Politik, Sonntag 10 Mai 2009 17:42
Ich habe ja diesen Bannergenerator (siehe auch hier) gebaut damit sich jede(r) seinen eigenen Banner machen kann um auszudrücken warum er/sie Grüne VorwählerIn werden will. Wie bei jedem Webserver werden natürlich die Aufrufe des Generators mitgeloggt.
Am Freitag, den 8. Mai, zwischen 16:24 und 16:46, wurden folgende Texte von immer der selben IP-Adresse in den Generator eingegeben:
Ich bin Vorwählerin, weil ich an Märchen und Heilsversprechungen glaube
Ich bin Vorwählerin, weil ich die linken Fundis bei den Grünen loswerden möchte
Ich bin Vorwähler, weil ich den ganzen tag vorm Internet sitze und keine Freunde habe
Ich bin Vorwähler, weil ich von der ÖVP dafür bezahlt werde
Ich bin Vorwähler, weil ich glaube, dass Bloggen Politik ersetzen kann
Ich bin Vorwähler, weil mein Papi mir zu wenig Spielzeug gekauft hat
Ich bin Vorwähler, weil ich links scheiße finde
Ich bin Vorwähler, weil ich linke politik nicht mag
Ich bin Vorwähler, weil mir Heide Schmidt keinen Job verschafft hat
Ich bin Vorwähler, weil ich gerne die Arbeit der ÖVP erledige
Ich bin Vorwähler, weil ich die linken Zecken nicht aushalte
Ich bin Vorwähler, weil mir beim wort Feminismus schlecht wird
Ich bin Vorwähler, weil ich Helge so lieb hab
Ich bin Vorwähler, weil ich nix hackeln aber mitreden will
Ich bin Vorwähler, weil ich diw weisheit mit dem löffel gefressen habe
Ich bin Vorwähler, weil ich soooo cooool bin – schließlich hat papi mir ein neues netbbok geschenkt
Ich bin Vorwähler, weil ich in meinem penthouse sitze und mir fad is
Ich bin Vorwähler, weil das solarium heute geschlossen hat
Ich bin Vorwähler, weil ich Linksradikale Politik mag
Ich bin Vorwähler, weil ich mehr Polizei auf der Straße haben will
Ich bin Vorwähler, weil Leistung sich lohnen muss
Ich bin Vorwähler, weil nur wenn es der wirtschaft gut geht, es uns allen gut geht
Ich bin Vorwähler, weil ein freies land auch freie märkte braucht
Ich bin Vorwähler, weil zu viel staat und zu wenig privat
Ich bin Vorwähler, weil Maggy Thatcher mein Vorbild ist
Ich bin Vorwähler, weil ich linke Randalierer wählen möchte
Ich bin Vorwähler, weil Martin Margulies zu links ist
Ich bin Vorwähler, weil ich sogar für die Junge ÖVP schon zu alt bin
Zuerst dachte ich da spielen sich ein paar Kinder, aber nachdem da einige sehr persönliche Sprüche dabei sind, habe ich mir mal die IP-Adresse via Domaintools angeschaut, da ich wissen wollte wem diese gehört:
inetnum: 85.125.XXX.XXX – 85.125.XXX.XXX
netname: Gruene-Die-Gruene-Alternative
descr: Grüne – Die Grüne Alternative Bundesbüro und Landesbüro Wien
Da war ich dann Sprachlos!
PS: Am Dienstag, 12. Mai, ab 20:00 Uhr, findet der nächste Grüne Vorwahlen Infoabend im Cafe Ritter ( Mariahilfer Straße 73, 1060 Wien) statt.
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[...] Blog20.at Weblog-Übersicht INNENPOLITIK | WELT « Trennung von Polizei und Verfassungsschutz nur noch "rechtshistorisch bedeutsam" Die Grünen, der Banner und das “böse” Internet [...]
Das ist… interessant. Ich bin jetzt eigentlich auch sprachlos. Ähm. Hallo?
@Thomas Genauso gings mir auch…
Wenn diese Geschichte stimmt, dann ist das echt arg….
So ein VOrgehen kenn ich von den Parteizentralen der SPö und ÖVP.
Dass auch “meine” Grünen auf diese Art zu manipulieren versuchen, würde für mich zu einem enormen Vertrauensverlust führen.
@Sonja diese Texte wurde definitiv von einer IP-Adresse aus dem Range der den Wiener Grünen gehört eingegeben. Wie diese IP-Adresse intern verwendet wird weiss ich natürlich nicht.
Also ich bin völlig fassungslos! Ich bin grüne Vorwählerin geworden, weil ich gehofft hatte, dass ich mich dadurch den Grünen wieder annähern könnte, sie für mich wieder guten Gewissens wählbar würden. Was sich in den letzten Tagen so ereignet hat, hat genau das Gegenteil bewirkt, so unsympathisch wie aktuell, waren mir die Grünen in den gesamten letzten Jahren nicht! Eine erstaunliche Leistung, Gratulation!
Heftig. Bin ja aus Kärnten einiges gewöhnt, aber aus dem Eck hätt ich mir genau sowas nicht gedacht. Wäre es denkbar, solche IP-Adressen zu faken/spoofen? Und jetzt kommt das durch das böse Internet auch noch an die Oberfläche.
@Georg: wie gesagt, ich weiss nicht was sie intern mit der IP-Adresse machen. Faken denke ich nicht, wozu?
@The_Sandworm: mir geht es ähnlich.
Jetzt mal halblang. Wegen einzelner Idioten müssen wir grünen Vorwähler uns nicht zu Märtyrern hochstilisieren.
Man konnte jetzt sagen: “Bin gespannt, wann die Grünen ihre öffentliche kommunikation in den Griff bekommen!” aber das will und erwartet doch keiner ernstlich. Also bitte nicht auf den Humor vergessen und solchen Blödheiten die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die ihr gebührt:
Ein flüchtiges Lächeln.
Ich sitze hier im 14. Stock in meinem Penthouse, hab natürlich nichts zu tun, weil heute das Solarium zu ist – weil den Tag des Herren muss man heiligen, sagt die JVP. Und nachdem ich die Hausarbeit als brave Antifeministin auch schon erledigt habe, klopfe ich meine Wut darüber, dass ich Trottel bisher auch in Wien immer grün gewählt habe, in mein Notebook.
keine “sippenhaftung” bitte.
haltet eure empörung zurück.
objektiv gesehen wurden die bannertexte von einer oder mehreren personen geschrieben die zugang zum “grünen” computer haben.
mehr sollte man zunächst nicht daraus schließen.
das nicht alle grünen funkis due grünen vorwahlen begrüßen is eh bekannt.
that comes with the terretory
einfach cool bleiben und weiter unterschriften sammeln
was mehr aufregen sollte ist das family-business der nö-grünen.
http://is.gd/yBkX
Ich bin sprachlos, dass ihr sprachlos seid. Ihre Infantilität haben die (Wiener) Grünen in den letzten Tagen-Wochen-Jahren doch wirklich ausrechend unter Beweis gestellt…
@Konterspieler klar hast du recht, trotzdem ist es eigenartig.
@Judith die hoffnung stirbt zuletzt
@Max
…und vielleicht gibt es jetzt jemanden bei den Wiener Grünen, der sich in Zukunft vermehrt für Datenschutz im Internet einsetzt. kann ja nicht sein, dass man nicht mal mehr anonym rumtrollen kann:)
oida
IPs spoofen ist ein relativ komplexer Vorgang, deswegen halte ich das für mehr als unwahrscheinlich.
Was mich erschüttert ist, dass anscheinend grünintern heftigst polemisiert wird und anstatt zu kommunizieren gehen einige jetzt zum Angriff über oder zumindest zu dem, was sie dafür halten.
Sehr bedauerlich, dass bei manchen Grünen der ideologische Horizont genau bei der Nasenspitze endet. Ich hoffe aber nach wie vor, dass es sich dabei nur um eine laute, extreme Minderheit handelt.
was ich interessant finde ist, dass neben all dem schwachsinn auch ein paar ganz gute argumente untergemischt sind, die offensichtlich negative sein sollen.
Meine Prognose
Wenn ca.200 Vorwähler auf der LV auftauchen und die Wunschkandidaten des Establishments ins wanken geraten, werden die Fetzen fliegen.
Nehmt Videokameras mit.
Da werden die Nerven blank liegen.
Es geht ums Geld.
So als Wiener Landtagsmandatar lebt man ja ganz gut und tut schon was aber auch nicht soviel wie eine Kassiererin im Supermarkt.
dieses scheiß-reden-halten is ja teilweise schon für’n hugo. ist showbusiness.
Glaubt mir. Hier geht’s ums Geld.
@Judith würde ihnen Tor empfehlen…
@alm stimmt, fand ich auch lustig.
@Konterspieler hat schon recht. Cool bleiben und weiter Unterschriften sammeln.
Momentan positionieren sich die Wiener Grünen ja in zwei Gruppen: jene, die die Vorwahlen wichtig finden und jene, die aktiv unter Beweis stellen, dass sie wichtig sind.
der/die geheime bannergeratorInnen ist&sind offensichtlich sehr links positioniert und glaubt
grüne vorwählerInnen wären konservative neoliberale agenten die auf der LV einen rechten putsch abziehen wollen.
das schema kenn i.
mir hat auch der LGF der bgld grünen empfohlen ich möge zur FPÖ oder sonst wohin gehen, bevor ich rausgeflogen bin.
http://is.gd/yBKw
Kann mich noch erinnern, dass ich beim BK in Gmunden in den 90ern in einer Diskussion am Rande von wiener grünInnen als faschist bezeichnet wurde.
die fackeln da nicht lange , dass geht schnell bei gewissen teilen der wiener grünen.
übrigens ein gewisser margulies ist damals per auto nach gmunden gedüst und nicht per bahn.
mehr links als grün oder einfach nur dann weiter ins salzkammergut auf urlaub gefahren?
…und dabei sieht man, dass es gar nicht so schlecht für die Grünen wäre, Mitstreiter zu haben, die wissen, wie das World Wide Web funktioniert.
Das kann UNMÖGLICH authentisch sein und von den Wiener Grünen kommen. Beweis? “linke Randalierer” sind nicht gegendert!!
Da also schon das Wording nicht den Grünen Grundwerten entspricht, muss man sich mit dem Inhalt erst gar nicht belasten. (ergo: ignore…. ; ) ansonsten stimme ich voll mit Konterspieler überein.
Aber nun mal im Ernst: Von Robert Korbei würde ich gerne wissen, wie peinlich er das eigentlich findet – und ob überhaupt. Dass nur eine echte Leuchte (beiderlei Geschlechts, Anm.) so etwas zustande bringt, liegt ja wohl auf der Hand….
alle achtung, macht wahrlich sprachlos und ganz gutes anhaltendes kopfschütteln.
eine vorbehaltlos dumme, vor allem aber stillose aktion.
nichts desto trotz hätte ich es auch deutlich sinnvoller gehalten, zuerst einmal den grünen wiener landesvorstand per email von der aktion und dem zeitpunkt der nutzung der ip-adr. zu unterrichten; also alle daten zu übermitteln und um aufklärung zu bitten.
ärger ist ja klar berechtigt, aber dieses weitere aufheizen atmosphäre verstehe ich auch wieder nicht.
@hc voigt: hatte ich mir auch überlegt, aber bei den grünen liegt halt schon seit wochen mein Unterstützer-Antrag und niemand hat bisher mit mir Kontakt aufgenommen. Wie lange hätte ich warten müssen wenn ich das an die Grünen schicke? Monate?
Ich gehe aber davon aus dass diese Dummheit ein Einzelfall ist!
sorry, aber mit der antwort hab ich 2 probleme:
Erstens ist das n äpfel mit fischstäbchen vergleich. Aber gut.
Zweitens, Du hast es eh überlegt und gehst eh von nem blöden einzelfall aus, also wozu dann diese entscheidung und nicht die andere? Du hättest Dir wohl nichts vergeben, hättest das blogpost immer noch jeden tag schreiben können und hättest Dir nichts vorwerfen müssen.
Aus dem blödsinn – wahrscheinlich einer einzelperson – hätte gutes erwachsen können, Du hättest die zügel in der hand gehabt und das recht etwas zu verlangen auf deiner seite. Gleichzeitig hättest Du den konflikt nicht weiter angeheizt. Jetzt hast Du’s getan (was ich mit ’sich nichts vorwerfen’ gemeint hätte).
Als ‘unterstützer’ denke ich, wäre das die nahe liegende vorgangsweise gewesen. Aber selbst aus der sicht der neutralen betrachtungsweise des konfliktmanagements, – und freilich unter vorgabe, dass der konflikt gelöst werden soll, – wäre die interne meldung und verlangen um aufklärung der konstruktive weg gewesen.
Ich kann Dir sagen was passiert wäre, hätte sich Max an das Grüne Büro gewandt. Entweder nichts, oder man hätte ihm versichert, dass das ganze eine Einzelaktion war und nicht wieder vorkommt. Ob Einzelaktion oder nicht, ist eigentlich gar nicht so relevant, aber die Art und die Inhalte der Aktion zeigen, wie untergriffig politische Auseinandersetzungen derzeit bei den Grünen geführt werden. Und es zeigt auch wie ein Teil dort über uns spricht und denkt.
Letztlich vermitteln die geposteten Sätze ein Stimmungsbild und eine demokratische Kultur in der Grünen Partei und sollten auch veröffentlicht werden. Schließlich war das ja auch im Sinne des (anonym) postenenden Grünen aus dem Parteibüro.
[...] solche Paranoia legt zumindest diese Aktion nahe, in der jemand von einem Parteicomputer aus versucht hat, über Max Kossatz’ [...]
lieber Gerald Bäck, nein, das kannst Du nicht sagen, weil Karli es nicht ausprobiert hat. Simple as that.
Das was passiert ist das, was allgemein in konflikten passiert. Es gibt ein hin und her von aussagen, unterstellungen und beleidigungen.
Es sammeln sich verletzungen, missverständnisse und aggressionen an.
Die wahrscheinlichkeit, dass aussagen abgeklärt werden, dass unterstellungen und beleidigungen unterbleiben bzw. erkannt werden, weil sie aus fehl gehenden annahmen und missverständnissen erwachsenen sind, diese wahrscheinlichkeit wird immer geringer.
Der aufwand, da oder dort einen fehler einzusehen und auch nur neugierig zu sein, was mensch/gruppe vielleicht ungeschickt gemacht hat, der würde immer größer und wird ebenfalls immer wahrscheinlicher, weil sich die verletzungen hie wie da aufsummieren und die hürden also immer höher werden.
Ein blick in den eigenen spiegel kann in dem klima kaum mehr gelingen, ein blick, der vl. merken lassen würde, dass mensch/gruppe den anderen dinge unterstellt, die mensch/gruppe umgekehrt als schwere beleidigung zurückweisen würde.
Damn it, ist ja nicht so als würde das nicht in ziemlich allen konfliktverläufen ähnlich abrennen. Ist da niemand unterwegs, der ein bißchen mediationserfahrung hat, verdammt noch mal?
Im bemühen, andere zu verstehen, nimmt fast jeder mensch etwas an und mit ein bißchen involviertheit ist mensch sich bald sicher, dass es so gewesen sein muss. Stellt sich halt oft als humbug heraus, va. wenn mensch von der sache und welt keine ahnung hat.
Problem? Nein, wenn etwas selbstironie im spiel wäre und sich die beteiligten nicht bestätigen sondern runter holen würden.
alles in allem eine etwas bizarre aufführung aus etwas distanz. Hier streiten nicht feinde sondern freunde und liefern aber keine schlechte performance.
hallo,
zuerst: ich bin mitglied des wr landesvorstands, nur um mich mal zu outen
.
dann: ohne antworten meiner vorstandskollegInnen eingeholt zu haben, bin ich mir ganz sicher, dass diese aktion (deren humorgehalt bitte jedeR selbst beurteilen möge… *räusper*) keine abgestimmte und schon gar nicht angeordnete ist. ich glaub, das hätt ich mitgekriegt.
und: es gibt KEINEN bösen masterplan, die sache so lang zu verschleppen, bis sie obsolet geworden ist. wollt ich auch nur mal sagen.
robert korbei hat in seinem offenen brief eigentlich eh alles zum thema geschwindigkeit etc. gesagt, was zu sagen ist. uns ist durchaus bewusst, dass wir VOR dem 15.6. zu einer entscheidung gelangen müssen, selbst, wenn sie negativ ausfällt.
ich hoffe sehr, dass es sowohl bei den grünen als auch bei den grünen vorwählerInnen gelingt, verschwörungstheorien hintanzuhalten. ich bemüh mich jedenfalls darum.
lg
angela
“uns ist durchaus bewusst, dass wir VOR dem 15.6. zu einer entscheidung gelangen müssen, selbst, wenn sie negativ ausfällt. ”
Ich glaube das ist das erste signal an die vorwähler, dass sie sich brausen gehen können.
die möchten unter sich bleiben. ich sag’s euch.
@konterspieler: danke für den konstruktiven beitrag! #verschwörungstheorien
lg
angela
sorry – weiß grad nicht worüber ich mich mehr ärgern soll – über die zitierten texte vom bannergenerator oder teilweise über die reaktionen.
dabei will ich gar nicht mal in frage stellen, dass die mails vom grünen server abgeschickt wurden. wird mit sicherheit jemanden geben, der ‘gruenevorwahlen’ mehr als nur skeptisch gegenüber steht. ja und – was soll’s – war ein/e grüne/r mit zugang zum grünen server.
und das stellt für manche von euch die grünen infrage. das führt dazu, dass in diversen blogs die grünen an den pranger gestellt werden, dass eine stimmung erzeugt wird, die grünen wären unmöglich. manchmal könnte man ja auch einfach ein bißchen drüberstehen. irgendein/e grüne/r setzt eine dumme aktion und schon werden durch die darauffolgenden reaktionen all jene bestätigt die gruenevorwahlen skeptisch gegenüberstehen. denn diese reaktionen sind keine unterstützung für die grünen.
was verloren geht, ist die politische auseinandersetzung – über verteilungspolitik, über umweltpolitik über integrationspolitik – welche partei positioniert sich wo. oder in wien, freunderlwirtschaft wohin man schaut insbesondere im medienbereich, finanzspekulationen mit cross border leasing und fremdwährungsanleihen, baufällige schulgebäude, zwei klassen medizin usw.
stilfragen sind wichtig – da gebe ich euch recht – aber sie sollten nicht das bewußtsein worum’s eigentlich in der politik und speziell bei wahlen geht all zu sehr einschränken und trüben.
lg martin
@margulies;
stimme zu
die bannergeneratorgschicht ist trivial.
natürlich war’s irgenwer von den grünen.
kleiner fisch, großer fisch, wurscht.
und natürlich wird es welche bei den grünen geben die nicht entzückt sind
und wenn dabei einer bissl übermotiviert ist dann kommt es zu einer gschicht wie mit dem bannergerator.
was die andrea gsagt hat ist bedeutsamer.
das regt die gedanken an …
Martin Schimak schrieb: “Momentan positionieren sich die Wiener Grünen ja in zwei Gruppen: jene, die die Vorwahlen wichtig finden und jene, die aktiv unter Beweis stellen, dass sie wichtig sind.”
Ganz richtig!
hc_voigt: Die ganze Aktion macht leider den Eindruck, dass bei *manchen* Parteiangehörigen das Freund-Feind-Denken sehr stark ausgeprägt ist-”wenn du dich politisch engagierst und nicht bei uns Mitglied bist, dann bist du gegen uns”. Ich glaube nicht, dass das für die politische Arbeit sinnvoll ist (was nicht heißt, dass es nicht doch so geschieht, leider).
Es mag aus deiner Sicht sinnvoll scheinen, Max den Vorwurf zu machen, Öl ins Feuer zu gießen. Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Grünen offiziell (oder ein hochrangiges Mitglied) dazu Stellung nehmen.
“alles in allem eine etwas bizarre aufführung aus etwas distanz. Hier streiten nicht feinde sondern freunde und liefern aber keine schlechte performance.”
Leider zutreffend.
@ angela und hc voigt: Respekt für den offenen Brief von Korbei. Die Paranoia die in dem Brief ohne großer Hermeneutik herauszulesen ist, ist ein Puzzlestein. Die Erfahrungen die die Vorwahlen-InitiatorInnen und Unterstützer gemacht haben ist auch ein Puzzlestein. Diese Aktion hier, und Max unterstellt mit keinem Wort einen Masterplan (ganz im Gegenteil) sondern veröffentlicht Fakten, ist ein weiterer Puzzlestein. Deswegen geht für mich die Kritik von HC Voigt an Max (er hätte das vorher an die Grünen mailen sollen) ins Leere. Zu wem sollte Max solidarisch sein, wenn die Grünen selbst intern offensichtlich sehr uneinig sind? Schickt er es an A kann der es für den internen Streit mit B und C verwenden und umgekehrt. So herrscht Informationsgleichstand.
Wenn Voigt schreibt: Das was passiert ist das, was allgemein in konflikten passiert. Es gibt ein hin und her von aussagen, unterstellungen und beleidigungen – dann haben die InitiatorInnen und Max nichts mit diesem Grün-internen Konflikt zu tun sondern werden jetzt vielleicht instrumentalisiert. Dass sie damit nichts zu tun haben wollen und deswegen sehr sehr bemüht sind in alle Richtungen transparent zu agieren zeigt ihre Unabhängigkeit von irgendwelchen internen Gruppierungen.
Wir Vorwahlen-UnterstützerInnen haben den Konflikt nicht vom Zaun gebrochen, sondern werden zunehmend hineingezogen und offensichtlich instrumentalisiert. Daher ist dieser transparente Ansatz für mich der Richtige.
@Angela es ist ja was Schönes, wenn man sich den Humor bewahrt aber neben Deinem Lächeln wäre auch ein Wort zur Aktion an sich interessant gewesen. Interessant finde ich jedenfalls, dass eine Ablehnung der Unterstützer für Dich möglich ist. Für mich ein ziemlich bizarrer Gedanke.
@Martin Du hast vollkommen Recht. Wir könnten schon lange über ganz andere, wichtigere Dinge diskutieren und uns für Inhalte einsetzen, wenn der LV die Vorwähler schon angenommen hätte. Ein bisschen lese ich aus Deinem Posting schon eine “Tötet den Boten” Message heraus. Meiner Meinung nach sind diese Blogpostings sehr wichtig, um überhaupt einen offenen Diskurs zu ermöglichen. Dazu müssten allerdings jene, die offene Briefe verschicken, auch antworten.
Aus dem Lehrbuch “wie mache ich alles falsch im Online-Wahlkampf” aus der Grünen Bildungswerkstatt.
@ martin: Bitte hörts auf andauernd zu sagen ihr wollts von Inhalten sprechen. Das ist so eine abgenutzte Standardfloskel. Die Vorwähler wollen Inhalte ansprechen und diskutieren (nur so kann man ja eine Entschiedung treffen wen man unterstützt), haben sich deshalb organisiert und was wollte man als erstes mit ihnen diskutieren?
a) Wie schauts mit dem Datenschutz bei der Aktion aus?
b) Warum nur Internet?
c) Wollts ihr die Partei kapern?
d) Was passiert wenn die Rechten bzw Missgünstlinge davon Wind bekommen?
Weiteres Paradebeispiel für die inhaltliche Positionierung der Grünen:
Vorwärts Grün vs. Abendland in Christenhand.
@Angela: Ich finde es begrüßenswert, wenn sich wer am Vorstand zur Wort meldet, das passiert viel zu selten. Danke dafür.
Dass du Ablehnung für möglich hältst, ist ok (finde ich) – Ablehnung ist legitim. (Aber halt auch politisch in höchsten Maße unklug und vor allem wenig demokratisch und dem Grünen Grundsatzprogramm zuwiderlaufend.)
Aber warum dauert eine solche simple Ja/Nein-Entscheidung bis zu 2,5 Monate? Ihr wisst seit 1. April von den Vorwahlen.
Also ich sehe mich weder als Märtyrerin (@Erik), noch kann ich mit der Anspielung ich würde nach einem “bösen Masterplan” (@Angela) der Grünen suchen, etwas anfangen, auch nicht mit der Aufforderung, es gäbe derzeit wichtigere Themen zu diskutieren (@Martin Margulies). Ich habe mich wegen letzterem dieser Initiative angeschlossen, gerade weil ich seit einiger Zeit den Eindruck hatte, dass sich die Grünen nicht mit aktuellen Problemen beschäftigen. Ich hatte gehofft mehr Einblick zu kriegen, vielleicht aktiver mitzugestalten, als nur unter Freunden herumzujammern! Seit ich als Grüne Vorwählerin registriert bin, habe ich fast ausschließlich negative Erfahrungen gemacht. Die wenigen unter den Wiener Grünen, die auf uns zugegangen sind, sind m.M. nach die große Ausnahme, ansonsten gab es Emails, die teils total am Problem vorbeigingen (meiner Meinung nach) oder in einem äußerst herablassenden Tonfall verfasst waren und jetzt diese Banner-Aktion, über die ich sicher keine schlaflose Nacht verlieren werde, weil sie gerade eben so ausgesprochen DUMM ist! Und man glaubt es kaum – ich hätte mir gerade das von den Wr. Grünen absolut nicht erwartet! Wenn ich als Grüne Vorwählerin abgelehnt werde, wird die Welt für mich genauso weitergehen wie bisher. Um eine wichtige Erfahrung reicher, aber um eine Wahlalternative weniger. Ich nehme an, ihr könnt es euch locker leisten ein paar Stimmen zu verlieren.
dauernd setzen grüne in letzter zeit auffällig dumme aktionen. Warum sollte das nicht auf die Partei “abfärben”? Ich dachte, eine Partei besteht aus ihren Protagonisten, oder willst du da jetzt für Verantwortungsdiffusion eintreten? Kurz gesagt: die Grünen sind unmöglich.
Und diese Drohung des Negativbescheids zeigt eh, dass den Grünen ihre eigene Offenheit in exakt dem Moment unheimlich wird, in dem sie zum Tragen kommt.
Und @karli: du Schlingel! Einfach so veröffentlichen statt an die Grünen schicken. Du publizierender Undemokrat *g*
@Navigator: ich nahm auf keinen kommentar hier bezug, wenn ich vom bösen masterplan schreibe. ich selbst weiß, dass es den bei den grünen nicht gibt und bin sicher, dass es ihn bei den grünen vorwahlen nicht gibt. ebenso gibt es sowohl bei den grünen als auch bei den grünen vorwahlen über die jeweils “andere seite” aber auch andere meinungen und das finde ich schade. hoffe, ich konnte das missverständnis jetzt aufklären.
@Gerald Bäck: ich habe zur aktion nicht gelächelt, sondern mich geräuspert. ohne zu wissen, wer das war, unterstelle ich der person, gemeint zu haben, das sei lustig. ich persönlich hab schon besser gelacht, nicht, weil ich keinen humor habe, sondern, weil in der jetzigen situation das nur zusätzliches misstrauen sät, siehe auch die reaktionen darauf.
und: nicht für MICH ist eine ablehnung der unterstützerInnen möglich, aber es gibt durchaus auch diese meinungen. deshalb brauchen wir auch so lange, weil die verschiedenen meinungen und einschätzungen durchdiskutiert werden müssen und abgewogen werden müssen. und deshalb hab ich das so formuliert, weil ich keine “versprechen” abgeben will, die vielleicht nicht halten. wir sind nämlich 8 vorstandsmitglieder.
bitte daher insgesamt, meinen beitrag hier als den versuch einer vertrauensbildenden maßnahme mit gleichzeitigem nicht verhehlen wollen, dass es durchaus auch ernstzunehmende ängste, befürchtungen gibt, die die entscheidung mitbeeinflussen, zu sehen. danke!
lg
angela
vorschlag zur güte: diese dummheit sollten wir postwendend wieder dorthin zurückschicken wo sie vermutlich her ist: dem wirren (sorry, das schon) hirn eines einzelnen entsprungen. seltsame leute gibts tatsächlich überall.
am liebsten würde ich gerne bereits über themen diskutieren. zb darüber, ob für wien eine citymaut gefordert wird und wer dafür offensiv einzutreten bereit wäre. und über viele andere dinge, die auf gemeindeebene real und in der nächsten wahlperiode beeinflussbar sind und allesamt vermutlich wenig bis gar nichts mit den ideologischen mottenkisten des letzten jahrhunderts zu tun haben.
wofür die “grünen vorwahlen” stehen wollten – und das ist wohl ein gewisser paradigmenwechsel: dass diese diskussionen auch transparenter stattfinden und “geerdeter” – durch den grösseren kreis an involvierten symphatisantInnen, die selbst ua auch kein eigenes berufliches interesse mit diesen debatten verbindet – sondern einzig und allein inhaltlich-politisches interesse.
aber soweit sind wir noch lange nicht. denn es wird in erwägung gezogen, die neuen unterstützerInnen pauschal abzulehnen. also würde ich gerne die diskussion darüber weitergeführt sehen, was aber auch nur schleppend stattfindet: auf den offenen brief von robert korbei langen weiterhin neue kommentare und fragen ein (hier). ebenso wäre auch eine reaktion von gerhard ladstätter auf die sehr vielen antworten, die er auf seine fragen erhalten hat freundlich und erfreulich.
das wichtigste aber wäre, dass sich die mutmasslich vielen wiener grünen, die die neuen unterstützerInnen nicht ablehnen wollen, nun offener zu wort melden. 3+ mutige wiener grünabgeordnete sind mir offengestanden zu wenig. da ist es nicht verwunderlich, dass der eindruck, der sich bei leuten breitmacht, die sich gerade erst dazu überwunden haben, sich politisch ein wesentliches stück weitergehender zu outen als bisher, momentan auch nicht gerade der beste ist: “what the f***, die wollen mich eh nicht?” die nachvollziehbar menschliche reaktion darauf ist nun mal: “na so dringend muss es dann aber auch wieder nicht sein…”
Was die Grünen da treiben ist kaum mehr zu glauben. Hier mal ein Vergleich, um das zu veranschaulichen:
Ein Fußballclub verweigert 150 Fans den Eintritt ins Stadion wegen Copyright-Verletzung, weil sie ihre Fan-T-Shirts selber gedruckt haben.
150 Fans weniger, die beim Spiel die Stimmung für die Mannschaft kräftig aufheizen hätten können!
150 Ex-Fans höchst wahrscheinlich sogar.
@helge: hoffe, meine antwort auf @gerald bäck hat deine frage gleich mitbeantwortet.
@martin schimak: du hast recht, die diskussion muss weitergeführt werden und wird weitergeführt.
mein bescheidener eindruck: da prallt das theoretisch sich öffnen wollende “innen” grad auf das “außen”, d.h. theoretisches wollen wird plötzlich mit einer realen möglichkeit konfrontiert.
kling schön, das “schwierige” dran ist, dass dieser schritt vom außen kommt und nicht der langwierige prozess im inneren abgeschlossen werden konnte (was kein vorwurf, sondern ein erklärungsversuch sein soll). was passiert ist, dass das innen sich überrumpelt vorkommt, ängste entstehen, und das sich öffnen wollen plötzlich umschlägt in ein sich schützen müssen.
so weit, so schlecht. allerdings: ich glaub, wenn wir uns dessen bewusst sind, warum wir grad gefahr laufen, so einem automatismus zu unterliegen, kann diese dynamik durchbrochen werden.
und ich glaub, die verantwortung liegt sowohl beim innen als auch beim außen. druck von außen erschwert das sich öffnen und verstärkt die tendenz, sich verschließen und vermeintlich schützen zu müssen.
heißt: bitte gebt uns die zeit, die wir brauchen und erhöht nicht den druck im sinne von “emotionaler erpressung”, bei all der verständlichen sich breit machenden frustration.
heißt auch: ich vertrau uns grünen, dass wir in der lage sein werden, dies zu erkennen und dementsprechend zu handeln.
ich glaub nicht, dass es den wiener grünen und den grünen vorwählerInnen wie den “zwei königskindern” ergehen wird, auch wenn das wasser (noch) ziemlich tief erscheint.
lg
angela
@ angela, meine kollegin vom vorstand der wiener grünen, vielen dank für deine schnelle reaktion und antworten!
ich teile die meinung, dass die banner-aktion alles andere als “lustig” zu bezeichnen ist und beim lesen lief mir kalter schauer über den rücken (tut es eigentlich noch immer). aber ich bin auch der überzeugung, dass dies eine aktion eines/-r einzelgänger_in mit realitätsverlust war.
leider lässt die entscheidung auf sich warten – angela hat die hauptgründe bereits angeführt – ich hoffe jedoch, dass am ende nicht die irrationalen ängste, sondern das ratio stärker wird.
und ich hoffe auch, dass sich durch solche aktionen weder ‘grüne vorwähler_innen’, noch grün wähler_innen entmutigen lassen. und dass die hoffnung stärker als die enttäuschung ist.
Ich danke erstmals allen für die Diskussion, anscheinend braucht es solche Blogbeiträge damit endlich diskutiert wird (das als Antwort auch zu @hc voigt). Auch das Interesse an dieser Diskussion ist groß, dieser Blogbeitrag wurde in zwölf Stunden von rund 1.000 verschiedenen Personen gelesen.
Warum ich das so veröffentlicht habe? Ich kann es auch so formulieren: wäre ich bereits Unterstützer wäre meine Entscheidung, mich an die Grünen zu wenden oder diese Geschichte zu bloggen möglicherweise wohl anders ausgefallen, aber momentan bin ich halt nur “einfacher Wähler”.
Auch gebe ich Martin recht, ich würde viel lieber über z.B. Citymaut (danke für das tolle Thema, Martin!) diskutieren, aber leider ist das eben noch nicht möglich.
Ich teile auch teilweise Angelas Meinung, finde diesen Satz super:
Ich denke genau das war die Intention vor 20+ Jahren (wann war das eigentlich?) als dieser Statut beschlossen wurde, denn im Vergleich zu anderen, alteingesessenen Parteien gibt es bei den Grünen eben nicht eine über Jahrzehnte gewachsene Struktur. Denn wenn dieser Schritt der “Öffnung” eben nicht von “innen” kommt muss er eben von “außen” kommen.
Aus der Sicht eines “außen” und auch dieser Blogbeitrag zeigt es, glaube ich das der Druck (leider) stärker werden muss.
Es ist legitim von den Grünen über ein Ablehnen der Unterstützungserklärungen nachzudenken, obwohl ich es, so wie viele andere auch, nicht wirklich nachvollziehen kann. Aus kommunikationstechnischer Sicht wäre es doch das beste gewesen die einfach anzunehmen, dann wäre auch die Aufmerksamkeit eine andere (und positivere) gewesen.
Aber wie gesagt, ich begrüße die endlich beginnende Diskussion, möge sie weiter geführt werden, dazu siehe auch z.B. hier und hier und ich warte auch auf antworten hier.
PS: hier auch noch.
Und ganz wichtig: Dieser Vorschlag von Jana.
Nun mal langsam.
Ich komme zwar aus tirol hab aber diese gschichte ein bisschen mitverfolgt.
Jetzt wirds aber abenteuerlich. Ich sehe mich slbst als grünwählerin, würde die grünen aber nie so öffentlich an den pranger stellen wiew das hier passiert. Leute, das ist die einzige vernünftige politische kraft in diesem land, und wie ich so mitbekomme auch in wien. Was ihr da macht hat mit unterstützen nix zu tun.
@sonja
danke. Anscheinend geht es nicht nur mir so. Ich finde es ekelhaft wie hier die grünen permanent zur Sau gemacht werden
@sonja k + @tom: auch danke!
bin auch nicht aus wien, verfolge die geschichte aber auch seit beginn mit … und finds auch ziemlich schrecklich, was aus einer ursprünglich guten idee hier gemacht wird – von so genannten “unterstützerInnen” ….
@sonja k
@tom
@andrea
was wollt ihr?
nordkoreanische geschlossenheit.
natürlich werden von vielen die grünen mandatare hart kritisiert.
aber wo ist da bei das problem.
wir leben in einem freien land und das internet ermöglicht vielen ihre meinungen nicht nur dem gegenüber im kaffeehaus kundzutun sondern theoretisch dem ganzen planeten.
wenn das einem vom establishment zu viel ist , dann kann er ja zurücktreten , nach hause gehen und pullover stricken.
@sonja: “ekelhaft” ist was anders, harte, pointierte manchmal satirische kritik sicher nicht.
Wenn ich sage: “denen dort oben geht’s nur ums geld und ihre posten,” dann ist das sicher nicht ekelhaft. das ist bloß meine meinung, eine einschätzung.
das ist z.b. auch noch nicht üble nachrede . von ehrenbeleidigung ganz zu schweigen.
In dieser diktion ziehen grüne politiker auch über ihre politische gegner hinweg.
oft zurecht.
na also.
@sonja, tom, andrea: bitte konkret. wer genau stellt wen an den pranger, macht “die grünen” zur sau oder verhunzt eine “ursprünglich” gute idee? hier diskutieren individuen, die auch gerne als solche angesprochen werden wollen.
es gab eine schlechte nachricht, max hat sie überbracht, hat dafür ein paar prügel kassiert (wie jeder überbringer einer schlechten botschaft) und thats it. positive nachrichten werden folgen und es wird genauso darüber gebloggt werden. vielleicht weniger diskutiert, aber da muss sich jeder selber an der Nase nehmen…
@konterspieler
du siehst dich also als politischer gegner!
@martin
Dürfen die Grünen also auch zukünftig damit rechnen von ihren Unterstützern öffentlich kritisiert zu werden, ich meine schlechte Nachrichten öffentlich verbreitet zu bekommen? Da brauchen die ja gar keine politischen Gegner mehr, sitzen alle schon in den eigenen Reihen.
@tom
“In dieser diktion ziehen grüne politiker auch über ihre politische gegner hinweg.
oft zurecht.
na also.”
war ich so unklar?
hier mein ich mit pol. gegner SPÖVPFPBZ’Ö et.al.
@konter
du findest es also ok wenn potentielle unterstützer mit den grünen so reden wie politische gegner es miteinander tun? Ich glaub ich hab das schon richtig verstanden
@Tom Öffentliche, nicht anonyme Diskussion trägt dazu bei, dass alle sich von vorneherein so verhalten, dass sie auch offen dazu stehen können. Dann werden auch die schlechten Nachrichten seltener.
Bin schon ganz lange der Meinung, dass die Grünen ihr altes Image der Streithanseln in ein Image öffentlicher Streitkultur hätten ummünzen sollen. Passiert ist leider eher ein Ruck in Richtung Polstertürenmentalität.
@ tom: Richtig so. Hände falten, Goschn halten. Dachte zwar, dass das eine andere Partei ist…
[...] Die Gruppe beginnt eine Grenze um sich zu ziehen, wird konfliktfähig, “institutionalisiert” sich. Dieser Vorgang des Sicheinigens auf ein “Weltbild” oder eine Weltansicht, [...]
Das war eine saublöde, dumme Aktion eines “Grünen” Mitarbeiters.
Das waren sicher nicht “Die Grünen”, das war sicher kein Auftrag der Parteizentrale, das war einer oder vielleicht zwei, die glauben, sie wären wahnsinnig witzig.
Jetzt hab ich die Grünen auch in letzten Jahren immer gewählt, manchmal mit etwas Bauchweh ob der schleichenden Aufweichung der Positionen und der Machtgeilheit. Das hab ich alles irgendwie verkraftet.
Wenn Sie jetzt aber alle inhaltlichen Prinzipien über Bord werfen werden sie für mich unwählbar. Was da abläuft ist doch sehr eigenartig, siehe tom, andrea und sonja. von den web-freaks hier redet niemand über inhalte sondern nur um mitbestimmen, oder um macht.
liebe grüne bleibt standhaft
Huh? Vielleicht habe ich da ja aus der Ferne etwas falsch verstanden, aber für mich sieht das wenig dramatisch aus:
Da gibt es einen Generator, bei dem man anonym irgendwas eingeben kann und bekommt es danach als hübsches, animiertes GIF angezeigt. Das verführt zum Spielen. Bei Google oder Letterjames werden sicherlich auch die Aberwitzigsten Dinge aus Jux und Dollerei eingetragen.
Vielleicht saß bei den Grünen also nur jemand rum und ihm war gerade langweilig. Oder es saßen zwei zusammen und hatten einen Mordsspaß, indem sie abwechselnd abstruse Dinge eingaben, sich darüber scheckig lachten und sich gegenseitig übertrumpfen wollten.
Wer weiß es, ausser denjenigen, die die Slogans eingetippt haben?
Ist es da nicht übertrieben, zu viel in diese Sprüche reinzuinterpretieren? Warum sollte man sie irgendwie ernst nehmen? Oder sind die Banner irgendwo verwendet worden?
Und was ich auch verwunderlich finde: Wieso wird hier einfach (anprangernd) veröffentlicht, was jemand in diesen Bannergenerator eingibt? Mir stellt sich der Generator so dar, dass man dort für sich selber Banner generieren kann. Ich würde nicht damit rechnen, dass ggf. öffentlich gemacht wird, was ich dort eingebe.
Ich verstehe ja, dass Dich wundert, was dort im Büro der Grünen getrieben wird. Aber ist es deswegen korrekt, dies Publik zu machen? So? Vielleicht hättest Du auch aus Selbstschutz auf das Loggen der IP-Adressen verzichten sollen. Dann hättest Du zwar “Zur Sicherheit” mal prüfen können, das dort nicht zu seltsame Banner erzeugt werden und wärest dennoch nicht in die Versuchung geraten nachzusehen, wer dort Unsinn treibt.
@marko auf das loggen der IP-Adresse darf ich aus rechtlichen Gründen nicht verzichten, so wie jeder Webserver in Österreich.
@max
nur um missverständnisse auszuräumen, du bist weder durch die aktuelle gesetzetslage noch durch die zukünftige data retention umsetzung gezwungen die ip adressen deiner besucherinnen zu loggen, sofern du nicht als intert zugangsprovider agierst
@Markus ist mir klar, aber falls jemand in diesem “Forum” z.b. etwas verbotenes Postet möchte ich die Möglichkeit haben nachzuweisen das es nicht ich war.
Die Grünen, der Banner und das “böse” Internet…
Zwar bei unserem Nachbarn in Österreich, aber trotzdem sehr spannend …Zitat: “Ich habe ja diesen Bannergenerator gebaut damit sich jede(r) seinen eigenen Banner machen kann um auszudrücken warum er/sie Grüne VorwählerIn werden will. Wie bei jede…
Ja, auch Menschen im Süden, dem Süden von Hannover nehmen diese “Geschichte” voller Interesse auf. Danke und herzliche Grüße.
Meiner Meinung nach sind Geld-Interessen die Hauptmotivation für den Widerstand gegen Grüne Vorwahlen.
Die Summen die man als Klubobfrau&mann, Stadtrat und Gemeinderatabgordneter verdient sind enorm, verglichen mit dem was am freien Arbeitsmarkt für diese Leute drinnen ist. Ich mein das nicht herablassend.
Da gibt es jetzt einige die ihre Pfründe verteidigen.
Wer glaubt grüne abgeordnete wären alles idealisten der irrt gewaltig.
deswegen auch das verbot der mitbestimmung durch die wählerschaft per vorzugstimmen.
alle kandidatinnen müssten sich zu folgendem verpflichten:
erreichen die grünen 10 mandate bei einer wahl, dann bekommen jene kandidatinnen die mandate die bei den vorzugstimmen auf den ersten 10 plätzen sind. unabhängig von ihrem listebnplatz
Das wäre echte demokratie.
und per vorwahlen mit den grünen vorwählern hätte man die möglichkeit kandis auf die liste zu hieven die nicht nach dem geschmack des parteiestablishments, der funkis , parteiangestellten, und ihrer freunde und verwandten sind. siehe: http://is.gd/yBkX
Chorherrs Standpunkt in diesem Zshg.sollte man sich auch geben: http://is.gd/z5CZ
[...] via Internet einschleichen und die Kandidatenliste völlig umdrehen. Von dieser Angst zeugen auch süffisante Online-Verunglimpfungen gegenüber der Vorwahlinitiative, die sich zuletzt zu einem Rechner im grünen Wiener Landesbüro [...]
[...] Begeisterung diejenigen, die hoffentlich überhaupt nicht repräsentativ für die Grünen sind (wie etwa jene/r infantile Bannerersteller/in), und das Lob, das die Grünen Vorwahlen aus dem Munde einzelner grüner Politikerinnen bekommen, [...]
[...] sind, die wir immer sein wollen. Auch wir haben Stunden investiert, manche sogar Tage, haben ordentlich viel Emotion gekriegt und praktisch alle haben es gut gemeint. Auf ihre [...]
“Wählt euch doch selbst!”…
In Wien streiten die Grünen darüber, was die Partei unter einer Öffnung versteht
Das grüne Pflänzlein wächst nicht mehr, seine Blätter vertrocknen. Die EU-Wahl war die sechste Wahl in Folge, bei der die Partei Stimmen verlor. Als Reaktion kündig…
[...] IP-Erkennung konnte man ganz leicht herausfinden, dass es durch einem grünen PC passierte) den Bannergenerator von Max mit sehr interessanten Einträgen zuspammt wurde, zeigt den Unmut zumindest eines Unbekannten. Und [...]