Allgemein, Donnerstag 11 Dezember 2008 18:06
Diese Woche hatte ich eine Begegnung der anderen Art.
Ich hatte mit der SVA einen längeren “Streit”, da deren Berechnung meiner Sozialversicherung um mehr als 1.000 Euro zu meinem ungunsten falsch war (hat mit einer Nachzahlung aus 2006 zu tun). Nun Ja, deswegen gab es mehrere Telefonate und im Endeffekt wurde Anfang November eine Ratenzahlung vereinbart und die SVA versicherte mir das die bereits eingeleitete Fährnis-Exekution (Ich hab natürlich nichts gezahlt solang ich nicht weiß wie viel ich zahlen muss) sofort wieder gestoppt wird.
Diese Woche hatte ich plötzlich eine Visitenkarte eines Gerichtsvollziehers an der Tür stecken. Nach Rücksprache mit meiner Steuerberaterin rief ich den Gerichtsvollzieher an um das mit ihm zu klären. Ich sagte ihm das es sich um einen Fehler der SVA handelt und das meine Steuerberaterin das mit einem Telefonat klären wird.
Der Gerichtsvollzieher meinte das er einen “Arbeitsnachweis” für seinen Chef braucht, deswegen wollte er das ich zum Gericht gehe und bei ihm 1.000 Euro in Bar einzahle. Darauf fragte ich warum ich das machen soll, wenn alles mit einem Telefonat geklärt werden kann.
Darauf sagte er: “Das können sie so machen, aber dann merke ich mir ihren Namen und wenn jemals wieder etwas gegen sie vorliegt breche ich ohne Vorwarnung gleich die Wohnungstür auf“.
Ich fragte dann ob er mich erpressen will, darauf meinte er: “Nein, aber wenn sie zu mir kommen ist es besser für sie”.
So funktioniert das Rechtsystem in Österreich!
Ich hab die ganze SVA-Angelegenheit natürlich mit einem Telefonat erledigt und wegen der obigen Aussage habe ich schon mit mehreren Anwälten gesprochen.
PS: kennt jemand eine funktionierende Telefongespräch-Aufnahme-Software für das iPhone? für solche Sachen wäre das wunderbar!
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Damit meint FIne das der Staat jedem US-Haushalt ein oder zwei Amazon’s 










