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Open Design: Ich biege mir einen Sessel!

Kunst, Design, Freitag 9 Juli 2010 15:21

Letzte Woche hatte traf ich bei einer Veranstaltung der Creativwirtschaft Ronen Kadushin, ein in Berlin lebender Designer, der sich mit Open Design beschäftigt.

Open Design bedeutet, dass seine Werke unter einer Creative Commons Lizenz stehen und jeder z. B. die “Schnittmuster” herunterladen kann und das jeweilige “Ding” selbst herstellen kann (er/sie darf es natürlich nicht verkaufen).

Mir gefiel sofort Ronens “Hack chair prototype“, ein aus 6mm dickem Aluminium gebogener Sessel (Den Namen hat der Sessel übrigens, da Ronen eine Hacker-Konferenz besucht hat).

Am nächsten Tag mailte ich gleich mal fünf verschiedene Firmen an, ob sie, auf Basis des DXF-Files (Autocad) mir mit einem Lasercutter so einen Sessel zum biegen herstellen können. Bezeichnend für die Österreichischen KMUs: Nur eine Firma antwortete.

Ich beauftrage die Produktion und heute durfte ich das geschnittene, ungefaltete Produkt in Empfang nehmen:

Alu ist schon ein nettes Material :)

Jetzt ging es ans Biegen, dankenswerterweise hat Johannes das ganze auf Video aufgenommen:

Somit habe ich jetzt einen sehr coolen “Hack chair prototype” (mit Kratzern :) ), der noch dazu recht bequem ist:

Die Kosten für Material und Lasercut lagen bei rund 320 Euro, da ein Einzelstück. Wer sich ebenfalls so etwas biegen möchte, den berate ich gerne!

PS: Unbedingt auch die anderen Objekte von Ronen Kadushin anschauen!

  1.  
    9. Juli 2010 | 17:00

    [...] This post was mentioned on Twitter by Max Kossatz. Max Kossatz said: Neuer Blogbeitrag: Open Design: Ich biege mir einen Sessel! http://kar.ly/dvsXew [...]

  2.  
    9. Juli 2010 | 17:02

    Coole Sache! Was hat der Spaß (mit Material) gekostet?

  3.  
    max
    9. Juli 2010 | 17:04

    @Gilly steht ganz am schluss des blogbeitrages, 320 euro da einzelstück, wenn man mehrere macht wirds natürlich viel billiger, 6mm alu kostet halt.

  4.  
    10. Juli 2010 | 09:06

    Gefällt mir – überlege auch, paar Kleinigkeiten umzusetzen – fehlt aber eine Firma in Wien, die das Service zum cutten anbietet bzw. eben überhaupt antwortet. Freue mich über Tipps!

  5.  
    max
    10. Juli 2010 | 10:24

    @Emanuel ich hab es bei der Lasergruppe machen lassen. wenn du was machen willst meld dich, desto mehr desto billiger.

  6.  
    4. August 2010 | 13:01

    Sieht gewaltig aus, aber wie gehts jetzt dem Rücken und dem Parkett? :-)

  7.  
    5. August 2010 | 22:24

    ist wirklich eine sehr kreative variante seine wohnung geschmacksvoll und individuell einzurichten – und gleichzeitig “renoviert” es durch die arbeit auch noch den eigenen körper ;)

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