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ÖBB Werbung, leicht modifiziert und vielleicht ehrlicher

Werbung, Dienstag 19 Januar 2010 17:01

Heute bin ich im Standard über diese Anzeige der ÖBB gestolpert:

Aus 1 Euro machen wir 2. Manchmal sogar 2,1.

Ok, hier geht’s um Umwegrentabilität, alles klar.

Aufgrund der Ereignisse der letzten Monate/Jahre habe ich mir erlaubt diese Werbung bzw. diesen Spruch leicht zu modifizieren:

Ist doch irgendwie ehrlicher, oder?

6 Kommentare für 'ÖBB Werbung, leicht modifiziert und vielleicht ehrlicher'

  1.  
    rolf
    19. Januar 2010 | 17:33

    ja, wäre es. und die anzeige würde wirklich hohe aufmerksamkeit erhalten.
    was wurde eigentlich aus dem “wir sparen 20mio € durch schließung von nebenfahrbahnen” projekt, und wie hoch war das honorar von roland berger consulting :) )

  2.  
    max
    19. Januar 2010 | 17:40

    gute frage, da gibts vieles wo man nichts mehr erfährt, was ist auch aus der datensammelwut geworden?

  3.  
    19. Januar 2010 | 17:51

    [...] This post was mentioned on Twitter by Max Kossatz, Johannan Edelman. Johannan Edelman said: RT @Karli ÖBB Werbung, leicht modifiziert und vielleicht ehrlicher http://bit.ly/4rc5Bg [...]

  4.  
    20. Januar 2010 | 14:14

    Hallo,

    irgendwie kann ich dir mit deinem veränderten Werbeplakat nur rechtgeben. Ich hatte während meines Studiums bei diesem Konzern nebenbei gearbeitet (teilzeit) und wie dort “gearbeitet” (besserer Ausdruck wäre eigenlicht missgewirtschaftet) wird, können sich manche Leute gar nicht vorstellen.

    Von den teilweise horrenden Bahnpreisen die ein Auto inkl. Benzin, Versicherung, etc. immer noch billig erscheinen lassen, brauchen wir gar nicht erst zu sprechen…

  5.  
    26. Januar 2010 | 22:13

    Jetzt seid’s doch ned so schiach zur Bahn… bin heute von Bad Ischl nach Wien gefahren, und das war super – weil der erste 2. Klasse Waggon war historisches Wagenmaterial; aus den Fünfzigern schätzungsweise.

    Niemand könnte sich heutzutage mehr leisten, soviel Messing in den Stühlen zu verbauen. Außerdem konnte man am WC das Fenster nicht bloß kippen, sondern ganz runterschieben – wenn das mal keine Nostalgiefahrt ist! Und weil im Klo praktischerweise auch gleich ein Aschenbecher war, konnte mir das Nichtraucherschild die Zigarette keineswegs verderben :-) Und das Schild “Die Benützung des WCs während des Stationsaufenthalts ist untersagt” hab ich auch schon lang nicht mehr gesehen :-)

    Mit anderen Worten: historische Zugfahren ohne Aufpreis… wer braucht schon schnelle Verbindungen, wir habe doch alle *sooo* viel Zeit!

    PS: nur um allfälligen Missverständnissen seitens Bahnenthusiasten präventiv zu begegnen: obiges ist natürlich satirisch gemeint.

  6.  
    Viktor
    11. März 2010 | 13:13

    Warum habe ich das Gefühl es hadelt sich um Imageverbesserung auf Anraten von den Leuten von Roland Berger.

    http://derstandard.at/1252771868564/Nachlese-OeBB-Studie-empfiehlt-massive-Streckenstreichungen

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