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ORF-Studiodesign: Spieglein, Spieglein an der Wand…

Fernsehen, Sonntag 23 November 2008 21:43

Der ORF ist ja stolz auf seinen Hochmodernen Newsroom. Ich habe ihn selber live gesehen und der macht schon was her, alleine die Rückseite der Monitorwand (Technik ohne Ende) zeigt schon das sie sehr sehr teuer war (das war sie auch). Was ich aber nicht verstehe:

Wenn schon so ein toller Newsroom, warum spiegelt sich im “Zeit im Bild“-Tisch alles?

Das ist nur ein Beispiel, hier noch ein paar aus der gestrigen ZIB1:

Ich verstehe es nicht, soll das so sein? Schaut doch irgendwie eigenartig aus, oder?

Anscheinend hat der Tisch extra dafür eine schwarze Oberfläche, wie man am Ende der ZIB sieht:

Weiß jemand ob das so sein soll? War das immer schon so? Oder ist der Tisch wieder einmal geputzt worden?

  1.  
    23. November 2008 | 21:54

    bug or feature? :) ich tipp mal auf feature.

  2.  
    max
    23. November 2008 | 21:55

    Ich eigentlich auch, gibt dem Raum mehr “Weite” :)

  3.  
    Andreas Lindinger
    23. November 2008 | 22:29

    Ist mir zufällig auch vor ein paar Tagen aufgefallen und hab auch überlegt ob das immer schon war, fand aber leider auch keine Antwort.

  4.  
    23. November 2008 | 23:44

    Ich tippe einmal, dass der ORF auf einmal “cool” sein will. Remember: Die Web 2.0-Icons spiegln ja auch alle :-)

  5.  
    24. November 2008 | 01:39

    Also gewollt ist das sicher – im Newsroom passiert (fast) nichts einfach so. Mit Spiegelung wirkt der Tisch zum einen leichter und es kommt zum anderen auch optisch mehr Bewegung in die ZIB, die offenbar nicht zu statisch wirken möchte.

  6.  
    max
    24. November 2008 | 07:51

    Gut zu wissen das nicht nur mir das aufgefallen ist :)

    Kann mich aber nicht erinnern das so eine Spiegelung jetzt modern ist im Studiodesign, oder?

  7.  
    Wassily
    26. November 2008 | 08:40

    Eine spiegelnde Oberfläche auf Moderationstischen ist durchaus international üblich. Allerdings ist die Spiegelung meistens etwas dezenter, entsteht durch eine mit Speziallack behandelte Oberfläche, die auch schon mal blau, schwarz oder rot sein darf, je nach Studiodesign. Für den Regisseur bietet diese Spiegelung eigentlich eine interessante Varationsmöglichkeit. Diese Spiegelung hat sich auch deshalb durchgesetzt, weil im Studiodesign unglaublich kopiert wird und es nur eine Handvoll Studiodesigner gibt, die erstens wirklich gut und zweitens deshalb auch viel beschäftigt sind.

  8.  
    max
    26. November 2008 | 09:32

    @Wassily danke für die Info, ich schaue sehr viel fern und dabei sehr oft fremdsprachige sender (drehschüssel) aber so eine starke spiegelung ist mir, wie du auch richtig anmerkst, ist mir noch nie aufgefallen..

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