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	<title>Kommentare zu: #unibrennt mit Internet: Beobachtungen zu einer sich &#228;ndernden Protestqualit&#228;t</title>
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	<description>Wissen, das belastet</description>
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		<title>Von: Hannes Jähnert</title>
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		<dc:creator>Hannes Jähnert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:49:22 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Jana, hallo Max, vielen Dank f&#252;r eure Antworten. 

Was die Studierenden und ihre unterpriviligierte Stellung in unserer Gesellschaft betrifft, sehe ich das im Rahmen der Hochschule -- aber auch nur in diesem -- wie ihr. Nach der &#220;bereignung der Universit&#228;ten an die Professorinnen- und Professorenschaft zu Beginn des 19 Jh. im Zuge der Humboldt&#039;schen Hochschulreform, hat sich das leider so ergeben (&lt;a href=&quot;http://foulder.wordpress.com/2010/03/12/buch-tatort-universitat/&quot;&gt;ich schrieb k&#252;rzlich dar&#252;ber&lt;/a&gt;) Im Sinne des Vernetzungsgedankens zur politischen Mitgestaltung (ich denke hier an J&#252;rgen Habermas) und mit Blick auf diverse Studien zu demokratischer Partizipation, Freiwilligenarbeit, Aktivismus und Internetnutzung -- alles Ph&#228;nomene der Mitte unserer Gesellschaft -- scheint mir die Gruppe der Studierenden aber &#228;u&#223;erst pr&#228;sent, weshalb ich insgesamt nicht von einer &quot;unterpriviligierten Gruppe&quot; sprechen w&#252;rde. Im Gegensatz zu wirklich unterpriviligierten Personen und Gruppen, haben Studentinnen und Studenten durch aus das soziale, kulturelle und mit unter auch &#246;konomische Kapital um gesellschaftliche Verh&#228;ltnisse -- wie die an der eigenen Hochschule -- zu ver&#228;ndern. 

Vielen Dank auch f&#252;r den zur&#252;ckgespielten Szene-Ball. Es stimmt, Netzbewohner (zu denen ich mich jetzt einfach mal z&#228;hle) be&#228;ugen viel zu h&#228;ufig recht herblassend/sp&#246;ttisch die Bem&#252;hungen anderer -- egal ob die von (nicht)profitorientierte Organisationen, Politikerinnen und Politiker oder Initiativen. Auch wenn diese den Willen zur wirklich authentischen Kommunikation zeigen, wird ihnen das entsprechende Etwas, das &#039;Web-Mojo&#039; k&#246;nnte man es nennen, abgesprochen. Auf was ich allerdings hinaus wollte, war ein anderer Punkt: Zumindest an der TU hier in Berlin sollte bspw. Twitter offensichtlich strategisch eingesetzt werden, um zu mobilisieren (eigener Twitter-Account mit den wichtigsten Infos). Die Struktur dieser Mobilisierungskommunikation allerdings war von vorn herein nach innen, auf die Szene gerichtet, die sowieso schon informiert war. 

Vielleicht war es ja tats&#228;chlich die Ahnungslosigkeit &#252;ber die Funktionlogik von Twitter-Hash-Tags und &#196;hnlichem (was ich nicht glaube), die Funktion der Kommunikation jedenfalls war eher auf den best&#228;rkten Zusammenhalt nach innen als die Information und Mobilisierung nach au&#223;en gerichtet. 

&lt;b&gt;Und zum Abschluss noch ein Werbeblock:&lt;/b&gt; Ein euch vielleicht bekannter Buchautor, Wolf Wagner, hat vor kurzen wieder einmal ein Buch &#252;ber die Universit&#228;t und ihre m&#246;gliche Zukunft geschrieben; &quot;Tatort Universit&#228;t - Vom Versagen deutscher Hochschulen und ihrer Rettung&quot; hei&#223;t es .Ich plane derzeit eine Online-Buchvorstellung gemeinsam mit ihm und Daivd Roethler. Wenn ihr Interesse habt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jana, hallo Max, vielen Dank f&#252;r eure Antworten. </p>
<p>Was die Studierenden und ihre unterpriviligierte Stellung in unserer Gesellschaft betrifft, sehe ich das im Rahmen der Hochschule &#8212; aber auch nur in diesem &#8212; wie ihr. Nach der &#220;bereignung der Universit&#228;ten an die Professorinnen- und Professorenschaft zu Beginn des 19 Jh. im Zuge der Humboldt&#8217;schen Hochschulreform, hat sich das leider so ergeben (<a href="http://foulder.wordpress.com/2010/03/12/buch-tatort-universitat/" target="_blank" class="liexternal">ich schrieb k&#252;rzlich dar&#252;ber</a>) Im Sinne des Vernetzungsgedankens zur politischen Mitgestaltung (ich denke hier an J&#252;rgen Habermas) und mit Blick auf diverse Studien zu demokratischer Partizipation, Freiwilligenarbeit, Aktivismus und Internetnutzung &#8212; alles Ph&#228;nomene der Mitte unserer Gesellschaft &#8212; scheint mir die Gruppe der Studierenden aber &#228;u&#223;erst pr&#228;sent, weshalb ich insgesamt nicht von einer &#8220;unterpriviligierten Gruppe&#8221; sprechen w&#252;rde. Im Gegensatz zu wirklich unterpriviligierten Personen und Gruppen, haben Studentinnen und Studenten durch aus das soziale, kulturelle und mit unter auch &#246;konomische Kapital um gesellschaftliche Verh&#228;ltnisse &#8212; wie die an der eigenen Hochschule &#8212; zu ver&#228;ndern. </p>
<p>Vielen Dank auch f&#252;r den zur&#252;ckgespielten Szene-Ball. Es stimmt, Netzbewohner (zu denen ich mich jetzt einfach mal z&#228;hle) be&#228;ugen viel zu h&#228;ufig recht herblassend/sp&#246;ttisch die Bem&#252;hungen anderer &#8212; egal ob die von (nicht)profitorientierte Organisationen, Politikerinnen und Politiker oder Initiativen. Auch wenn diese den Willen zur wirklich authentischen Kommunikation zeigen, wird ihnen das entsprechende Etwas, das &#8216;Web-Mojo&#8217; k&#246;nnte man es nennen, abgesprochen. Auf was ich allerdings hinaus wollte, war ein anderer Punkt: Zumindest an der TU hier in Berlin sollte bspw. Twitter offensichtlich strategisch eingesetzt werden, um zu mobilisieren (eigener Twitter-Account mit den wichtigsten Infos). Die Struktur dieser Mobilisierungskommunikation allerdings war von vorn herein nach innen, auf die Szene gerichtet, die sowieso schon informiert war. </p>
<p>Vielleicht war es ja tats&#228;chlich die Ahnungslosigkeit &#252;ber die Funktionlogik von Twitter-Hash-Tags und &#196;hnlichem (was ich nicht glaube), die Funktion der Kommunikation jedenfalls war eher auf den best&#228;rkten Zusammenhalt nach innen als die Information und Mobilisierung nach au&#223;en gerichtet. </p>
<p><b>Und zum Abschluss noch ein Werbeblock:</b> Ein euch vielleicht bekannter Buchautor, Wolf Wagner, hat vor kurzen wieder einmal ein Buch &#252;ber die Universit&#228;t und ihre m&#246;gliche Zukunft geschrieben; &#8220;Tatort Universit&#228;t &#8211; Vom Versagen deutscher Hochschulen und ihrer Rettung&#8221; hei&#223;t es .Ich plane derzeit eine Online-Buchvorstellung gemeinsam mit ihm und Daivd Roethler. Wenn ihr Interesse habt &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: max</title>
		<link>http://wissenbelastet.com/2010/03/18/unibrennt-mit-internet-beobachtungen-zu-einer-sich-aendernden-protestqualitaet/#comment-6206</link>
		<dc:creator>max</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 06:46:31 +0000</pubDate>
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		<description>@jana danke f&#252;r die antwort, hatte gestern nicht die zeit dazu ausf&#252;hrlich zu antworten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jana danke f&#252;r die antwort, hatte gestern nicht die zeit dazu ausf&#252;hrlich zu antworten.</p>
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	<item>
		<title>Von: digiom (Jana Herwig)</title>
		<link>http://wissenbelastet.com/2010/03/18/unibrennt-mit-internet-beobachtungen-zu-einer-sich-aendernden-protestqualitaet/#comment-6205</link>
		<dc:creator>digiom (Jana Herwig)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 21:05:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wissenbelastet.com/?p=2219#comment-6205</guid>
		<description>Hi Hannes, ich versuche dann mal ein paar der geforderten &quot;Stellungnahmen&quot;, f&#252;hle mich dabei schon ganz wie eine Politikerin und verweise darauf, dass zu Nicole D&#246;ring sich am besten Viola &#228;u&#223;ern w&#252;rde.

Im Rahmen der Frage wer &#252;berhaupt &#252;ber Bildung in der Gesellschaft (Ressourcen, Institutionen, Strukturen, Inhalte) mitenscheiden kann, kann man Studierende in der Tat als unterprivilegiert bezeichnen. Da es bei #unibrennt um Bildung geht, kann man D&#246;ring auch hier einbeziehen.

Was deine Anmerkungen zur Selbstbezogenheit der &quot;Szene&quot; spricht - die Nutzung von netzbasierten Medien hat dazu beigetragen, den Protest dar&#252;ber hinaus sichtbar zu machen. Richtig, nicht jeder im Audimax war aber Twitterant oder beflissen, denen, die sich nicht ins Audimax bewegt ahben, auf diesem Weg &#252;ber alles zu berichten. Ich bin mir nicht sicher, ob du das jetzt bem&#228;ngeln wolltest - falls ja, w&#252;rde ich das als Kritik aus einer ebenfalls selbstbezogenen Szene werten, einer solchen, in der der Einsatz von Web 2.0-Tools (ja/nein) bereits &#252;ber die Qualit&#228;t einer Bewegung entscheiden soll. Ich nehme an, dass die &#039;andere&#039; Szene wieder entgegenet h&#228;tte: &quot;Solln&#039;s ihren Oach herbewegn, ohne uns hier im Audimax gibt&#039;s gar kan Protest.&quot; Eine Bewertung, wer selbstbezogen sein darf und wer nicht, ma&#223;e ich mir nicht an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Hannes, ich versuche dann mal ein paar der geforderten &#8220;Stellungnahmen&#8221;, f&#252;hle mich dabei schon ganz wie eine Politikerin und verweise darauf, dass zu Nicole D&#246;ring sich am besten Viola &#228;u&#223;ern w&#252;rde.</p>
<p>Im Rahmen der Frage wer &#252;berhaupt &#252;ber Bildung in der Gesellschaft (Ressourcen, Institutionen, Strukturen, Inhalte) mitenscheiden kann, kann man Studierende in der Tat als unterprivilegiert bezeichnen. Da es bei #unibrennt um Bildung geht, kann man D&#246;ring auch hier einbeziehen.</p>
<p>Was deine Anmerkungen zur Selbstbezogenheit der &#8220;Szene&#8221; spricht &#8211; die Nutzung von netzbasierten Medien hat dazu beigetragen, den Protest dar&#252;ber hinaus sichtbar zu machen. Richtig, nicht jeder im Audimax war aber Twitterant oder beflissen, denen, die sich nicht ins Audimax bewegt ahben, auf diesem Weg &#252;ber alles zu berichten. Ich bin mir nicht sicher, ob du das jetzt bem&#228;ngeln wolltest &#8211; falls ja, w&#252;rde ich das als Kritik aus einer ebenfalls selbstbezogenen Szene werten, einer solchen, in der der Einsatz von Web 2.0-Tools (ja/nein) bereits &#252;ber die Qualit&#228;t einer Bewegung entscheiden soll. Ich nehme an, dass die &#8216;andere&#8217; Szene wieder entgegenet h&#228;tte: &#8220;Solln&#8217;s ihren Oach herbewegn, ohne uns hier im Audimax gibt&#8217;s gar kan Protest.&#8221; Eine Bewertung, wer selbstbezogen sein darf und wer nicht, ma&#223;e ich mir nicht an.</p>
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	<item>
		<title>Von: max</title>
		<link>http://wissenbelastet.com/2010/03/18/unibrennt-mit-internet-beobachtungen-zu-einer-sich-aendernden-protestqualitaet/#comment-6204</link>
		<dc:creator>max</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 13:14:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Hannes die pr&#228;sentation findet &lt;a href=&quot;http://unibrenntbuch.wordpress.com/2010/03/12/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; statt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hannes die pr&#228;sentation findet <a href="http://unibrenntbuch.wordpress.com/2010/03/12/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> statt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Hannes Jähnert</title>
		<link>http://wissenbelastet.com/2010/03/18/unibrennt-mit-internet-beobachtungen-zu-einer-sich-aendernden-protestqualitaet/#comment-6203</link>
		<dc:creator>Hannes Jähnert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 11:29:11 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo zusammen, vielen Dank f&#252;r diesen aufschlussreichen Artikel. Das Buch wird heute Abend vorgestellt? Wo? In Wien? Gibt es eine Online-&#220;bertragung? Ich bin in Berlin. 

Ich habe #unibrennt haupts&#228;chlich &#252;ber Twitter (Mobil) mitverfolgt und war wohl etwas ent&#228;uschter als ihr, die ihr diesen Artikel geschrieben habt. Wie ich &lt;a href=&quot;http://foulder.wordpress.com/2009/11/15/die-brennenden-unis-und-der-fluss-der-informationen/&quot;&gt;in meinem Blog&lt;/a&gt; berichtete, war den Aktivistinnen und Aktivisten im Audimax der TU die Verschlagwortung via # gepaart mit dem patriotischen Prinzip des &quot;Think global act local&quot; wohl nicht bekannt, weshalb die Informationen &#228;u&#223;erst sp&#228;rlich und keineswegs aktuell waren. Dennoch finde ich eure Ausf&#252;hrungen zum Thema recht interessant und will zwei, Erg&#228;nzungen/Anmerkungen an dieser Stelle loswerden: 

(I) Ihr bezieht euch in eurem ersten Abschnitt auf Nicola D&#246;ring und meint, dass sich &quot;unterprivilegierte Personen und Gruppen&quot; durch die Interaktivit&#228;t des Social Webs emanzipieren k&#246;nnen. Meint ihr allen ernstes Studierende seien eine unterprivilegierte Gruppe? Auch wenn es vielleicht so ist, dass Studierende nur all zu oft mit ihren &#196;ngsten, ihren Sorgen und ihrem Frust allein gelassen werden (siehe Uni-Angst und Uni-Bluff), halte ich das f&#252;r eine unpassend-moralische Argumentation, die schlicht nicht zutrifft. Studierende sind durch aus previligiert. Sie kommen zumeist aus bildungsnahen und &#246;konomisch gut ausgestatteten Milieus, haben permanenten Zugnag zu all dem was sie zum Protest brauchen und k&#246;nnen auch genau aus diesen Gr&#252;nden das Internet und besonders das Social Web &#252;berhaupt erst nutzen. 

(II) Was mir in meiner Zeit in der Universit&#228;t, im Studierendencafé oder in Zusammenarbeit mit Fachschaften, Stura / Asta und div. Hochschulprojekten immer wieder auffiehl, ist die starre Selbstbez&#252;glichkeit dieser Szene. Ich spreche hier nicht ohne Grund von einer Szene. Als Zusammenschluss der Hochschulaktivistinnen und -aktivisten ist diese Gruppe von Studierenden ebenso auf sich fokussiert, hat eben so einen Kern und ebensolche Peripheren wie andere jugendkulturelle Gruppierungen (vielleicht die der Gamer, der Skateborder und anderer) auch (siehe vielleicht Ronald Hitzler 2005). Das schl&#228;gt sich freilich auch in der Kommunikation &quot;nach Au&#223;en&quot; nieder, die so auch eher exkludierend als inkludierend wirkt. Daran &#228;ndert dann auch keine Authentizit&#228;t und Zeitn&#228;he irgend etwas. 

&#220;ber eine kurze Stellungnahme und besonders die Beantwortung meiner Fragen (oben) freue ich mich ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen, vielen Dank f&#252;r diesen aufschlussreichen Artikel. Das Buch wird heute Abend vorgestellt? Wo? In Wien? Gibt es eine Online-&#220;bertragung? Ich bin in Berlin. </p>
<p>Ich habe #unibrennt haupts&#228;chlich &#252;ber Twitter (Mobil) mitverfolgt und war wohl etwas ent&#228;uschter als ihr, die ihr diesen Artikel geschrieben habt. Wie ich <a href="http://foulder.wordpress.com/2009/11/15/die-brennenden-unis-und-der-fluss-der-informationen/" target="_blank" class="liexternal">in meinem Blog</a> berichtete, war den Aktivistinnen und Aktivisten im Audimax der TU die Verschlagwortung via # gepaart mit dem patriotischen Prinzip des &#8220;Think global act local&#8221; wohl nicht bekannt, weshalb die Informationen &#228;u&#223;erst sp&#228;rlich und keineswegs aktuell waren. Dennoch finde ich eure Ausf&#252;hrungen zum Thema recht interessant und will zwei, Erg&#228;nzungen/Anmerkungen an dieser Stelle loswerden: </p>
<p>(I) Ihr bezieht euch in eurem ersten Abschnitt auf Nicola D&#246;ring und meint, dass sich &#8220;unterprivilegierte Personen und Gruppen&#8221; durch die Interaktivit&#228;t des Social Webs emanzipieren k&#246;nnen. Meint ihr allen ernstes Studierende seien eine unterprivilegierte Gruppe? Auch wenn es vielleicht so ist, dass Studierende nur all zu oft mit ihren &#196;ngsten, ihren Sorgen und ihrem Frust allein gelassen werden (siehe Uni-Angst und Uni-Bluff), halte ich das f&#252;r eine unpassend-moralische Argumentation, die schlicht nicht zutrifft. Studierende sind durch aus previligiert. Sie kommen zumeist aus bildungsnahen und &#246;konomisch gut ausgestatteten Milieus, haben permanenten Zugnag zu all dem was sie zum Protest brauchen und k&#246;nnen auch genau aus diesen Gr&#252;nden das Internet und besonders das Social Web &#252;berhaupt erst nutzen. </p>
<p>(II) Was mir in meiner Zeit in der Universit&#228;t, im Studierendencafé oder in Zusammenarbeit mit Fachschaften, Stura / Asta und div. Hochschulprojekten immer wieder auffiehl, ist die starre Selbstbez&#252;glichkeit dieser Szene. Ich spreche hier nicht ohne Grund von einer Szene. Als Zusammenschluss der Hochschulaktivistinnen und -aktivisten ist diese Gruppe von Studierenden ebenso auf sich fokussiert, hat eben so einen Kern und ebensolche Peripheren wie andere jugendkulturelle Gruppierungen (vielleicht die der Gamer, der Skateborder und anderer) auch (siehe vielleicht Ronald Hitzler 2005). Das schl&#228;gt sich freilich auch in der Kommunikation &#8220;nach Au&#223;en&#8221; nieder, die so auch eher exkludierend als inkludierend wirkt. Daran &#228;ndert dann auch keine Authentizit&#228;t und Zeitn&#228;he irgend etwas. </p>
<p>&#220;ber eine kurze Stellungnahme und besonders die Beantwortung meiner Fragen (oben) freue ich mich &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Unibrennt im Buchhandel: Eine heiße Sache &#171;                digiom. ein studienblog über           das leben in und mit digitalen online medien.</title>
		<link>http://wissenbelastet.com/2010/03/18/unibrennt-mit-internet-beobachtungen-zu-einer-sich-aendernden-protestqualitaet/#comment-6202</link>
		<dc:creator>Unibrennt im Buchhandel: Eine heiße Sache &#171;                digiom. ein studienblog über           das leben in und mit digitalen online medien.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 08:32:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] mit Max Kossatz (siehe auch sein Blogpost) und der Mitherausgeberin Viola Mark habe ich einen Beitrag beigesteuert zum Aspekt Internet &amp; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] mit Max Kossatz (siehe auch sein Blogpost) und der Mitherausgeberin Viola Mark habe ich einen Beitrag beigesteuert zum Aspekt Internet &amp; [...]</p>
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