

    Web 2.0 hat vielleicht Einzug gehalten bei manchen Parteivordenkern, aber in der Umsetzung sind (fast) alle Parteien meilenweit von sinnvoll entfernt. Die Grünen machen es mit Wahlplakaten von Usern vor – die anderen sind zu blöd / engstirnig, um da entsprechendes umzusetzen.

  4.  
    max
    30. Juli 2008 | 10:32

    ja, die Aktion der Grünen ist Super, hab sie aber mit Absicht nicht mit dieser spö sache verglichen da etwas komplett anderes.

  5.  
    taz
    31. Juli 2008 | 07:33

    schon klar, dass es nicht direkt vergleichbar ist, aber ein beispiel für den gelungenen einsatz von web 2.0.

  6.  
    max
    31. Juli 2008 | 07:51

    @ taz da stimme ich dir natürlich zu, bin ja gespannt wie die wahl ausgehen wird!
    ich hoffe halt das die da angefangene diskussion weiter geführt wird!

  7.  
    31. Juli 2008 | 14:14

    Was ist der Unterschied zwischen Journalist und Blogger? Ein Blogger muss sich um die Meinung der Leser&innen kümmern, ein Journalist muss sich damit nicht plagen. Passt anscheinend auch zu Politikern.

  8.  
    max
    31. Juli 2008 | 15:06

    @Meral Bei Journalisten sollte es ja Leserbriefe geben, aber die werden wohl ignoriert, passt sehr gut zu Politikern.

  9.  
    31. Juli 2008 | 16:49

    Hallo alle! Was wäre wenn sich die hier versammelte Social Media Kompetenz (das ist mein voller Ernst!) dem Liberalen Forum als Web 2.0 Think-Tank anbieten würde? Die hätte dann die tollsten Ideen, die intelligentesten Anwendungen und die meisten user generierten Inhalte. Und verdient hätten sie es auch. Weil ich immer zu den Schwächeren halte. Ganz einfach. Utopie? Undenkbar? oder doch irgendwie wert zu behirnen? Grüße!

  10.  
    31. Juli 2008 | 16:55

    aber weil ich jetzt grad nochmal reinschaue. verstehen tu ich den hintergrund des flickr streams ja schon irgendwie. er hat halt einfach – oder sagen wir leider – die funktion einer Bilderschleuder. Journalisten die Anrufen oder die Jetti-Tant die im Pongau ihr Parteiblattl wird machen wollen und dazu Bilder braucht bekommt dann nur noch einen Link und basta. Und für ein paar eingefeischten SP-Freaks wird sich so eine Buchinger W*-Vorlage auch nicht schlecht machen :)

  11.  
    max
    31. Juli 2008 | 21:25

    @Ed Wohlfahrt versteh den Stream auch, aber da hätten sie auch ein gutes Archiv auf ihrer Homepage machen können…

    Für Ideen die kleinen Parteien helfen bin ich immer zu haben!

  12.  
    19. August 2008 | 19:48

    dass der SPÖ-flickr-stream ohne kommentarfunktion auskommt, war mir eigentlich nicht negativ aufgefallen. es muss ja nicht zwangsläufig “überall” kommentiert werden. und da flickr (auch) eine fotopräsentations- (tausch-, anbieter-, …) -plattform ist, sehe ich auch gar keine “missverständliche” benutzung dieser plattform durch die SPÖ. ganz im gegentum gefällt es mir, dass sie (recht ordentliche im übrigen) bilder der spitzenkandidaten unter CC anbieten.

    wo es – nach meinem dafürhalten – beim “2.0″-verständnis ein bisschen hapert, ist die tatsache, dass sie mich gleich zweimal (flickr/wernerfaymann sowie flickr/sozialdemokratie) geblockt haben. nicht dass sie mich gleich zum freund machen hätten sollen – ich hatte beide accounts, damit ich sie in meinem flickrstream habe, als “kontakt” bezeichnet – aber “blocken” ist doch ein sehr “unfreundlicher akt”, mit dem bei flickr in der regel auf pornoinhalte, beleidigende kommentare oder spam reagiert wird.

    gut. vielleicht bin ich durch meinen usernamen auch selber schuld ;)

  13.  
    max
    19. August 2008 | 21:47

    @Christian sehr eigenartig, ein zeichen mehr für mich das da ohne strategie agiert wird…

  14.  
    20. August 2008 | 08:46

    @ Christian: haha, ja mit diesem Namen wirst du dich wohl im Spamfilter der SPÖ verheddert haben :) Aber dafür ist ja ein gewisser wmolterer dein Flickr-”Freund”

  15.  
    F.
    20. September 2008 | 11:04

    das oben verlinkte Feymann foto wurde anscheinend aus der parteizentrale gelöscht ;)

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