Werbung, Montag 26 Januar 2009 09:35
Gestern bin ich der Kronen Zeitung über folgenden, ganzseitigen Bericht, gestolpert (die Werbung rechts unten habe ich entfernt):
Da feiert das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien die erfolgreiche Zertifizierung nach dem KTQ-Verfahren (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen). Ein, soweit ich es verstanden habe, für Deutschland entwickelter Standard der in Österreich eigentlich irrelevant ist (die Barmherzigen Schwestern lieben diese Zertifizierung aber da ihr Krankenhaus in Ried ebenfalls danach zertifiziert ist).
Soweit ja ok, soll ein privates Spital das machen.
Was mich aber verwundert hat sind die Kriterien laut dem Artikel erfüllt werden müssen um dieses “Gütesiegel” (warum eigentlich im ganzen Artikel Gütesiegel immer unter Anführungszeichen steht verstehe ich nicht ganz, hat vielleicht damit zu tun dass es eine Zertifizierung und kein Gütesiegel ist?) zu erhalten:

Das machte mich stutzig, denn für mich sind Punkte wie:
- Das sich Patienten im Krankenhaus orientieren können.
- Das sich MitarbeiterInnen weiterbilden.
- Das es mit der Sicherheit gut bestellt ist.
- Das der Datenschutz funktionell.
- Das Patientenanliegen erst genommen werden.
Eigentlich eine Grundvoraussetzung die jedes Krankenhaus erfüllen muss, oder?
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Aber da ich bisher nie länger als ein paar Stunden in einem Krankenhaus war (und noch nie stationär), kann es natürlich schon sein, dass es in Österreichs Krankenhäuser schlimmer zugeht.
“Was mich aber verwundert hat sind die Kriterien laut dem Artikel erfüllt werden müssen um dieses “Gütesiegel” (warum eigentlich im ganzen Artikel Gütesiegel immer unter Anführungszeichen steht verstehe ich nicht ganz, hat vielleicht damit zu tun dass es eine Zertifizierung und kein Gütesiegel ist?) zu erhalten”
Deutsch ist nicht Ihre Stärke!!!
Es fehlen nicht nur Beistriche, sondern auch der Ausdruck ist eine Katastrophe. Manchmal sollten Sie ihre Sätze nochmals durchlesen, bevor Sie den Artikel veröffentlichen.