Politik, Montag 2 Februar 2009 17:38
Bei den Grünen geht es momentan rund.
Mir geht es jetzt nicht darum da einen Kommentar abzugeben, mir geht es darum, zu zeigen was für eine Diskussion das ganze erzeugt hat und warum das negativ für die Grünen ist.
Dazu habe ich 35 Threads (29x auf “derStandard.at”, 6x auf “orf.at”, wobei rund 90% der Postings auf “derStandard.at” sind da auf “orf.at” nur sehr wenige Artikel Diskussionen zuließen) zu Artikeln über die Grünen und ihre Listenplatzerstellung im Zeitraum von 17.12. (da ging die Diskussion um den ersten Listenplatz los) bis Heute, 2.2. 14:00, mir angeschaut.
In diesem Zeitraum gab es insgesamt 10.788 Postings zu den 35 Artikeln (zu den sehr wenigen anderen Artikel über die Grünen gab es im Vergleich dazu fast keine Postings). Hier eine Grafik die zeigt wann diese Postings gemacht wurden:
Daraus lassen sich einige Dinge ablesen:
- Im Dezember war alles noch egal und hat die WählerInnen nicht interessiert.
- Die Entscheidung am Bundeskongress nicht Voggenhuber aufzustellen hat zwar aufsehen erregt, ist aber auch bald wieder abgeflacht.
- Explodiert ist das ganze erst am Freitag (7000! Postings) mit der Entscheidung Voggenhuber nicht auf die Liste zu setzen.
Interessant daran ist auch dass diese 10.788 Kommentare von 2.245 UserInnen gepostet wurde, d.h. jede(r) UserIn hat durchschnittlich 4,8 Kommentare geschrieben. Ein Zeichen dafür wie wichtig den Menschen das Thema ist!
Jetzt könnte man sagen das hier “Kampfposter” unterwegs sind. Kann durchaus sein, diese sind aber vernachlässigbar, z. B. kommen die Top-Ten Poster gerade mal auf 11% alle Kommentare, das liegt recht gut im Durchschnitt solcher Diskussionen (eigentlich sogar darunter).
Warum das ganze jetzt negativ für die Grünen ist
Sehr konservativ gerechnet postet jede(r) 50. LeserIn einen Kommentar (beim Standard wohl höher). Wenn ich die 10.788 mit 50 multipliziere komme ich auf rund 540.000 LeserInnen. Auch wenn ich davon ausgehe das jede(r) die Postings 5x liest sind es immer noch über 100.000 LeserInnen, dass ist nicht wenig für die Grünen!
Da könnte man jetzt auch annehmen das ist Gut für die Grünen, normalerweise haben sie nicht diese Aufmerksamkeit. Ja, aber wenn man sich den Themenfluß dieser Postings ansieht erkennt man sofort das Problem:
Das Schlimme ist: In diesen fast zwei Monaten wurde über kein einziges Thema diskutiert (“EU” kommt hier nur im Zusammenhang mit der Kandidatur vor und wird immer weiter verdrängt, es geht nie um inhaltliches) sondern nur über Befindlichkeiten von Menschen zueinander bzw. über einen “Geschlechterkampf”. Zwei Monate vertan um Themen zu positionieren. Zwei Monate in denen sich die Meinung, dass die Grünen (wieder einmal) nur streiten, gefestigt hat. Auch flacht die Diskussion nicht ab, eher das Gegenteil ist der Fall und sie wird immer untergriffiger.
Dass kann sich einfach nicht postiv für die Grünen auswirken!
Jetzt doch noch ein Kommentar: Ich habe keine Ahnung ob z.B. Faymann oder Pröll mit seinen KollegInnen in der Partei gut auskommt, es ist mir auch völlig egal. Ich wähle eine(n) KandidatIn da mich die Themen ansprechen und nicht weil ich glaube das er/sie besser in die Parteizentrale zu den anderen passt, hier wird Politik mit Big Brother verwechselt.
Und ich bin immer noch der Meinung das hätte man verhindern können.
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Auf http://gruenekonter.blogspot.com/
könnt ihr über die etliche aktuelle Grüne Fragen abstimmen.
Mal anschauen..
Ich sehe hier mehrere inkorrekte Schlussfolgerungen:
1) nachdem die Verteilung der Anzahl der Postings pro User eine “schiefe” ist, ist die “durchschnittliche” Anzahl an Postings pro User irrelevant. Zehn (!) Personen haben mehr als 1000 Postings geschrieben, und alten Gesetzmäßigkeiten zufolge haben die Top 450 Personen in Summe 8.600 Postings geschrieben, also im Schnitt 19 Postings. Die anderen 1800 Personen haben im Schnitt nur 1,2 Postings geschrieben.
2) Die Pageviews können so nicht hochgerechnet werden. Die oben erwähnten 450 Personen, die aktiv und mehrfach posten, die werden die Diskussionen verfolgt haben, regelmäßig auf den Reload-Button gedrückt haben. Die anderen 1800 Personen haben jedoch vermutlich nur einige wenige Postings gelesen, um dann selber zu kommentieren, und vermutlich nur mehr selten zurück zu kommen (denn wie oft blättert man denn wirklich Dutzende Seiten zurück, um sein eigenes Posting von vor ein paar Stunden zu finden, nur um zu sehen ob es jemand kommentiert hat).
Während man also natürlich sagen kann, dass mehrere Zehntausend Menschen die Artikel in Summe gelesen haben (sonst hätten sie darunter nicht gepostet), so darf man die Angelegenheit nicht überschätzen. Nein, es hat gewiss nicht jeder vierte in Österreich lebende Mensch mit Internetzugang die Diskussion auf derstandard.at verfolgt, und auch nicht jeder fünfte oder sechste.
Ja, rund 500 Leute haben sich den Frust von der Seele geschrieben. Das sind wohl großteils einzelnen Parteien sehr nahe stehende Menschen, sogenannte Kampfposter, vermutlich mit hohem ÖVP-Anteil. Denn nicht vergessen, es stehen Landtagswahlen vor der Tür, wo es opportun ist, die Grünen als linkslinke Anarcho-Truppe erscheinen zu lassen, die die armen Männer nicht zum Zug kommen lässt.
Über die Grenzen weniger Tausend politikinteressierter Menschen (die weder im Journalismus noch der Politik tätig sind) geht diese Diskussion aber bestimmt nicht. So gern nun auch manche Online-Redakteure behaupten wollen, die ganze Welt nimmt Anteil an ihrer Online-Community…
@Johannes
zu 1. Das Stimmt nicht, hab mir die Zahlen angeschaut. Die Top 450 Personen haben grad mal 6000 postings gemacht, somit stimmt auch dein anderer Schnitt nicht.
2. Der Erfahrungswert von 50:1 für Leser:Poster hat sich seit fünf Jahren, so lange mache ich solche Auswertungen mit meiner Firma, bestens bewährt für “normale” Diskussionsforen, beim Standard ist er meistens höher und ich habe auch sehr konservativ gerechnet mit dem durch fünf dividieren, laut deiner Rechnung müssten es weitaus mehr sein: 50*1800/(x<5)…
Kennst du die aktuellen Austrian Internet Monitor Zahlen? In Österreich sind 4,12 Millionen Intensiv-Nutzer, d.h. mehrmals die Woche und wir sprechen hier von einem Zeitraum von fast zwei Monaten.Da wäre jeder 4. fast eine Million Menschen, ich denke dir ist da irgendwas durcheinander gekommen… laut meiner Zahlen müsste es jeder 40. der Intensivuser und fast jeder 50. der normaluser sein (65% der Internetuser in Österreich verwenden es zum abrufen von Nachrichten).
Auch gehe ich davon aus das die Poster keine Kampfposter sind. Ich beobachte mit meinem Unternehmen seit Jahren Kampfposter und hier ist es sehr untypisch, denn wenn z.B. die ÖVP die Grünen als linkslinke Anarcho-Truppe hinstellen will hätten sie etwas politisches bzw. Themen gepostet, das kommt aber nicht vor. Auch passen die Posting-Zeiten (Aufgrund der Erscheinungszeiten der Artikel) nicht ins Schema der Kampfposter. D.h. jetzt nicht das da keine dabei waren, aber daraus jetzt eine Verschwörung gegen die Grünen zu bilden ist an den Haaren herbeigezogen… Wie viele Kampfposter der Grünen waren da wohl dabei?
Oder kannst du deine Behauptung das da nur Kampfposter unterwegs sind beweisen?
PS: Selbst wenn es nur wenige Zehntausende sind die da was gelesen haben (ich gehe von mehr aus), das ist schon fast ein zweistelliger Prozentsatz der Grünen-WählerInnen.
[...] Wie sehr die Haltung der Partei in Sachen Voggenhuber den Grünen schadet, hat Max Kossatz ansatzweise statistisch erhoben. [...]
[...] thema bewegt wirklich sehr viele grünwählerInnen sehr stark.chorherr.twoday.net wissenbelastet.com [...]
Edit: meinte natuerlich die posting der 1800 in meiner rechnung in der antwort, die rund 5000 stueck sind, d.h 50*5000/(x<5) sollte das heissen, nicht 50*1800, sorry.
[...] sehr interessante Auswertung [...]
Also fassen wir die Daten zusammen:
- 10788 Postings von 2245 UserInnen
- Top 10 Poster: 11%
- Top 450 Poster: 6000 Postings
Das ergibt, gereiht nach der Postingfrequenz:
1 – 10: 1187 Postings, = 119 pro Person
11 – 450: 4813 Postings = 10,9 pro Person
451 – 2245 (1795pax): 4788 Postings = 2,66 pro Person
Zehn Personen schreiben also 119 Postings pro Person. Diese sind wohl nicht mal als Kampfposter zu bezeichnen, sondern vermutlich “Stammkunden” des Mediums, die immer und überall ihren Senf abgeben.
Die nächsten 440 Personen posten im Schnitt knapp 11 Postings. Das sind die, die ich als parteinah bezeichnen würde, die entweder ihren Frust von der Seele schreiben oder das Leid der Grünen grad genießen. Es sind gewiss nicht 440 Menschen, die fürs Posten bezahlt werden, aber es sind meines Erachtens eben keine klassischen Wechselwähler, für die sie sich ja teilweise auszugeben versuchen.
Und dann noch die knapp 1800 Personen, die 2.66x posten. Also meistens wohl nur ein mal pro Thread (weil der Beobachtungszeitraum ja länger ist).
Nur die 1800 Personen halte ich für wirklich relevant, weil die zwei Gruppen zuvor so stark von Parteien beeinflusst sind, dass diese Angelegenheit jedenfalls nicht primären Ausschlag für eine Wahlentscheidung gibt.
Wenn auf jede aktive Person 50 inaktive Personen kommen, wären wir bei knappen 100.000. Das Network von derstandard.at hat im Q2/08 knappe 700.000 Unique Visitors. Ist wirklich anzunehmen, dass jede siebente Person, die ab und zu derstandard.at aufruft, sich die Postings zur Causa Voggenhuber durchgelesen hat?
Nochmals: ich glaube durchaus, dass die mediale Berichterstattung von vielen Personen wahrgenommen wurde. Aber zu sagen, dass die *Postings* eine Relevanz haben, das würde ich mich nicht trauen. Kaum jemand wird mehr als ein paar Postings gelesen haben, die meisten nur das Eigene, und die Parteiposter halten sich gegenseitig in Schach. Ein Sturm im Wasserglas der Online-Community eines Mediums, ja. Aber, nicht mehr, nicht weniger.
derStandard.at hatte laut ÖWA im Dezember 2008 1.3 Millionen Unique Clients, davon 1,2 Millionen die “Redaktionellen Content” sich angeschaut haben, wobei sicherlich über 99% über die Startseite ihren Weg durch den Standard begonnen haben. DIe Durchschnittliche Besuchsdauer ist etwas mehr als 9 Minuten…
Von den 29 Artikel die ich ausgewertet habe waren sicherlich mehr als die hälfte als Top-Artikel auf der Startseite von derStandard.at (alleine im Jänner war sicherlich 15 Tage lang ein Artikel der Grünen unter den Top-Themen auf der Startseite). d.h. somit komme ich bei 1,2 Millionen auf rund 600.000 (=1,2M/31*15) die wohl die Startseite alleine im Jänner besucht haben wenn ein Thema der Grünen unter den ersten Meldungen ist.
Wenn jetzt nur jeder 6. da draufklickt bist du wieder bei 100.000 und das ist nur für den Jänner.
Natürlich lesen die nicht alle Postings, es reicht aber schon die 25 zu lesen die direkt unter einem Artikel sind um einen EIndruck zu haben was da abgeht. Wer den Standard Online regelmäßig liest weiss auch das ein Thema interessant ist wenn die Anzahl der Postings hoch ist un grad bei den Grünen ist hier ein großer Teil der “Zielgruppe” zu finden.
Deswegen bleib ich dabei: das hat Relevanz und ist kein Sturm im Wasserglas, aber um die Auswirkungen zu sehen müssen wir bis zur EU-Wahl warten. Ein hoffentlich guter Wahlkampf kann vielleicht wieder etwas gut machen.
Auch glaube ich das die Kampfposter der anderen Parteien gerade für die Landtagswahlen andere “Gegner” haben, da sind die Grünen nicht so wichtig.
Interessant – laut ÖWA Plus hat derstandard.at im Q2/2008 eine Monatsreichweite von 687.000 unique user, oder auch 14,1% (zumindest sind das die Daten von ORF Mediaresearch), das ist grad mal halb so viel wie du (aus der gleichen Quelle) hast.
Interessant wäre wohl eine geclusterte Auswertung des Content der Postings (tf-idf o.ä.), wo wird kräftig im Schmutzkübel gerührt, bei den Stammgästen oder denjenigen, die selten posten? Und wenn derstandard.at einblenden würde, wie lang User schon registriert sind, dann würde es auch sehr bei der Interpretation helfen (oder den Stamm der IP-Adresse, ohne des letzten Blocks).
Einigen wir uns darauf, dass wir die Online-Community von derstandard.at unterschiedlich einschätzen. Ich glaub sie besteht bei Artikeln des Innenpolitik-Ressorts zum Großteil aus Stammpostern und einer Partei nahe stehenden Menschen.
Das ist dann wie bei den Hühnern: wenn man aufgeregt ist, gackert man viel. Ob’s jemand wahrnimmt oder nicht, ist sekundär.
PS: Landtagswahlen in Salzburg in weniger als 4 Wochen, und die Grünen lassen den in Salzburg (seit zwei Jahrzehnten) bekanntesten Grünen nicht auf eine Liste – na wenn das kein gefundenes Fressen für andere Parteien ist?
Höchst interessante Auswertung, die du da vorgenommen hast!
Aus Sicht eines Medienbeobachters ist noch ein Aspekt interessant:
Das Medium derstandard.at, ist ja traditionell eher affin zur grünen Community, hatte anfänglich nur am Rande berichtet (wahrscheinlich wollte man den an sich nebensächlichen internen Diskussionen nicht zu viel Raum beimessen).
Im zeitlichen Verlauf meine ich aber zu beobachten, dass aufgrund der überproportional hohen Postingzahlen mittlerweile absichtlich regelmäßig Artikel zu diesem Thema zu gebracht werden, um den Postings Raum zu geben. Für mich wäre das auch logisch, dass ich ein Thema ausführlicher abhandle, wenn ich merke, es interessiert meine Leser.
Somit führt aber die hohe Postingzahl zusätzlich zu einer Art Selbstinduktion, da viele Postings viele Artikel verursachen können, die ihrerseits wiederum viele Postings nach sich ziehen.
Dieser Prozess hat das ganze aber erst recht zu einem von “der Partei” kaum noch steuerbaren Problem hoch geschaukelt.
@Blogosphäre: Da kann ich dir nur recht geben! Wenn ich der Standard wäre würde ich es genauso machen.
DIe Grünen können nur hoffe das bei die SKI-WM ein bisschen von ihnen ablenkt…
Super Diskussion, Danke für die Auswertung!
Unabhängig davon, wie wichtig die Postings oder die Trägermedien selbst für die gesammte Meinungsbildung sind, eine so hohe Beteiligung zeigt die Relevanz des Themas bei Meinungsmachern an, bei denen die sich trauen etwas zu sagen.
Aus meiner Sicht verstoßen die Grünen gegen eigene Gesetze, gerade bei einem Thema, das den Kernpunkt ihrer Existenz betrifft. Es ist genau diese Obrigkeitsaroganz, die sich jetzt auch bei dieser Partei durchgesetzt hat, gegen die die Grünen angetreten sind. Linientreue Parteisoldaten und lächelnde Werbeplattformen gibt es schon bei den anderen Parteien genug. Realitätsverweigerung ist nicht nur bei den Grünen ein beliebtes Spiel.
Was ich beobachtet habe, waren über 600 Postings in der ersten Stunde, auf den Artikel über die Entscheidung, Voggenhuber nicht auf dem letzten Listentplatz zu lassen. Dieser enormen Reaktion die Relevanz abzusprechen, ist schon ein starkes Stück Realitätsverweigerung. Ob die Onlineforen selbst so hohe Relevanz besitzen, ist ein anderes Thema. Ich bin mir sicher, gerade bei emotionalen Themen ist die Chance relativ hoch, dass wir uns von der Meinung anderer anregen lassen und Postings die eigene Meinung beeinflussen. Das Argument es gäbe Kampfposter zielt auch an dem Grundsätzlichen vorbei, dass das Thema, ob ein verdienter Politiker überhaupt auf eine Wahlliste kommt, für Wähler ein entscheidendes Thema ist, vor allem wenn es um die Grünen geht.
Leider beweißt Voggenhuber gerade mit seinem Scheitern, was für ein gutes Gespür er für die wichtigen Themen hat. Der österreichischen Parteienlandschaft wird wieder etwas langweiliger, ihr ist wieder ein wichtiger Spieler abhanden gekommen.
es ist zeit ein neue bewegung zu gründen mit demokratischen grundsätzen, wenig ideologie, praktischen grundwerten wie z.b. ökologie, regionalität, subsidiarität, solidarität und positivem denken
[...] in den Medien hat längst eine Stärke erreicht, wo die Grünen nicht mehr eingreifen können (eine interessante Auswertung von Kommentaren bei Onlinemedien bietet “Wissen belastet”). Der Start ins Wahljahr ist [...]
Danke fuer die Analyse, auch wenn man sichs auch denken kann…
Mich wuerden nun eher wieder die Themen interessieren, siehe hier:
http://wahltotal.at/questions/209
lg, sc
Ich bin gerade dabei kleine Wellen für diese Bewegung beizutragen.
Online ist in ein paar Tagen auch der Text für die Bürgerinitiative an das österreichische Parlament:
Schutz für BürgerInnen, die aktiv für Menschenrechte und Umweltschutz eintreten, durch Änderung der §278ff StGB!
Wir machen eine Mahnwache für eine freie Zivilgesellschaft!
Treffpunkt ist fast jeder Donnerstag, um 17-18 Uhr beim Omofuma Denkmal, Ecke Mariahilferstraße-Museumsquartier, in Wien (U2).
Interssierte sind herzlich Eingeladen mitzumachen, uns bei einem Besuch kennen zu lernen, mit uns zu diskutieren. Konkrete Infos gibt es unter:
info@colorme.at
Liebe Grüße
Thomas
@sc manchmal muss man es schwarz auf weiss haben um es wirklich zu begreifen
ich denke es wird vielleicht vielen postern so gehen wie mir, die irgendwann in den letzten 20 jahren enger mit grünen und vor allem grünen gremien erfahrungen gemacht haben. diese gremien hatten immer etwas “sektiererhaftes”, entweder du bist dabei, mit haut und haar oder du bist weg! es gab nie einen lockeren umgang der gremialmenschen ( ein schreckliches wort) mit leuten “draußen” oder gar mit solchen die sich verabschiedet haben oder wurden.
nun waren die 10 van der bellen jahre ziemlich ruhig und gesittet.
aber jetzt weht wieder dieser geist durch die grünen hallen und plötzlich erinnert man/frau sich wieder an dinge die längst vergessen waren und alter ärger oder sogar zorn brechen auf und längst ermatteter kampfgeist bricht sich bahn und entlädt sich in postings auf derstandard.at.
ich gestehe, ich hab sicher 10 postings geschrieben, das hab ich noch nie getan!
[...] von Johannes Voggenhuber gebloggt (siehe unter anderem Christoph Chorherr, Laurenz Ennser, Wissen belastet, Rigardi.org oder ZurPolitik.com bzw. den Metabeitrag auf Feuerhaken). Fast schon zu viel als dass [...]