Politik undWeb2.0, Montag 22 September 2008 21:33
Soeben ging der von David und Karl organisierte Online-Webmontag zum Thema “Web 2.0 und der österreichische Nationalratswahlkampf” zu Ende.
Über 30(!) TeilnehmerInnen aus den unterschiedlichsten Gebieten und von verschiedenen Parteien (die sich trotz Endphase des Wahlkampfes zur Nationalratswahl die Zeit genommen haben) waren Online, teilweise mit Webcam & Ton, teilweise nur via Chat.
Es waren zwei tolle Stunden!
David hat ein paar Screenshots gemacht, unter anderem diesem während meiner Präsentation:
Lauter sehr spannende Vorträge und Diskussionen! Auch die verwendete Conference-Software hat gezeigt das sie wunderbar funktioniert.
Meine Präsentation zum Thema Politik und “Web2.0″ kann via Slideshare abgerufen werden:
Ich hoffe es gibt eine Fortsetzung und hoffe auch das die Diskussion in den Blogs und Webseiten weitergeführt wird.
Auch und vor allem nach dem 28. September!
War wirklich sehr fein.
Mehr Infos über die TeilnehmerInnen gibt es hier.
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[...] Was andere Teilnehmende noch so geschrieben haben: – Max Kossatz [...]
hallo max,
danke nochmals für deinen interessanten beitrag gestern.
was mir eingefallen ist bei deinem beitrag: bei den französischen präsidentschaftswahlen hat segolène royale eine – im netz zumindest – enorme diskussionskultur entfacht und eine vielzahl von debatten websites angelegt bzw. in ihre webpräsenz integriert. – sarkozy hat demgegenüber alles auf seine hauptwebsite – sarkozy.fr – konzentriert. ich hatte den eindruck, die wähler haben das als eindeutiger interpretiert und bevorzugt (gewiss eine überbewertung eines details …).
in deiner präsentation hast du bei jeder partei eine liste von urls, die über die ganze seite geht. es lässt sich bei unseren strukturen – das große gewicht der parteien und gleichzeitig die stark gewachsene bedeutung der kandidatInnen – wohl schwer vermeiden, aber es ist ein problem, mit dem sich z.b. barack obama oder john mccain nicht auseinandersetzen müssen.
lg und bis demnächst
karl staudinger
Oje, ich hätte es mir im Kalender eintragen, hab’s leider verpasst
@Karl ja, interessant! Wobei ich bei den Franzosen auch aufgrund der Geschichte (Minitel, Internet erst später populär geworden) nicht weiß wie deren Internet-Diskussionskultur ist und inwiefern die Franzosen es gewohnt sind eine Ansprechstation zu haben.
Mach ein englisches Forum zu irgendwas und du wirst sofort Amerikaner haben die darüber diskutieren. Hier braucht es eine “Leitwebseite” um eine große Anzahl von Diskussionen in tausenden Webseiten zu starten/dirigieren. Aber selbst in Amerika gibt es noch viele andere “inoffizielle” Webseiten der beiden Kontrahenten rund um den Wahlkampf..
Die Amis sind ein eigenes Kapitel
Es ist und bleibt ein interessantes Thema. Ein wunderbares Lehrbeispiel für die Zukunft ist die LIF-Geschichte. Hier zeigt sich für mich der Einfluss des “Web2.0″ bzw. die Aufmerksamkeitsgesellschaft: Fehler dürfen passieren, nur muss deren Nachvollziehbarkeit gewährleistet sein. Ist dem nicht der Fall wirds schwierig!
Oder anders gesagt: Jeder macht Fehler, nur dann bitte dazu (“authentisch”) stehen…