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Monatsarchiv für Januar 2009

AfrikaCamp am 31. Jänner in Wien!

Web2.0, Mittwoch 28 Januar 2009 17:06

Am Samstag, den 31. Jänner ist es so weit, das erste AfrikaCamp findet in Wien, auf der Walz, statt!

AfrikaCamp in Wien

Die Themen werden wohl breit gestreut sein und sich mit Entwicklungszusammenarbeit 2.0, Informationstechnologie in der Entwicklungszusammenarbeit, innovative Internetprojekte mit Afrikabezug, usw. beschäftigen.

Freue mich darauf (auch wenn ich wohl nur Zuhörer sein werde) und bin gespannt wie weit der Dokumentarfilm über Handynutzung in Afrika, “UZI Africa“, schon ist.

Der Eintritt ist natürlich, wie bei jedem Barcamp, frei.

Hier geht’s zur Anmeldung!

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Videos, Standbilder und die Qualität

Zukunft, Dienstag 27 Januar 2009 09:35

Das finde ich ein sehr interessantes Projekt für ein altes Problem: Videos mit Consumer-Digitalkameras zu machen ist zwar nett, nur ist die Auflösung bei weitem nicht so gut wie bei Standbildern mit der selben Kamera. Zukünftige Moderne Digitalkameras schaffen es aber während der Videoaufnahme in regelmäßigen Abständen ein hoch auflösendes Foto zu machen.

Darum die Frage: kann man diese Fotos verwenden um die Qualität des Videos zu verbessern?

Ja! Lautet die Antwort eine Teams des “Graphics And Image Laboratory” (GRAIL) an der University of Washington.

Das Projektteam hat ein Video veröffentlicht das ihre Ergebnisse eindrucksvoll zeigt:


Spannend, denke auch das damit einfach höchst auflösende Videos möglich sind, damit meine ich jetzt nicht HDTV sondern eher 4k . Auch sind die Slowmotion-Möglichkeiten faszinierend!

Oder aber die Berechnung in Echtzeit, würde z. B. die Datenmenge weiter verringern, was dann wohl eine Weiterentwicklung von derzeitigen Komprimierungsalgorithmen wäre.

Mehr Infos gibt es auf der Projektseite des Teams.

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Spitäler, Gütesiegel und eine Frage

Werbung, Montag 26 Januar 2009 09:35

Gestern bin ich der Kronen Zeitung über folgenden, ganzseitigen Bericht, gestolpert (die Werbung rechts unten habe ich entfernt):

Artikel in der Kronen Zeitung

Da feiert das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien die erfolgreiche Zertifizierung nach dem KTQ-Verfahren (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen). Ein, soweit ich es verstanden habe, für Deutschland entwickelter Standard der in Österreich eigentlich irrelevant ist (die Barmherzigen Schwestern lieben diese Zertifizierung aber da ihr Krankenhaus in Ried ebenfalls danach zertifiziert ist).

Soweit ja ok, soll ein privates Spital das machen.

Was mich aber verwundert hat sind die Kriterien laut dem Artikel erfüllt werden müssen um dieses “Gütesiegel” (warum eigentlich im ganzen Artikel Gütesiegel immer unter Anführungszeichen steht verstehe ich nicht ganz, hat vielleicht damit zu tun dass es eine Zertifizierung und kein Gütesiegel ist?) zu erhalten:

Ausschnitt aus dem Artikel

Das machte mich stutzig, denn für mich sind Punkte wie:

  • Das sich Patienten im Krankenhaus orientieren können.
  • Das sich MitarbeiterInnen weiterbilden.
  • Das es mit der Sicherheit gut bestellt ist.
  • Das der Datenschutz funktionell.
  • Das Patientenanliegen erst genommen werden.

Eigentlich eine Grundvoraussetzung die jedes Krankenhaus erfüllen muss, oder?

G1: It’s In The Software, Stupid!

Mobile, Freitag 23 Januar 2009 16:17

Nach der Hardware jetzt zur Software.

Wobei man hier auch über Konzepte sprechen muss. Bekannt ist das iPhone Konzept: “We know what’s good for you!”. Anders gesagt: Apple bestimmt was auf deinem iPhone läuft und was du darfst. Wenn Apple dir einen Browser “zur Verfügung” stellt dann darf es keinen anderen Browser auf dem iPhone geben.

Noch ein wunderbares Beispiel ist die Fähigkeit Videos aufzunehmen, Apple will das nicht und deswegen darfst du es nicht (mit JailBreak geht es wunderbar).

Dieses Konzept ist nur dann erfolgreich wenn die zur Verfügung gestellten Software brauchbar ist, was beim iPhone über weite Strecken der Fall ist.

Ganz anders ist das das G1 Google/T-Mobile Handy:

Jede Applikation ist ersetzbar. Google hätte zwar gerne das du ihre Produkte verwendest, aber wenn die eine andere Email-Applikation willst: Gerne, vielleicht gibt es sie ja schon, wenn nicht schreib sie dir selber!

Hier ein Beispiel: Der eingebaute Browser ist ganz ok, aber man muss immer die Tastatur aufmachen wenn man eine URL eingeben will. Deswegen gibt es “Steel” im Google Market, dort gibt es ein Onscreen-Tastatur die fast besser als am iPhone funktioniert da bei jedem Tastendruck kurz das Handy vibriert, ein einfaches, aber sehr wirkungsvolles Feedback. Hier die beiden Browser, Steel kann auch Fullscreen und Autorotate:

Eingebauter BrowserSteel Browser

Ein Beispiel von vielen! Und wie bei einem normalen Rechner  kann man natürlich “Steel” auch zum Standardbrowser machen (wie wär’s mit einer Kartellklage gegen Apple da sie ein Handy mit eingebautem, nicht ersetzbaren Browser ausliefern? :) ).

Im Gegenzug zu dieser Freiheit sind dann leider die mitgelieferten Applikationen teilweise eigenartig. Das GMail sehr gut funktioniert ist klar, aber der “normale” Email-Client ist etwas komisch. Ich habe es bis jetzt nicht geschafft eine Mail auf meinem IMAP-Server verschieben zu können. Auch verweigert der EMail-Client den Dienst wenn das SSL-Zertifikat des Mailserver nicht wirklich zertifiziert ist, am iPhone geht das wunderbar, Schade! Aber wie gesagt, “Do It Yourself!”.

Ein anderes Konzept ist Multitasking. Das iPhone könnte es zwar, nur wird es nicht verwendet da Apple weiß das dadurch der Akku sofort leer ist. Das G1 kann Multitasking und dadurch ist der Akku fast immer sofort leer :) Bin aber der Meinung das Multitasking definitiv die Zukunft ist, schließlich soll mein Chat-Client unterbrochen werden wenn ich telefoniere? Oder mein GPS-Tracking?

Für mich gibt es aber ein Konzept von Android das ich wirklich liebe: Die Programmübergreifende Back-Taste!

Try this on your iPhone: Aus irgendeiner Applikation eine URL aufrufen die Safari am iPhone öffnet. Um wieder zur Applikation zurück zu kommen muss Safari geschlossen werden und die Applikation wieder gestartet werden, möglicherweise ist sie dann in einem anderen Status als vorher.

Nicht so am G1-Handy: URL aufrufen, der Browser öffnet sich. Sobald man zurück will einfach die Back-Taste drücken, fertig, man befindet sich in der anderen Applikation dort wo man vorher war. Ein wunderbares Konzept das sich hoffentlich durchsetzen wird.

Hier sieht man das die Software noch einiges an Potential hat, auch wenn es noch etwas dauern wird bis sie soweit ist.

PS: Gratulation an Barbara, sie hat den zehnten Testplatz auf Mobileblogger.at gewonnen!

Die Vamummtn: Slangmania

Fernsehen, Freitag 23 Januar 2009 08:53

Die Vamummtn haben (endlich) wieder einen neuen Song Online gestellt:


Ein brutaler, aber wunderbarer Kommentar zu Starmania und dem ORF.

Sehenswert: Dorfer spricht mit Anneliese Rohrer

Politik, Dienstag 20 Januar 2009 15:17

Im ORF gab es gestern im Kulturmontag ein “art.genossen: Dorfer spricht mit Anneliese Rohrer”.

Anneliese Rohrer ist wohl die “Grande Dame” der Medien in Österreich.

Das Gespräch, in dem es um die Medienlandschaft, Journalismus, Wirtschaft, Politik und die Definition von “Bürgerlich” geht, ist absolut sehenswert, jede(r) der/die mit Medien zu tun hatte sollte sich die knapp 30 Minuten Zeit nehmen:


Solche Sendungen geben mir die Hoffnung das im ORF noch nicht alles verloren ist! Mehr bitte!

Die Grünen und die Kommunikation

Politik, Montag 19 Januar 2009 14:21

Johannes Voggenhuber kandidiert nicht mehr für die EU-Wahl, so lautete das Ergebnis der gestrigen “Kampfabstimmung”.

Mir geht es jetzt nicht darum darüber zu jammern das ohne Voggenhuber alles schlechter wird oder so, sondern ich finde wie das gestern kommuniziert wurde ist ein Desaster und negatives Lehrbeispiel, erinnert mich auch stark an die schlechte Kommunikation des LIFs am Ende des Wahlkampfs (Stichwort: “Eurofighter”).

Da ist seit Wochen klar das es eine Kampfabstimmung geben wird, da ist auch seit Wochen klar das Voggenhuber, falls er nicht auf den ersten Platz gewählt wird, nicht für die EU-Wahl kandidieren wird. Zur Erinnerung: die letzte EU-Wahl mit Voggenhuber als Spitzenkandidat hat mit 12,8% Östereichweit und 22,2% in Wien ein Resultat erzielt an das noch keine(r) Herangekommen ist (von den knapp 31.000 Vorzugstimmen will ich gar nicht reden).

Das war alles seit Wochen bekannt.

Was würde jede andere Partei/Firma/usw. machen? Genau, darüber nachdenken was alles bei dieser Abstimmung am Bundeskongress passieren kann und wie man entsprechend Kommuniziert. Das würde für mich bedeuten das man auch mit Herrn Voggenhuber Gespräche führt was passiert wenn er nicht gewählt wird.

Jede andere Partei/Firma/usw. würde das wohl machen, denn diese Medienaufmerksamkeit ist natürlich gleichzeitig auch eine Chance. Jeder andere Partei/Firma/usw. würde Presseaussendungen (für alle Möglichkeiten) vorbereiten, würde eine Abschiedsrede vorbereiten oder zu mindestens die Kommunikation mit den betroffenen Abstimmen.

Nicht so die Grünen!

Alle haben zwar brav das Ergebnis der Abstimmung gebloggt, getwittert oder der Presse mitgeteilt, aber niemand (fast niemand, Peter Pilz ist die Ausnahme) traute sich auch nur irgendeine Meinung dazu abgeben. Die Medien haben sich da selbst die Infos gesucht und dann natürlich gleich von Problemen innerhalb der Grünen usw. gesprochen.

Selbst jetzt, 24 Stunden später, findet sich kein Hinweis auf der Grünen-Webseite!

Somit wird es für die gewählte Kandidatin Ulrike Lunacek immer schwieriger. Sie hat jetzt die Aufgabe  sich selber positionieren und bekannt machen zu müssen und wird sich dabei immer verteidigen müssen. Denn hätte es eben z.B. gestern eine Presseaussendung und eine funktionierende Kommunikation gegeben, hätte man die Medienaufmerksamkeit steuern können und wieder die Themenhoheit in dieser Krise bekommen können und somit vielleicht auch den Übergang besser geschafft, das wurde alles verspielt, dass aufräumen wird jetzt langwieriger. Denn das Ziel für die Europawahl muß jetzt wohl zumindestens die Einstellung des Ergebnises von Johannes Voggenhuber sein, sonst hätte es den ganzen Trubel nicht gebraucht.

So kann es jetzt passieren das Ulrike Lunacek  Bauernopfer spielen muss und eine Wahl eigentlich nur noch verlieren kann und dass finde ich erbärmlich!

Genauso peinlich ist die Aussage das jetzt ein “Generationswechsel” stattfindet. Zur Erinnerung: Voggenhuber ist 1950 geboren, Lunacek 1957…

Noch peinlicher ist jetzt der Versuch aus der ganzen Fehlkommunikation einen “Geschlechterkampf” zu machen, dass ist hoffentlich nicht ernst gemeint, oder?

Dass, zusammen mit den 97,4% für Glawischnig (waren die Grünen nicht irgendwann einmal eine Partei die eine Diskussionskultur wieder in die Politik gebracht haben?) erinnert mich irgendwie an einen Spruch den man eigentlich von einer anderen Partei kennt:

Hände falten, Goschn halten!

Und das finde ich sehr eigenartig.

G1: Die Hardware und der Stylefaktor

Mobile, Sonntag 18 Januar 2009 18:22

Jetzt habe ich mich ein paar Tage mit dem Google/T-Mobile G1 beschäftigt. Hier einmal meine Eindrücke von der Hardware.

Das G1 liegt recht gut in der Hand. Dte Verarbeitung ist typisch HTC: schaut schleißig aus (z.B. das bewegliche Display schließt nicht ganz mit dem Unterteil bündig ab) aber da ich jahrelang ein HTC-Handy hatte weiß ich das diese Dinger viel aushalten. Auch HTC-typisch sind die LEDs oben am Display die blinken wenn z. B. der Akku leer wird (HTC-untypisch blinken sie nicht immer :) ). Aber jetzt der Reihe nach:

Das Display

Das G1-Display

Das Display des G1 ist sehr gut (das Foto ist mit dem iPhone gemacht, irgendwie schaffe ich es nicht das es scharf wird…). Der Kontrast ist wunderbar und lässt sich auch schön einstellen (Automatisch wie beim iPhone gibt es derzeit nur im Zusammenhang mit Energiesparmaßnahmen). Der Touchscreen funktioniert einwandfrei, wenn auch anders als beim iPhone, nämlich eigentlich genauer, dafür gibt’s kein Multitouch. Beim Onscreen-Keyboard z.B. in der Applikation “Steel” vertippe ich mich weniger als auf dem iPhone. Das einzige das mich ein bisschen stört ist das kleiner Display als am iPhone, aber das wird sich in Zukunft sicherlich ändern.

Die Kamera

Die Kamera des G1 Handys hat eine Auflösung von 3,2 MP, also mehr als die des iPhones (2MP). Auch ist die Linse besser da sie richtig fokussiert (dadurch dauert aber auch das Auslösen länger). Was noch nicht wirklich funktioniert ist der Weißabgleich, hier ein iPhone-Foto und ein G1-Foto im Vergleich:

Foto mit der G1 Kamera gemachtFoto mit der iPhone-Kamera gemacht

Man sieht sofort das beim G1 der Weißabgleich viel zu hart ist. Dafür ist die Tiefenschärfe besser, hier wirkt sich die Linse aus.

Die Tastatur

die G1-Tastatur

Ich hatte jahrelang ein HTC-Handy und liebte die Tastatur, deswegen hatte ich mich auch auf die G1-Tastatur gefreut. Soweit ist sie brauchbar, hat aber für mich drei Probleme:

1. Die Backspace-Taste liegt gleich über der Return-Taste, einmal vertippt und schon ist nur die halbe Message auf Twitter gelandet da man ja eigentlich einen Fehler ausbessern wollte…

2. Die Hintergrundbeleuchtung verringert die Lesbarkeit der Tasten noch weiter und ist so irgendwie unbrauchbar.

3. Die Kante des hoch-geschobenen Displays wirft, aufgrund seiner Dicke, fast immer einen Schatten auf die Tastatur und macht das tippen noch schwerer.

Positiv finde ich dass das Handy mit ausgefahrener Tastatur sehr gut in der Hand liegt und das tippen, wenn man die drei Probleme im Hinterkopf hat, funktioniert recht gut (besser als am iPhone).

Die Funktionstasten/Der Trackball

Die G1-tasten

Im Vergleich zum iPhone hat das G1-Handy ja jede Menge Tasten. Die Telefon- und Auflegen-Tasten wären ja nicht so notwendig, manchmal  aber sind sie auch praktisch. Die “Home”-Taste entspricht der gleichnamigen Taste am iPhone.

Genial finde ich die “Back”-Taste in Verbindung mit dem Android-Betriebssystems, aber dazu ein anderes Mal mehr.

In der Mitte befindet sich der Trackball mit eingebauter Klick-Funktion. Mit ihm lässt sich wunderbar navigieren, auch im Webbrowser sehr gut einsetzbar. Außerdem wird mit dem Trackball Copy & Paste zum Kinderspiel. So sehr ich die Navigation mit dem Finger am iPhone liebe, mit dem Trackball ist oft der Finger nicht immer im Blickfeld :)

Es gibt noch eine Wipp-Taste links oben am Handy für die Lautstärke (so einen feinen Stumm-Schalter wie beim iPhone gibt es leider nicht). und rechts unten der Auslöser für die Kamera (die momentan fix davon ausgeht das man das Handy zum fotografieren dreht).

Der Akku

Ja, da sieht man die Nachteile von Multitasking… Wenn man andauernd mehrere Programme laufen hat ist der Akku schnell leer. Anscheinend ist das Powermanagement auch noch nicht fertig programmiert, denn wenn ich das Handy, voll aufgeladen, in der Früh vom Strom trenne, kein einziges Gespräch mache und auch sonst das Handy maximal insgesamt zehn Minuten verwende aber der Twitterclient im Hintergrund alle fünf Minuten die neuen Tweets holt ist am Abend der Akku komplett leer. Hier gibt es, siehe iPhone (da hat es auch ein paar Softwarefixes gebraucht), noch viel Optimierungsbedarf.

Das Gehäuse und der Stylefaktor

Die komische Biegung des Handys hat wohl den Sinn den Trackball zu schützen:

Seitenansicht des Gehäuses

Mich stört diese Biegung, da damit das Handy, das so schon relativ dick ist, noch dicker wird (übrigens, die Taste die man auf dem Foto sieht ist der Kamera-Auslöser).

Das bringt mich auch zum Stylefaktor: Das Handy sieht aus wie ein Developer-Ding und genau das ist es wohl auch.

Stylisch ist es nicht unbedingt, obwohl es besser aussieht als ich es erwartet habe.

Fazit: Das große Plus des G1 ist die Software, die hat einige Funktionen und Konzepte die ich beim iPhone (schmerzlich) vermisse. Die Hardware ist brauchbar und erfüllt seinen Zweck, aber hier wird die Zukunft wohl weitaus besseres bringen.

Die EU, Entropa und die “Provokation”

Kunst, Design, Freitag 16 Januar 2009 08:44

Wenn wir Österreicher etwas lieben dann ist es ein Kunst- oder Kulturskandal!

Wer kann sich nicht an die Aufregung über Thomas Bernhards (genial Inszeniert von Claus Peymann) “Heldenplatz” erinnern, inklusive Pferdescheiße vor dem Burgtheater, das Hrdlicka Mahnmal gegen Krieg und Faschismus vor der Albertina,  der sich selbst in den Mund pissende Mann in Salzburg (“Arc de Triomphe“) von Gelatin/Gelitin, oder zuletzt die Diskussion über “Willkommen Österreich“.

Ich finde ja solche Diskussion sehr gut, sie zeigen das die Kunst und Kultur doch irgendwie noch in den Köpfen der Menschen ist.

Jetzt gibt es einen europaweiten Kunstskandal!

Der “böse” tschechische Künstler David Cerny hatte den Auftrag für Brüssel ein Kunstwerk zu schaffen das alle EU-Staaten repräsentiert und dazu sollte er auch KünstlerInnen eben aus diesen 27 EU-Staaten einladen. Gemacht hat er etwas ganz anderes: Niemanden eingeladen und alles selber gemacht (erinnert mich an die Peter Weibel-Ausstellung “Inszenierte Kunstgeschichte” 1988 im MAK).

Der Name des Kunstwerkes: “Entropa

Groß war und ist die Aufregung, einzelne Staaten fordern eine Entschuldigung (die es auch schon gibt), usw.

Was ich aber weitaus interessanter finde: Schon bei der “Willkommen Österreich”-Sache (die ich total harmlos finde) war es so das die eigentliche Sendung von knapp 200.000 Menschen gesehen wurde, die Diskussion dazu im Fernsehen  sahen aber doppelt so viele Menschen. Genau das gleiche passiert jetzt mit “Entropa”: Es gibt nur ganz wenig Fotos bzw. Videos davon, keiner erklärt die Intention dahinter, usw. jeder redet über etwas das er/sie nicht kennt.

Deswegen habe ich mal versucht mehr Infos zu dem Kunstwerk selber zu finden, hier ein sehr schönes Video auf YouTube (unbedingt in HD ansehen):


Schön wäre zu wissen was in dem Folder, den gegen Ende des Videos die Besucher in der Hand halten, steht!

Hier der Link zur offiziellen Webseite zu dem Kunstwerk, wo erklärt wird (leider nicht auf englisch) was zu jedem Land dargestellt wird.

Auch ist die Wikipedia Seite recht informativ.

Auf FLickr gibt es nur sehr wenig, hier eine Frontansicht, das Foto selber ist aber von Reuters:

Ich finde ja die Arbeit sehr gelungen, der Baukasten Europa passt genau. Ich muss auch zugeben das so aus dem Kontext gerissen ich viele Länder nicht Aufgrund des Umrisses erkenne, bei einigen aber die Assoziation (Ikea für Sschweden) sehr treffend ist. Auch muss klar sein das die Darstellung Österreichs (vier Atommeiler in der grünen Wiese) aus Tschechischer Sicht sicherlich ein guter Kommentar ist.

Ich Bin gespannt wie sich diese Diskussion weiter entwickelt!

Das Google Android G1 Phone, ab sofort im Test

Mobile, Mittwoch 14 Januar 2009 16:50

Seit gestern bin ich Tester eines Google/T-Mobile G1 Android Handy.

Dazu kam es da T-Mobile über die Agentur Ambuzzador neun Blogger aus Österreich (Georg, Helge, Luca, Martin, Michael, Peter, Ritchie, Robert und mich) eingeladen hat exklusiv das G1 zu testen bevor es im deutschsprachigen Raum eingeführt wird.

Um gleich alle Anfragen abzuwimmeln: Wir wissen nicht wann das G1 in Österreich und Deutschland auf den Markt kommt, es soll aber “bald” sein.

Und um es auch gleich zu sagen: wir bekommen dafür nichts bezahlt außer das wir das Handy nach der Testphase (die bis Mitte Februar geht) behalten können und es gibt auch keine sonstigen Vorgaben, außer hin und wieder über die Erfahrungen mit dem G1 zu berichten.

Hier Fotos von der gestrigen Übergabe im WerkzeugH:

Jeder fotografiert jedenAmbuzzador

Natürlich haben alle sofort das Handy ausgepackt und damit herumgespielt :)

Hier ein paar Fotos der Packung und was alles mitgeliefert wird:

Die deutsche T-Mobile Verpackung des G1Seitenansicht der T-Mobile G1 VerpackungInhalt der Packung

Das G1Beigelegten StickerNoch mehr Sticker

Lustig sind die vielen Sticker, keine Ahnung wo ich die hinkleben werde :) und ja, es ist weiß :)

Meine Erwartung an das G1 wahren nicht sehr hoch, als iPhone-User ist man einiges gewöhnt (gutes und schlechtes).

Die Verpackung (und vor allem die Kopfhörer) zeigt gleich das es nicht so wie das iPhone als “Lifestyle”-Handy platziert werden soll sondern sich eher an die/den GeekIn wendet. Die Benutzeroberfläche des G1 ist komplett eingedeutscht und wirkt recht fertig für den Verkauf (für alle die es genau wissen wollen: Firmware 1.1, Basisband-Version 62.33.20.08U_1.22.12.29, Build-Nummer 123099).

Das Handy selber kann einiges, z. B. richtiges, sinnvolles Multitasking und vor allem Copy & Paste! :)

Es hat natürlich auch jede Menge Macken und Fehler, einige sind wirklich schlimm, aber die Software ist ja noch recht “jung”.

Dafür hat das Android-Betriebsystem einige sehr gute Ansätze, so bringt die “Back”-Taste einen wirklich dorthin zurück wo man vorher war, egal ob das jetzt eine andere Webseite, der Home-Screen oder eine andere Applikation war, eine sehr feine Verknüpfung verschiedenster Applikationen, aber dazu später mehr, jetzt werd ich es mal genauer “erkunden”…

PS: Jana, schade das du nicht dabei bist und gute Besserung!