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Sehenswert: Dorfer spricht mit Anneliese Rohrer

Politik, Dienstag 20 Januar 2009 15:17

Im ORF gab es gestern im Kulturmontag ein “art.genossen: Dorfer spricht mit Anneliese Rohrer”.

Anneliese Rohrer ist wohl die “Grande Dame” der Medien in Österreich.

Das Gespräch, in dem es um die Medienlandschaft, Journalismus, Wirtschaft, Politik und die Definition von “Bürgerlich” geht, ist absolut sehenswert, jede(r) der/die mit Medien zu tun hatte sollte sich die knapp 30 Minuten Zeit nehmen:


Solche Sendungen geben mir die Hoffnung das im ORF noch nicht alles verloren ist! Mehr bitte!

  1.  
    20. Januar 2009 | 15:26

    danke! konnte die sendung gestern nicht sehen und freue mich aufs nachholen.

  2.  
    max
    20. Januar 2009 | 16:01

    Ist es wirklich wert!

  3.  
    20. Januar 2009 | 21:47

    Coole Sache…

  4.  
    20. Januar 2009 | 22:05

    traumhafter ohrenschmaus!
    als angehende Journalistin freut frau sich nicht über die “Verzagtheit bei Journalismus-Studenten” kann dem aber trotzdem leider zustimmen. Wo ist der Mut? Ging er auf dem Weg zum Diplom verloren? War er der Preis für vier Jahre Stillschweigen, Schwanzeinziehen und tägliches Ja und Amen vor der “Authorität”?

  5.  
    20. Januar 2009 | 23:11

    Da die Frau Rohrer ja so auf Kritik steht, darf ich sie an Armin Wolf verweisen, der ausführlich belegt hat, warum es doch eine Zeitung gibt, welche die “Größenordnung” der Krone in den Schatten stellt: http://zib.orf.at/zib2?page=10 (Aus dem Beitrag: Eine der populärsten Legenden……)

    Ihre Behauptung ist daher falsch.

    Eine brutale Falschbehauptung auch ihre Aussage zum österreichischen Medaillengewinner, der Schwimmer ist und kein Deutsch kann.
    Der einzige männliche Sportler, der bei Peking 08 eine Medaille für Österreich gewonnen hat, war der Judoka Ludwig Paischer, ein gebürtiger Oberndorfer.

    So, ich hoffe, diese Kritik konnte die Frau Rohrer nun beruhigen und sie weiß ab heute, dass es sehr wohl kritische Geister in Österreichs Journalismuslehrstätten gibt.

    Abgesehen davon ist noch anzumerken, dass sie mit ihren Statements so manch einen mitten ins Herz trifft, weil sie ziemlich recht hat.

    Eine Tatsache, die glücklich machen kann: Es gibt auf gewissen Hochschulen Geister, welche die Probleme der Frau Rohrer bereits vor diesem Interview kannten, und intensiv dagegen ankämpfen. Mögen diese Geister mehr Unterstützung finden.

    Lg aus Graz

  6.  
    Renate Cerni
    21. Januar 2009 | 10:13

    Das Interview hat mich sehr beeindruckt, allein schon die Sprache der Gesprächspartner ist eine Wohltat für die Ohren. Alfred Dorfer gefällt mir als Moderator noch besser als Kabarettist, er ist dabei an keinen fixen Text gebunden, kann seine Fragen gezielt stellen und bekommt in jedem Fall eine Antwort.
    Fr.Dr.Rohrer schätze ich sehr, sie geht den Sachen auf den Grund und nimmt sich bei ihren Kommentaren kein Blatt für den Mund. Ich kann mir vorstellen, dass ihre Studenten durch ihr großes Wissen und ihre Erfahrung viel lernen. Schade ist es, dass sich die jungen Leute nicht entschließen können, ins Ausland zu gehen, wo sie viel Praxis sammeln könnten.
    Bemerken möchte ich, dass ich der gleiche Jahrgang wie Fr.Dr.Rohrer und bereits seit einigen Jahren im Ruhestand bin, bei ihr jedoch kann ich nicht den geringste Anflug dessen merken – bitte so weitermachen.

  7.  
    Friedrich
    22. Januar 2009 | 11:03

    Tolles Gespräch weiter so vielleicht WECKT das so manche Entscheidungträger in unserem Land ! Ein Umdenken wäre in allem Belangen bitter notwendig !
    Hoffe das Hr.Dorfer noch öfters moderieren darf !
    Hr Dr ZILK hätt sicher applaudiert
    WEITER SO

  8.  
    30. März 2009 | 20:04

    Sehenswert: Dorfer spricht mit Anneliese Rohrer | Wissen belastet…

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