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Kaufen wir uns doch 50% der Kronen Zeitung!

Konsumenten, Donnerstag 28 Mai 2009 15:14

Die WAZ-Gruppe will, so berichten einige Medien, ihre 50% an der Kronen Zeitung verkaufen.

Als Interessenten werden die die Raiffeisen Gruppe und Herr Dichand (dem ja schon die anderen 50% gehören), mit finanzieller Unterstützung durch die Erste Bank und/oder Wiener Städtische,  genannt.

Da frage ich mich: Wollen wir wirklich das eine Bank wie die Raiffeisen, die schon an einer Menge anderer Zeitungen und Medien beteiligt ist, indirekt das größte Medienunternehmen Österreichs wird?

Vor allem wo die knapp drei Millionen Krone-LeserInnen ja immer und überall die Unabhängigkeit “ihrer” Zeitung verteidigen, sei es in Leserbriefen oder in (Stammtisch-) Diskussionen.

Deswegen gibt es eigentlich nur einen einzigen Weg um diese Unabhängigkeit zu verteidigen:

Die Krone-LeserInnen sollen ihre Zeitung kaufen!

Kronen Zeitung

Wenn jede(r) der drei Millionen LeserInnen knapp €70 zahlt sind die 200 Millionen, die als Kaufpreis kolportiert werden kein Problem!

Mit anderen Worten: Um den Preis einer Autobahn-Vignette gibt es eine Tageszeitung und die Gewissheit das diese unabhängig, so wie es von den Krone-LeserInnen gefordert wird, bleibt!

Da gibt es International einige Vorbilder, z.B. die taz, die einer Genossenschaft gehört oder der Spiegel, der mehrheitlich den MitarbeiterInnen gehört.

Das mag jetzt alles als Scherz klingen, aber warum nicht?

Das würde wirklich die Medienlandschaft in Österreich ändern. Warum nicht einfach mal neue Ideen ins Spiel bringen?

Ist doch ein schönes Gedankenexperiment!

  1.  
    28. Mai 2009 | 15:16

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  2.  
    28. Mai 2009 | 16:20

    Warten wir gescheiter bis Raiffeisen pleite geht und kaufen dann die Bank mitsamt Krone um den halben Preis. ;)

  3.  
    28. Mai 2009 | 16:59

    Ja, aber dann dürfen solche Dinge von der Redaktion nicht mehr gemacht werden: http://www.flickr.com/photos/martinladstaetter/3570723880/

  4.  
    28. Mai 2009 | 19:10

    Bin zwar jetzt kein Leser, aber: an wen darf ich überweisen?

  5.  
    max
    29. Mai 2009 | 15:15

    @Tom auch eine Idee :)

    @Martin der Leserbrief ist eine Frechheit!

    @Georg hehe, Konkurrenz kaufen? :)

  6.  
    16. Juni 2009 | 09:03

    Warum legen wir nicht einfach los? :-)

    Ich hab einen Facebook-Cause angelegt:
    http://apps.facebook.com/causes/300563/11892658

    @Karli ich hoffe es ist ok dass ich Graphik und Text uebernommen hab, hab dich auch verlinkt.

  7.  
    max
    16. Juni 2009 | 10:46

    @Walter super idee!

  8.  
    17. Juni 2009 | 19:11

    Eine basisdemokratische Redaktionskonferenz zur Titelstory (Guiness Versuch: der größte Skype-Gruppenchat aller Zeiten) stell ich mir lustig vor!

  9.  
    29. Juni 2009 | 19:33

    Als Gedankenexperiment finde ich das gut, in der Perspektive der Machtverschiebung hin zum Konsumenten wunderbar (wenn es gelänge).

    Abseits davon kann ich nicht sonderlich viel Nutzen erkennen. “Unabhängigkeit” – die WAZ hatte trotz ihres Hälfteanteils nicht viel zu sagen, sie konnte nicht mal die Vererbung des Chefredakteurpostens an den journalistisch komplett unbeleckten Dichand-Spross verhindern. Um die journalistische Unabhängikeit kann es dabei also nicht gehen. Die lässt sich nicht bewahren, weil derzeit nicht vorhanden.

    Darum frage ich mich: Warum sollten wir unser Geld an die WAZ überweisen? Soll das dann doch lieber die Raiffeisen erledigen.

  10.  
    max
    30. Juni 2009 | 08:48

    @Helge sehe ich nicht so.
    hat doch die dichandschiche alleinherrschaft ein ablaufdatum, ausserdem würde ich schon sagen das die krone die wohl unabhängisgste zeitung in österreich ist (das ist jetzt aber nicht als qualitätsmerkmal gemeint). Sie macht genau das was der Besitzer will und hört nicht auf andere.

    auch ist es absurd das dann eine bank der größte medienkonzern in österreich ist. deswegen dieses zeichen um da etwas zu ändern.

  11.  
    25. August 2009 | 09:36

    [...] Ich bin immer noch dafür 50% der Krone zu kaufen! Keine [...]

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