Internet, Computer, Mittwoch 15 Dezember 2010 13:42
Nachdem ich den Schwachsinn nicht mehr aushalte, der in den letzten Wochen vor allem in den Österreichischen Zeitungen und “Onlinemedien” zum Thema WikiLeaks und der Aktionen von Anonymous gestanden ist, hier ein paar Erläuterungen:
Wer oder was ist Anonymous?
Jeder ist Anonymous! Anonymous ist, wie es Wikipedia eigentlich ganz gut beschreibt, “the concept of many on-line community users, or the on-line community itself, acting anonymously in a coördinated manner, usually toward a loosely self-agreed goal”.
Der Entstehungszeitpunkt ist unklar, möglicherweise existierte Anonymous schon immer ![]()
Bekannt geworden ist Anonymous 2008 mit dem Project Chanology, dass sich gegen Scientology richtete. Es gibt aber auch ganz andere Aktionen wir z.B. die “Habbo Raids”, wo Anonymous-Mitglieder das populäre Onlinespiel “Habbo Hotel” besuchen und z.B. den Zugang zu einem virtuellen Swimmingpool zu blockieren (als Protest gegen einen Vorfall in den USA).
Was ist “4chan”?
4chan ist ein 2003 gegründetes “Imageboard”, d.h. ein Diskussionforum in dem vor allem über Bilder, in diesem Fall über Mangas, etc. diskutiert wird. Auf 4chan wird Anonym gepostet und es hat eine sehr große Userbasis mit rund 8-9 Millionen Unique Visitors im Monat und rund 800.000 neuen Meldungen pro Tag (siehe dazu auch diese Präsentation von Jana über 4chan).
4chan ist nicht, wie ÖSTERREICH behauptete, ein IRC-Chat in dem zwischen Pornoseiten versteckt Nachrichten ausgetauscht werden.
Was hat 4chan mit Anonymous zu tun?
4chan ist einer der Gründungsorte der aktuellen Anonymous-Bewegung, dort wurden (und werden) Aktionen abgestimmt und umgesetzt.
Hilfe, das sind doch Hacker!
Nein, die TeilnehmerInnen von Anonymous sind keine Hacker!
Ziel der Anonymous-Aktionen war nie, in die Systeme von z.B. Firmen einzudringen, oder mit ausgeklügelter Software Passwörter zu knachken/bekommen. Auch hat der Gawker-Hack diese Woche nichts mit Anonymous zu tun! Viel mehr geht es darum durch gezielte Aktionen Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema zu lenken.
Zusatzfrage: Sind Hacker prinzipiell böse?
Nein, Hacker sind per Definition nicht böse, viele Hacker arbeiten für Firmen um die Sicherheit der Netzwerke zu testen. Hacker sind eher für den freien Zugang zu Information, denn “Information wants to be free” (Lesetipp: Bruce Sterlings “The Hacker Crackdown“).
Wie organisiert sich Anonymous?
Anonymous hat keine Organisationsstruktur, so schnell wie Anonymous entsteht kann Anonymous auch wieder verschwinden, es gibt niemanden der bestimmt was, wann, wo Anonymous macht. Zugegeben, der Vergleich hinkt etwas, aber man kann es sich ein bisschen so vorstellen wie #unibrennt ohne Uni, ohne Audimax und globalisiert. Entscheidungsprozesse sind von Abstimmungen geprägt, die dann aber nicht unbedingt bindend sind, jeder kann ja selbst entscheiden wo er/sie mitmachen will. Anonymous als gesamtes wird dann schon irgendetwas umsetzen, ein bisschen wie ein Ameisenstaat.
Wer kann da mitmachen?
Jeder! Es gibt keine Aufnahmetests oder Prüfungen! Wer es schafft z.B. bei der “Operation Payback” in einen IRC-Chat zu kommen und sich nicht wirklich dumm anstellt ist dabei, egal von wo, egal wie lange, Wie heißt es in diesem Song so schön: “It doesn’t matter what you wear, just as long as you are there”.
Was ist IRC?
IRC steht für “Internet Relay Chat”, ein Internet-Dienst, der bereits in den 80ern entwickelt wurde, somit viel älter als alle Webseiten & Social Media-Sachen ist. IRC ist ein Chat wie Google Talk, Microsoft Instant Messenger, etc., mit dem Unterschied, dass er nicht von einer Firma betrieben wird. Jeder kann einen IRC-Server betreiben und diese Server werden dann zu IRC-Netzwerken zusammengeschlossen. Da es keinen global verantwortlichen Betreiber gibt, gibt es auch keine Zensur oder ähnliches. IRC ist auch nicht verboten oder gefährlich, es gibt sehr gute IRC-Clients, z.B. mIRC für Windows. Anonymous organisiert sich für “Operation Payback” hauptsächlich über IRC-Chats.
Was ist “Operation Payback”?
schon seit September 2010 gibt es die “Operation Payback” von Anonymous. Sie richtet sich anfangs gegen Organisationen/Firmen die ihre Rechte mit z.B. DOS-Attacken gegen Webseiten mit “illegal kopiertem” Material (Videos, Music, etc.) verteidigen wollten. “Operation Payback” verwendet, sozusagen als “Gegenangriff”, auch DOS-Attacken.
Als im Dezember 2010 Amazon die WikiLeaks-Seiten “verbannte” und PayPal sowie Mastercard die Wikileaks-Konten sperrten und die Schwedische Regierung einen internationalen Haftbefehl gegen Julian Assange erließ, organisierte sich Anonymous neu und beschloss, die DOS-Attacken gegen diese Firmen zu richten.
Was ist eine DOS-Attacke?
Jede(r), der/die schon einmal in seinem Webbrowser die “Reload”-Taste geklickt hat oder z.B. F5 zum Reloaden einer Webseite gedrückt hat, hat im Prinzip eine DOS-Attacke ausgeführt. DOS-Attacken (“Denial of Service) machen nichts anderes als innerhalb kurzer Zeit sehr viel Anfragen an einen Webserver zu stellen, damit dieser nicht mehr die Anfragen abarbeiten kann und die Arbeit verweigert, eben “Denial of Service”. Dafür reicht natürlich bei großen Webseiten nicht ein einzelner Rechner. Für “Operation Payback” wird eine OpenSource-Stresstestsoftware für Webserver namens LOIC (“Low Orbit Ion Cannon” in Anlehnung an die Ionen-Waffen aus SF-Romanen), verwendet.
Weder der Besitz noch die Benutzung von LOIC ist strafbar!
Um eine große Webseite wie MasterCard in die Knie zu zwingen waren um die 500-800 Rechner weltweit, auf denen LOIC läuft, notwendig. Diese Rechner werden entweder händisch auf das entsprechende Ziel eingestellt oder automatisiert über IRC gesteuert, diese Entscheidung liegt einzig und allein bei den BesitzerInnen dieser Rechner. Im Laufe von “Operation Payback” waren auch schon mehrere tausend Rechner weltweit beteiligt, die genaue Anzahl wird nie ermittelbar sein. Auch die BesitzerInnen dieser Rechner sind keine Hacker! Die Software ist so einfach zu bedienen wie ein Webbrowser.
Sind die DOS-Benutzer Anonym?
Nicht unbedingt, wenn man nicht Netzwerke wie TOR verwendet (wobei DOS-Attacken über TOR nicht funktionieren) kann der angegriffene Webserver die IP-Adresse der Teilnehmer der DOS-Attacke speichern und die Internet-Provider können, falls es zu einer Anzeige kommen sollte, wohl auch nachweisen, wer sich hinter dieser IP-Adresse versteckt, siehe nächste Frage.
Sind die Aktionen von “Operation Payback” strafbar?
Das ist völlig unklar, in Österreich gab es noch keine Anzeige bzw. keine Rechtsprechung dazu. Auch wird ja bei einer DOS-Attacken nicht in den angegriffenen Rechner/Webserver eingebrochen und etwas entwendet, etwas zerstört oder gelöscht. Am ehesten kann man es mit einem (friedlichen) Sitzstreik in der Eingangstür vergleichen, der anderen es nicht mehr erlaubt den Webserver zu betreten, der Webserver kann nicht mehr kommunizieren.
Auch International gibt es noch keine klaren Aussagen ob strafbar oder nicht, hängt auch stark von den Absichten der jeweiligen Aktion ab. Im Fall von “Operation Payback” müssten dazu auch sehr umfangreiche, Internationale Prozesse gegen tausende von Personen geführt werden.
Gegen wen richteten sich die DOS-Attacken?
Im Rahmen der WikiLeaks-Variante von “Operation Payback” wurde MasterCard, PayPal, Visa, Seiten der Schwedischen Regierung und Moneybookers angegriffen. Alle anderen Meldungen über Angriffe haben nichts mit Anonymous zu tun und sind entweder falsch, auf “Nachahmungstäter”, Hardwarefehler (Amazon) oder auf Mediengeilheit (Sarah Palin) zurückzuführen.
Anonymous hat auch nie Webseiten wie Twitter oder Facebook angegriffen, es geht ja um Aufmerksamkeit, d.h. man schießt sich doch nicht selbst ins Knie!
Wurde durch die DOS-Attacken jemand geschädigt?
Nicht unbedingt, bei MasterCard, Visa und PayPal wurden die Webserver mit den Firmenwebseiten angegriffen, d.h. die Zahlungsysteme funktionierten ohne Probleme weiterhin. Einzig bei PayPal wurde versucht, die Server für die Zahlungskommunikation anzugreifen, was aber nicht sehr lange von Erfolg gekrönt war. Meistens kam zu einer Verlangsamung der Zahlungsabwicklung wenn jemand etwas Online bestellt hatte. Es gibt auch noch keine offiziellen Schadensmeldungen, nur sehr eigenartige, großteils falsche oder schlecht recherchierte Artikel in den Medien.
Waren die DOS-Attacken erfolgreich?
Durchaus, die Internationale Aufmerksamkeit war und ist enorm, auch hat PayPal die gesperrten WikiLeaks-Konten wieder freigegeben. Es kann niemand sagen, was passiert wäre, wenn es “Operation Payback” nicht geben würde. Auch ist Anonymous klar geworden, dass man für Webseiten wie Amazon sehr viel mehr MitstreiterInnen braucht ![]()
Wobei sich die Frage stellt, ob das überhaupt Sinn macht, die Aufmerksamkeit ist da, egal ob z.B. Amazon angegriffen wird oder nicht.
Gab oder gibt es einen “Gegenschlag” gegen Anonymous?
Ja, gab und gibt es! Auf verschiedenen Ebenen und darüber wurde nur sehr wenig berichtet. So hat z.B. Google immer wieder Google Docs mit Abstimmungen von Anonymous wegen Verletzung der “Terms of Service” gesperrt, Twitter hat jede Menge Accounts gesperrt, auf Scribd wurden Pressemitteilungen von Anonymous gelöscht, die Domains der benutzten IRC- sowie Webserver wurden aus den DNS-Servern entfernt (waren somit nicht unter der Internetadresse erreichbar, nur mehr über die IP-Adresse), Hoster haben Webserver entfernt. Viele von Anonymous verwendeten IRC-Server sowie Webserver, die Infos zu Anonymous speichern, wurden und werden mit DOS-Attacken “bestraft”, Betreiber von IRC-Servern wurden verhaftet (und mittlerweile wieder freigelassen). Bis jetzt ist nicht wirklich bekannt, wer oder was hinter diesen Attacken steckt, es gibt nur Vermutungen.
Wie wird es weitergehen?
Keine Ahnung, die Teilnehmer von “Operation Payback” warten momentan ab wie die Gerichte in England entscheiden, um dann über weitere Aktionen zu entscheiden. Auch gibt es mittlerweile von Anonymous neben “Operation Payback” auch “Mission: Leakflood” wo die Faxgeräte von z.B. MasterCard, Visa, etc. “zugemüllt” werden sollen (wobei Netcraft klarstellt, das sie NICHT Faxgeräte monitoren
) oder “Operation Leakspin“, ein “crowd-journalism” Projekt zu den von WikiLeaks veröffentlichten Depeschen.
Auch gibt es Ansätze wie z.B. das “ServerLess Project“, um die Anonymität der Anonymous Mitstreiter zu gewährleisten.
Außerdem ist das alles nicht nur auf das Internet beschränkt, diesen Samstag ruft Anonymous zu “COME OUT AND PLAY” auf:
Es kann aber auch sein, dass Anonymous sich plötzlich wieder auflöst um sich zu einem anderen Projekt wieder neu zu formieren.
Fazit
Wir leben in einer spannenden Zeit. WikiLeaks in Kombination mit Bewegungen wie Anonymous werden in Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen. Für mich ist die Selbstorganisation von Anonymous ein Prototyp für zukünftige Demonstrationsformen, ein logischer nächster Schritt nach #unibrennt.
Zum Abschluss eine Bitte:
Liebe JournalistInnen, bitte recherchiert gründlich oder fragt jemanden der sich auskennt bevor ihr solchen Schwachsinn wie in den letzten Wochen schreibt!
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Ich möchte nur klarstellen das DOS attacken über TOR nicht möglich sind, da einfach der TOR Exit Knoten den Geist aufgibt, er wird ja genau so belastet.
@think: ist natürlich klar du hast vollkommen recht, TOR steht da nur beispielhaft da es am bekanntesten ist für viele andere Projekte oder VPN-Verbindungen, ich wollte möglichst bekannte begriffe verwenden, habs im artikel angepasst.
[...] This post was mentioned on Twitter by Max Kossatz, Martin Leyrer, Susanne Zoehrer, Martin Schimak â?„, Daniel I and others. Daniel I said: RT @TheSandworm: bitte lesen! RT @Karli Neuer Blogbeitrag: WikiLeaks, Anonymous und Operation Payback, eine Erläuterung http://kar.ly/gPyyA7 [...]
[...] Medienberichterstattung) Twitter-Ticker zur Operation Payback (Anon-Accounts) Max Kossatz – Wikileaks, Anonymous und Operation Leakspin, eine Erklärung The Guardian – Inside Anonymous: tales from within the group taking aim at Amazon and [...]
Zum Thema “Hacker” und “Krieg gegen X” gibt es eine sehr passende Presseaussendung aus dem Jahre 1999 von 2600, THE CHAOS COMPUTER CLUB, THE CULT OF THE DEAD COW, !HISPAHACK, L0PHT HEAVY INDUSTRIES, PHRACK AND PULHAS: http://dasalte.ccc.de/press/releases/1999/CCC19990107.html?language=de
Und natürlich sollte man – wenn man den Begriff “Hacker” verwendet, auch mal die “hackerethics” des CCC gelesen haben: http://www.ccc.de/hackerethics
Bruce Sterling’s “The Hacker Crackdown” gibt es auch als “Podcast”, read by Cory Doctorow: http://people.xiph.org/~giles/2008/hackercrackdown.xml
Nicht zu vergessen auch: A Declaration of the Independence of Cyberspace by John Perry Barlow – https://projects.eff.org/~barlow/Declaration-Final.html
Interessant wäre im Zusmamenhang mit den DDoS Attacken, den § 126b StGB “Störung der Funktionsfähigkeit eines Computersystems” ausjudiziert zu sehen:
(1) Wer die Funktionsfähigkeit eines Computersystems, über das er nicht oder nicht allein verfügen darf, dadurch schwer stört, dass er Daten eingibt oder übermittelt, ist, wenn die Tat nicht nach § 126a mit Strafe bedroht ist, mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
(2) Wer durch die Tat eine längere Zeit andauernde Störung der Funktionsfähigkeit eines Computersystems herbeiführt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen, wer die Tat als Mitglied einer kriminellen Vereinigung begeht, mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.
Danke Martin für die Ergänzung!
beste zusammenfassung des themas die ich beisher gesehn hab.
/cheer
zum thema strafbarkeit: wenn wie in diesem fall ddos auf US server erfolgt, gilt dann nicht US-Recht? dort wird ja die “tat” begangen.
kann mich spontan nur an den fall des “ufo-hackers” erinnern den die usa ja angeklagt haben und ausgelierfert haben wollten. (er hat von UK aus in NASA rechnern rumgestöbert – aber nichts verändert) (http://de.wikipedia.org/wiki/Gary_McKinnon)
die strafen sind aber generell sehr darkonisch (6 jahre in holland, 3 in deutshcland, glaube 10 in UK) und meiner meinung nach völlig unverhältnismäßig. Ö ist da noch relativ moderat – bis auf das problem 278a mit dem man jeden treffen kann.
zum thema “gegenschläge”: ich finde es auch hier wieder extrem bedenklich wie selektiv unternehmen hier reagieren.
Beispiel Twitter: ein “hacker” der sich damit brüstet hinter den ddos angriffen auf wikileaks.org zu stecken (http://twitter.com/th3j35t3r) ist für twitter kein problem.
und ebenso gibt es einen twitter account der “castor-schottern” initiative – obwohl es hier öffentliche kontroverse gab und auch öffentliche stellungnahmen der deutschen regierung. (http://twitter.com/castorschottern)
zeigt wie problematisch diese corporate-social-networks sind.
aktuell tut sich ja auch viel in bezug auf entwicklung von neuen tools und IRC-alternative auf peer-to-peer basis da ja die IRC server immer unter ddos angriffen stehen – von “unbekannten”.
@T.S. danke. wo der ort der tat ist, ist nicht eindeutig. auch handelte es sich bei den fällen die du erwähnst um einzeltäter, die sich zugang zu rechnern geschaffen haben um webseiten angreifen zu können, dass ist hier nicht der fall, auch müssten gleich einige tausend personen weltweit angeklagt werden, deswegen gehe ich davon aus, dass da nichts passieren wird (auch gibt es bis jetzt keine strafnazeige…).
ja, den “hacker” wollte ich auch noch einbauen, er hat sich aber den “ruhm” nicht wirklich verdient, da er/sie bis heute nicht bewiesen hat, dass er/sie das wirklich war. deswegen steht im artikel nur “vermutungen”
aber natürlich hast du recht, dass Twitter (und viele andere kommerzielle webseiten) da mit zweierlei mass handelt!
[...] Dank sei abschließend Jana Herwig und Max Kossatz entgegengebracht. Deren fundierte Blogposts über Anonymous waren äußerst hilfreich in der [...]
Nachdem ich allerlei gelesen hatte, war ich eher verwirrt…
Deine Erläuterungen haben Klarheit geschaffen. Vielen Dank dafür.
Hoffe daß die Aktionen FÜR WikiLeaks und Assange und GEGEN die Unternehmen, die ihn sperren wollen ebenso weitergehen, und dass demnächst die US-Regierung aufs Korn genommen wird. Wer zum Mord an Assange aufruft muss lautstark angeprangert werden.
Es geht weiter, wieder verliert wikileaks eine Bankverbindung. Visa, Mastercard, Paypal und jetzt die Bank of America: Die Großbank reiht sich bei den Unternehmen ein, die Zahlungen an WikiLeaks sperren. Vielleicht liegt es daran, dass wikileaks als nächstes Ziel eine amerikanische Grossbank anvisierte. Auf der anderen Seite wird man an diesem Beispiel sehen, ob es auch auf Seiten der Banken monopolistische Strukturen gibt. Das wäre wirklich nicht gut.
Gute zusammenfassung. Der Stuss der in den letzten Tagen auch in Deutschland zu lesen war… grausam.
Vor allem werden so viele unrecherchierte Fakten in einen Topf geschmissen….
Die andere Frage ist: Kann man einem Journalist vorwerfen, dass er sich nicht genug mit der Technik auskennt um darüber sinnvoll zu schreiben?
Ich weiß es nicht…
Hier meine Meinung zu dem ganzen Thema, allerdings vorerst nur auf englisch. Mit diesem Artikel entlaste ich Anonymous, räume mit dem Gerücht “AnonOps” auf und belaste die Cyberkriminellen um Heihachi.
http://tron-delta.org/en/news/latest/anonymous-anonops-and-heihachi.html
In der Schweiz wurden, wenn ich mich nicht irre, Strafverfahren eröffnet gegen Personen, die mit ihrem PC die Server von Postfinance angegriffen haben.