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Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Karl Bartos, Kraftwerk und das Gartenbaukino

Allgemein, Montag 30 März 2009 10:05

Am Samstag gastierte Karl Bartos, seit 1990 Ex-Mitglied von Kraftwerk, als Auftaktveranstaltung des sound:frame-Festivals im sehr gut besuchtem Gartenbaukino.

Da ich Kraftwerk liebe und schon öfters Live gesehen hatte (immer wieder Sehenswert, auch wenn nur vier “Maschinen” auf der Bühne stehen), war ich gespannt wie und was Bartos zeigen wird.

Der Veranstaltungsort war schon etwas seltsam, ein Clubact in einem Kino nur mit Sitzplätzen!

Bartos “spielte” munter drauf los, sein Repertoire bestand zu 90% aus Kraftwerk-Nummern, hier z.B. “Das Model“:


Gerade diese Nummer ist eine sehr “normale” Nummer von Kraftwerk, wohl auch ihr größter kommerzieller Erfolg. Vielleicht ist das auch der Grund warum genau dieser Song meiner Meinung nach eine der besten Nummer des Konzertes war. Hier, hier, hier und hier gibt’s noch weitere Videos des Konzerts.

Dabei zeigt sich ein  Problem von Karl Bartos: Kraftwerk als “Band” schafft es immer wieder sehr eindrucksvolle Neuinterpretationen ihrer eigenen Klassiker vorzulegen, mit etwas Selbstironie und immer am Puls der Zeit (nach fast 40 Jahren!!!). Bartos schafft das leider nicht. Hier reicht es einfach nicht nur einen anderen, “moderneren” Beat unter den gleichen Song zu legen, dadurch wird die Musik nicht relevanter.

Somit war das ganze Konzert zwar gut, aber ich bleibe bei meiner Aussage die ich schon am Samstag getätigt habe:

Das “Original”, eben Kraftwerk, ist einfach besser!

Das trifft auch auf die Visuals zu, die OK waren, aber wie Michaela schon richtig meinte: “Mit Ausschnitten von “Blowup” und “Pepping Tom” kann man eigentlich nichts falsch machen!”

Geärgert habe ich mich an dem Abend über die schlechte Organisation. Nach dem Konzert rund 700 Leuten zu sagen bitte den Strassenausgang zu benutzen (die direkten Wege zurück ins Foyer wurden abgesperrt) um zur Aftershow-Party im Foyer zu gelangen, sie werden oben wieder hereingelassen und dann wegen Überfüllung genau diese Eingänge zu sperren (da schon während des Konzertes das Foyer aufgemacht wurde und nur für 400 Leute zugelassen), ist etwas seltsam, da sollte man sich voher überlegen ob das Gartenbaukinos der richtige Ort für Partys ist, ich meine nicht. Vom schlechten Soundsystem und der fehlenden Belüftung will ich gar nicht reden! Mit meiner Kritik bin ich wohl nicht alleine, siehe die Kommentare hier.

Den nächsten Filmverstärker im Gartenbaukino gibt es am 17. April mit Naked Lunch.

Im Rahmen des angesprochenen sound:frame-Festivals gibt es noch einige interessante Veranstaltungen, wobei ich mir bei solchen Festivalseiten immer eine einfache Webseite mit einer Kalenderansicht, die man vielleicht auch Mobil abrufen kann, wünsche, ähnlich dem Kalender im Folder, oder bin ich  nur zu blöd sowas auf der Webpage zu finden?

Manager, Abfertigungen und die Moral

Allgemein, Donnerstag 5 März 2009 10:23

Diese Woche gab es, von den Medien wenig beobachtet, den ersten Prozesstag im Streitfall Martin Huber gegen die ÖBB. Dabei geht es um eine “Abfertigung” die Martin Huber, dessen Vertrag letztes Jahr vorzeitig von der ÖBB gekündigt wurde, für die Restlaufzeit seines Vertrages haben möchte, da diese ihm angeblich zusteht.

Diese “Abfertigung” sollte irgendwie, durch irgendwelche komischen Verträge die keiner unterschrieben haben will, in Form eines Konsulentenvertrages oder sowas ähnlichem ausgezahlt werden.

Dieses Gerichtsverfahren und die dadurch öffentlich werdenden Infos  zeigen, wie bestimmte Manager wirklich keinerlei Gefühl für Moral mehr haben, siehe dieses Zitat aus einem Wirtschaftsblatt-Artikel zum Prozess:

Eingangs wurde außer Streit gestellt, dass künftig nur noch Hubers IMC Immobilien Management Consulting GmbH Klagspartei ist und nicht mehr der Ex-ÖBB-Chef persönlich: Denn erstere ist aus steuerlichen Gründen die Empfängerin der umstrittenen Abfertigung Hubers in Höhe von 836.654,52 €.

Wie kann es möglich sein das ein Manager, der bei einem Konzern angestellt war, sich aus “steuerlichen Gründen” seine Abfertigung an eine Firma auszahlen lassen kann?

Ich weiß, die Frage ist Naiv, da Manager-Verträge anders aussehen als Arbeitsverträge, aber trotzdem war er ein “Angestellter” der ÖBB, oder? Wer hat den da wohl die Sozialversicherung bezahlt und in die Pensionskasse eingezahlt?

Was würde wohl passieren, wenn ein(e) normal in Österreich Angestellte(r) seinem/ihrem Arbeitgeber sagen würde das er/sie gerne das 13. und 14. Gehalt aus “steuerlichen Gründen” an die Firma XY überwiesen hätte?

Oder, was genauso verwundert, wenn jemand, der einen arbeitsrechtlichen Prozess mit seinem (Ex-) Arbeitsgeber am laufen hat, plötzlich sagt das nicht mehr er der Kläger ist sondern die Firma XY?

Versteht das jemand? Ich nicht.

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Analyse der Krone-Leserbriefe 2008

Allgemein, Sonntag 1 Februar 2009 18:44

Im Jahr 2008 hat die Kronen Zeitung Online 4766 Leserbriefe unter dem Titel “Das freie Wort” veröffentlicht die, soweit ersichtlich, den täglich in der Zeitung abgedruckten Leserbriefen entsprachen.

Ich habe mir diese Leserbriefe einmal genauer angeschaut.

Diese 4766 Leserbriefe wurden mit 1994 unterschiedlichen Namen unterschrieben, somit ergibt sich ein Durchschnitt von 2,4 abgedruckte Briefe pro SchreiberIn, deutet auf etliche StammschreiberInnenn hin.

Hier die Top LeserbriefschreiberInnen:

Top LeserbriefschreiberInnen in der Kronen Zeitung

Von diesen zehn Personen wurden 723 Leserbriefe 2008 veröffentlicht, das entspricht rund 15,2% aller Leserbriefe in 2008. 112 Leserbriefe wurden mit “Name und Adresse der Redaktion bekannt” gekennzeichnet.

Eine weitere große Frage ist natürlich welche(r) PolitikerIn am häufigsten genannt wurde, und hier gibt es die erste Überraschung:

Top Namen 2008

Herr Molterer ist mit Abstand die am häufigsten erwähnte Person in den Krone-Leserbriefen 2008.

Interessant auch das Resultat der Parteien, hier ist die ÖVP “Gewinnerin”:

Nennung Parteien 2008

Aus den Texten der Leserbriefe habe ich wieder Themenflüsse gemacht. Als erstes der Themenfluß zu den Parteien, hier sieht man schön wie die ÖVP permanent in den Leserbriefen genannt wurde:

Hier das PDF-File zum Downloaden und reinzoomen!

Weiters die am häufigsten genannten Personen (PolitikerInnen und andere in der Öffentlichkeit stehende Personen) in den Leserbriefen. Hier erkennt man wie überlegen Herr Molterer führt aber auch wann über Herrn Elsner geschrieben wurde:

Hier das PDF-File zum Downloaden und reinzoomen!

Dann de Orte über die geschrieben wurde. Hier wird klar was für ein großes Thema die EU in den Leserbriefen war:

Hier das PDF-File zum Downloaden und reinzoomen!

Zu guter letzt die Themen über die geschrieben wurde. Hier erkennt man sehr gut den Wahlkampf aber auch die Finanzkrise:

Hier das PDF-File zum Downloaden und reinzoomen!

Dise Ergebnisse decken sich in vielen Bereichen mit den Schlagzeilen 2008. Bei einigen Punkten aber erkennt man eine Abweichung, so z.B. bei der ehemaligen Aussenministerin Plassnik und ihrer Auseinandersetzung mit der Krone.

Der Wortschatz der Leserbriefe 2008 in der Krone bestand übrigens aus rund 45.000 (bereits normalisierten, d.h. aus “gehe” und “ging” wird “gehen”) Wörtern, das ist nicht so schlecht!

Das Hilton und der Flüchtigkeitsfehler

Allgemein, Dienstag 13 Januar 2009 09:45

Das Hilton ist ja nicht irgendein Hotel, auch nicht in Berlin.

Ein weltweiter Konzern, noch dazu im “Luxusbereich”, wird es doch schaffen lokalisierte Versionen seines Entertainmentsystems zu machen.

Nicht falsch verstehen, ich bin ja auch kein Könner der Deutschen Rechtschreibung, aber bei rund 20 Hotels im Deutschsprachigen Raum (und alleine 591 Zimmern in Berlin) kann man wohl davon ausgehen das  der wenige Text, der auf dem Fernsehers beim einschalten erscheint, richtig geschrieben ist. Dem ist aber nicht so:

Hilton Rechtschreibung

Ich hätte ja nichts gegen einen Grammatikfehler in einem schweren Satzkonstrukt, aber ein Flüchtigkeitsfehler ist mehr als peinlich (die falschen Anführungszeichen bei der Bedienungserklärung ignoriere ich jetzt mal).

Da ist für mich schon ein halber Stern bei einem Fünfsternhotel weg :)

Wenn dann noch die Umschaltzeiten beim Zappen bei ca. fünf Sekunden (gefühlte 20) liegen, hat man das Gefühl das man als Gast eigentlich im Weg ist, da merkt man wieder einmal wie wichtig Details sind um einen Gesamteindruck zu ergeben, denn ansonsten ist das Hilton in Berlin vollkommen Ok.

Großartiger Filmdialog aus “Ghost Busters”, 1984

Allgemein, Samstag 3 Januar 2009 11:30

Gestern zufällig daran gedacht und heute schon gefunden, einer der schönsten Dialoge aus dem Film “Ghost Busters” zwischen Dr. Ray Stanz (Dan Aykroyd) und Winston Zeddemore (Ernie Hudson) auf der Fahrt zum einem Einsatzort:


Da es vielleicht schwer zu verstehen ist er sagt: “Never met him.”

Dem kann ich nur zustimmen!

2008 in Schlagzeilen, Tagclouds und Streamgraphen

Allgemein, Dienstag 30 Dezember 2008 23:03

Wie immer zu Jahresende ist es Zeit für einen Rückblick. Da ich ja die Schlagzeilen der größten Österreichischen Online-Medien mitlogge hier ein paar Auswertungen:

Vom 1. Jänner 2008 bis 30. Dezember 2008 habe ich 295.175 Schlagzeilen in der Datenbank. Das ergibt für 2008 rund 800 Newsmeldungen pro Tag.

Hier die Aufteilung auf die verschiedenen Medien:

Auflistung Medien

Interessant das die Vol.at hier am meisten Output hat, wobei hier sehr viel Lokale Meldungen gebündelt werden, ansonsten würde Vol.at nie auf rund 180 Meldungen/Tag kommen.

Dann der zeitliche Verlauf der Anzahl der Schlagzeilen:
Meldungen pro Tag

Zwei Mail hatte wohl mein Server ein Problem die Daten abzurufen :)

Man erkennt auch sehr schön die Wochenenden und das gegen Ende des Jahres hin wohl einige Medien mehr Meldungen in das Internet gestellt haben.

Aus diesen Daten habe ich mit Hilfe des genialen Wordle.net TagClouds pro Monat gemacht, leider schafft Wordle es nicht das ganze Jahr zu verarbeiten (12MB an Daten sind Wordle.net zu viel), aber trotzdem bekommt man einen guten Überblick was 2008 alles passiert ist:

Schlagzeilen Jänner 2008Schlagzeilen Februar 2008Schlagzeilen März 2008
Schlagzeilen April 2008Schlagzeilen Mai 2008Schlagzeilen Juni 2008
Schlagzeilen Juli 2008Schlagzeilen August 2008Schlagzeilen September 2008
Schlagzeilen Oktober 2008Schlagzeilen November 2008Schlagzeilen Dezember 2008

Hier sieht man sehr gut wie sich z. B. die EURO 08, die Olympiade, der Tod von Jörg Haider usw. ausgewirkt hat. Auch wird klar wie wenig die Politik eine Rolle spielt.

Um den Verlauf der Meldungen weiter zu visualisieren habe ich Andrew Godwin’s Graphication-Library verwendet und Streamgraphen (sind eine kleine Abwandlung der Themeriver-Methode) erstellt. Streamgraphen zeigen sehr schön den Zeitlichen Verlauf von Themen.

Hier zuerst der Streamgraph für die Nennung der politischen Parteien, den Regierungsmitgliedern (beider Regierungen 2008) und anderen wichtigen PolitikerInnen wie z. B. dem Bundespräsident, einfach nach rechts scrollen um dem zeitlichen Verlauf zu folgen:

Zum genauerem Studieren empfehle ich das PDF-File zum Downloaden und reinzoomen!

Hier sieht man sehr gut den Wechsel von Gusenbauer zu Faymann. Auch die Wahlen (Graz im Jänner und Nationalratswahl im September) sowie die Koalitionsbildung sind gut ersichtlich.

Wirklich spannend wird es wenn ich die 250 am häufigsten in den Schlagzeilen verwendeten Hauptwörter, Firmen- und Personennamen des Jahres 2008 hernehme und daraus einen Streamgraph mache:

Auch hier empfehle ich wieder das PDF-File zum Downloaden und reinzoomen!

Mit dieser Grafik kann man fast alle Ereignisse des Jahres 2008 nachvollziehen. So ist z. B. die AUA seit dem Frühjahr ein Thema, auch sieht man das der Tod von Jörg Haider viele Meldungen produziert hat und immer noch produziert. Beeindruckend auch das der US-Wahlkampf fast durchgehend präsent ist und eigentlich die Innenpolitik verdrängt hat.

Das bringt mich auch gleich zum meist verwendeten Hauptwort bzw. Namen des Jahres, das auch in Österreich das gleiche ist wie wohl 2008 weltweit: Obama.

Mit Vorsprung ist er die meist genannte Person 2008 in den Schlagzeilen der Österreichischen Online-Medien. Auf den Plätzen folgen “USA”, “EU”, “ÖVP”, “Regierung”, “Clinton”, “Unfall” (Wörter wie Österreich, Wien, usw. wurden nicht berücksichtigt da nicht eindeutig zuzuordnen).

Mit diesen Auswertungen wünsche ich allen einen guten Rutsch und ein schönes Neues Jahr!

Die SVA, der Gerichtsvollzieher und Österreich

Allgemein, Donnerstag 11 Dezember 2008 18:06

Diese Woche hatte ich eine Begegnung der anderen Art.

Ich hatte mit der SVA einen längeren “Streit”, da deren Berechnung meiner Sozialversicherung um mehr als 1.000 Euro zu meinem ungunsten falsch war (hat mit einer Nachzahlung aus 2006 zu tun). Nun Ja, deswegen gab es mehrere Telefonate und im Endeffekt wurde Anfang November eine Ratenzahlung vereinbart und die SVA versicherte mir das die bereits eingeleitete Fährnis-Exekution (Ich hab natürlich nichts gezahlt solang ich nicht weiß wie viel ich zahlen muss) sofort wieder gestoppt wird.

Diese Woche hatte ich plötzlich eine Visitenkarte eines Gerichtsvollziehers an der Tür stecken. Nach Rücksprache mit meiner Steuerberaterin rief ich den Gerichtsvollzieher an um das mit ihm zu klären. Ich sagte ihm das es sich um einen Fehler der SVA handelt und das meine Steuerberaterin das mit einem Telefonat klären wird.

Der Gerichtsvollzieher meinte das er einen “Arbeitsnachweis” für seinen Chef braucht, deswegen wollte er das ich zum Gericht gehe und bei ihm 1.000 Euro in Bar einzahle. Darauf fragte ich warum ich das machen soll, wenn alles mit einem Telefonat geklärt werden kann.

Darauf sagte er: “Das können sie so machen, aber dann merke ich mir ihren Namen und wenn jemals wieder etwas gegen sie vorliegt breche ich ohne Vorwarnung gleich die Wohnungstür auf“.

Ich fragte dann ob er mich erpressen will, darauf meinte er: “Nein, aber wenn sie zu mir kommen ist es besser für sie”.

So funktioniert das Rechtsystem in Österreich!

Ich hab die ganze SVA-Angelegenheit natürlich mit einem Telefonat erledigt und wegen der obigen Aussage habe ich schon mit mehreren Anwälten gesprochen.

PS: kennt jemand eine funktionierende Telefongespräch-Aufnahme-Software für das iPhone? für solche Sachen wäre das wunderbar!

USA: Zeitungen verstaatlichen oder digitalisieren?

Allgemein, Freitag 21 November 2008 13:38

In den USA schreiben die Print-Tageszeitungen (vor allem viele Lokalzeitungen) im Gegensatz zu z. B. Deutschland große Verluste, da sie von Online-Aktivitäten wie Blogs und Nachrichtenseiten überrannt worden sind (der Wahlkampf hat das beschleunigt). Eine Prozess der sich in Europa viel langsamer abspielt und dadurch den Print-Medien mehr Zeit gibt sich an die neuen Begebenheiten anzupassen.

In der letzten Businessweek war dazu ein interessanter Artikel von Jon Fine. Er kommt zu dem Schluss das es, um die für die Demokratie in den USA sehr wichtigen Zeitungen zu retten, zwei Szenarien gibt.

Und hier wird es wirklich interessant, den beide Szenarien sind keine Standardvorschläge:

Debt Relief/Subsidization

Der erste Vorschlag ist das der Staat die Schulden aller Tageszeitungen in den USA übernimmt und dafür Anteile an den Zeitungen bekommt. Also ein Verstaatlichung der Print-Medien. Diese Lösung würde den USA rund $45 Milliarden kosten und ist eine Idee an die man vor zwei Jahren in Amerika nicht einmal denken durfte. Wirklich interessant wie sich da jetzt die Meinung ändert.

Viel spannender finde ich aber den zweiten Vorschlag:

Industry Digitization

Damit meint FIne das der Staat jedem US-Haushalt ein oder zwei Amazon’s Kindle schenkt (oder ein ähnliches Produkt) bzw. staatlich gestützt verkauft und alle Tageszeitungen werden auf digitale Distribution umgestellt. Diese ersparen sich somit die sehr hohen Druckkosten und können ihre Schulden abbauen. Die Kosten für die USA wären rund $55 Milliarden, aber es würde die Wirtschaft ankurbeln und den Buch- und Printmarkt revolutionieren! Bei der Summe sind auch Entwicklungskosten für neue “digital news products” mit eingerechnet, außerdem erwähnt Fine das diese Distribution natürlich weitaus Umweltfreundlicher ist als normaler Druck.

Das muss man sich einfach mal vorstellen, innerhalb kürzester Zeit hätte jeder in den USA ein Device auf dem er sich alle Zeitungen kaufen und lesen kann, ohne zum Zeitungshändler gehen zu müssen! Mit einem Schlag würde ein ganz neuer Markt entstehen. Erinnert mich irgendwie an die Minitel-Idee in Frankreich in den 80ern.

Nicht das ich das jetzt für Österreich fordere (warum eigentlich nicht? :) ), aber solche neuen Ideen will ich mal in Österreich hören!

Der Businessweek Artikel

Nirvana: 17 Jahre später immer noch ein Klassiker!

Allgemein, Mittwoch 12 November 2008 08:03

Wer kann sich noch an das Original dieses Plattencovers erinnern:

(Photo von Splashnewsonline.com)

NirvanasNevermind” war, wie selten in der Geschichte der Popmusik, zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat sofort einen ganzen Stil geprägt (und ist eines der meistverkauften Popalben aller Zeiten), obwohl es die Band da schon jahrelang gab.

Deswegen kann ich auch nachvollziehen warum dieses Remake gemacht wurde, egal wie sinnlos es ist :)

Und schließlich ist eines der besten Musikvideos aller Zeiten zu einer Nummer dieser Platte gedreht worden:


Kein Wunder das es dazu alleine auf YouTube über 10.000 Videos gibt!

Via EW.com, danke an Michaela.

Festival “drei zur dritten” von 18.-20.9.

Allgemein, Sonntag 14 September 2008 20:16

Am Donnerstag, 18.9., startet im Figurentheater Lilarum zum zweiten Mal das Festival drei zur dritten (18.9.-20.9.):

Die Vorstellungen sind absolut Sehenswert! An jedem der drei Tage gibt es jede Menge Uraufführungen und Österreichische Erstaufführungen, z. B. “Der König der Einsamkeit” der Spanischen Gruppe Playground am 18.9. um 20:00:

Auch ist jedem Abend die Bar im Theater geöffnet!

Letztes Jahr war jeder Tag ein großer Erfolg, Heuer wird es sicher nicht anders, deswegen unbedingt vorreservieren!

Figurentheater hat übrigens nichts mit Kindertheater zu tun, sonst wären die Vorstellungen nicht um 20:00 und 22:00!

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Wir wollen mitbestimmen und rufen für die Wiener Wahl 2010 Grüne Vorwahlen aus.