Der letzte Teil der zweiten Saison ist sehr Spielenswert, ein wunderbares Finale (mit Satan und anderen Figuren) einer an sich sehr guten Saison. Zwischendurch hatte sie einen Durchhänger, aber trotzdem habe ich Sam & Max sehr gerne gespielt und kann es nur weiterempfehlen.
Ich hoffe auf eine Sasion drei und dann bitte mehr neue Schauplätze, schön langsam kenne ich die Strasse in der Sam & Max ihr Büro haben wirklich auswendig (und zwar jeden Pixel!).
So wie es in dem Video (gegen Ende hin) aussieht gibt es da anscheinend ein kleines Kästchen für die Wii das einen Digitalempfänger enthält und somit das Fernsehen ermöglicht.
Schön ist auch das 3D-Interface! Simpel und sinnvoll so wie alle andere Sachen auf der Wii.
Wer genaueres wissen will muss dafür diese Japanische Seite lesen
Jeder kennt die “World of Warcraft“-Werbungen die seit Wochen im Fernsehen laufen, z.B. mit Mr. T, alle auch mit sehr guten Zugriffszahlen auf YouTube. Mittlerweile gibt es jede Menge Parodien dazu, z.B. diesen “Night Elf Pimp”:
Oder aber, die nicht ganz jugendfreie Night Elf Priest(itute):
Ist ja fast schon so wie bei den Apple/PC Werbespot, da gibt es auch tausende Nachahmer.
Trotzdem werde ich nicht wieder mit World of Warcraft anfangen
Einer meiner Lieblingssprüche lautet “Information wants to be free“. In der aktuellen Folge des Telltale Games “Sam & Max” (Episode 202) geben die vier Computer in der Garage auf die Frage ob sie die Osterinseln kennen folgende Antwort:
“Information wants to be wrong” ist eine sehr schöne Variante des oben erwähnten Spruchs.
Das Original ist übrigens von Stewart Brand aus dem Jahr 1984 und der komplette Satz dazu lautet:
On the one hand information wants to be expensive, because it’s so valuable. The right information in the right place just changes your life. On the other hand, information wants to be free, because the cost of getting it out is getting lower and lower all the time. So you have these two fighting against each other.
Das ist die “Präsentationsunterlage” für meinen Vortrag gestern bei Digitalks im Museumsquartier über Virtuelle Welten. Sie soll einen kleinen, sicher nicht vollständigen Einblick geben welche 3D-Welten (MMOGs) es gibt und die Unterschiede aufzeigen. Alle Zahlen sind aus dem Internet und sicherlich nur Richtwerte da es (noch) keine genauen Untersuchungen gibt.
Wichtige Begriffe
Zu Beginn eine kurze Erklärung, 3D-Welten sind auch unter dem Namen “MMORPG” Beziehungsweise “MMOG” bekannt, wobei ersteres eine Subgruppe des zweiten Begriffs darstellt. Die beiden Wikipedia-Seiten zeigen sehr gut die Vielfalt an Kategorien die unter diesen Begriffen zusammengefasst werden.
Zwei weitere, vor allem für die 3D-Online-Spiele wichtige Begriffe sind “PvP” und “PvE“, “PvP” bedeutet das in dieser 3D-Welt SpielerInnen gegen andere Online-SpielerInnen “kämpfen”, sei es in Gruppen oder einzeln, wobei “kämpfen” auch z.B. das Bauen von Häusern bedeuten kann. Aus diesem “kämpfen” wird dann der Status im “Spiel” abgeleitet. “PvE” bedeutet das ein oder mehrere SpielerInnen gegen vom Erzeuger der 3D-Welt geschaffene Figuren oder andere Dinge “kämpft”, auch hier wird daraus der Status abgeleitet. Erfolgreiche 3D-Welten verknüpfen beide Varianten.
Der Begriff “Rollenspiel (RP)” wird in einigen 3D-Welten sehr ernst genommen, teilweise geht das so weit das man z.B. für ein paar Tage gesperrt wird wenn man sich im Chat der 3D-Welt nicht dem Lebenslauf seines Avatars entsprechend verhält.
Was ist “kaufbar” (virtuelle Währung, Gegenstände, Erfahrung)?
Wie z.B. tanzt der Avatar (Emotionsdarstellungen des Avatars sind sehr wichtig für die Soziale Interaktion)?
Gibt es “Housing” oder ähnliches (“Housing” beschreibt einen abgeschlossenen Bereich denn nur eine bestimmte Gruppe betreten darf und dort selbst das Aussehen bestimmen kann) ?
Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es (z.B. Änderung der Frisur, Individualität bei der Gestaltung des Avatars)?
Kann man selber “Dinge” Bauen (wie z.B. in Second Life)?
Was und wie kann man “Dinge” handeln (z.B. Auktionshaus in der 3D-Welt, Werbung, etc.)?
Wem gehört mein Avatar (hat der Betreiber alle Rechte oder gehört mein Avatar mir)?
Was kostet es (einmalig, monatliche Nutzungskosten)?
Welche Systemvoraussetzungen (Mac, PC, Speicher, Grafikkarte, usw.)?
Die populärsten MMO(RP)Gs
Ein nicht vollständiger Überblick über die populärsten 3D-Welten Aufgelistet nach den (angeblichen) SpielerInnen-Zahlen.
Seit 2002 Online, rund 20-25 Millionen SpielerInnen, die meisten davon in Asien (Korea), teilweise Kostenpflichtig. Version 2 soll Ende 2008 erscheinen.
Seit November 2004 Online, rund 9 Millionen SpielerInnen Weltweit. Das Erfolgreichste MMORPG bis jetzt. Das Video zeigt einige Gefühlsregungen von Gnomen die in World of Warcraft sehr schön gemacht sind und sehr wichtig für die Soziale Interaktion sind. Das Durchschnittsalter der SpielerInnen liegt bei ungefähr 27 Jahren, wobei über 40% Frauen sind.
Seit 2003 Online, rund 7-10 Millionen Avatare erstellt (ca. 1,6 Millionen SpielerInnen in den letzten 60 Tagen Online), Second Life wird auch als “3D-Environment” oder “Social Game” bezeichnet.
3-4 Millionen SpielerInnen, Werbung und Ausrichtung nur für Mädchen (“Your daughter needs permission to play at BarbieGirls.com”), Wird im Webbrowser gespielt (“Browserspiel”). Wird seit kurzem auch in Deutschland vermarket.
Auf den Büchern basierend. Seit Frühjahr 2007 Online, sollte eigentlich “World of Warcraft” SpielerInnen zum Umstieg bewegen, hat dafür aber noch zu viele Mängel. Angeblich 1 Million SpielerInnen.
Seit 2003 Online, Mischung aus 3D-Welt und 3D Spiel, virtuell erwirtschaftetes Geld kann, ähnlich wie bei Second Life, in echtes Geld umgewandelt werden. Etwas zweifelhaften Ruf, da anscheinend sehr viel Glück notwendig ist um an Geld im Spiel zu kommen. Angeblich 1 Million SpielerInnen.
Seit 2003 Online, unter 100.000 SpielerInnen, Sony hat nach eine Patch das “Lebenswerk” (es war sehr Aufwendig ein Jedi, die höchste Stufe, zu werden und nach dem Patch konnte jeder diese Stufe kaufen) hunderttausender zerstört.
Neue Ideen und neue “Games”
Eine kleine, unvollständige Auflistung von neuen, angekündigten oder vor kurzem erschienen, 3D-Welten.
“Home ist eine 3D Echtzeit Community, bei der sich Playstation 3 Benutzer aus der ganzen Welt treffen können, um zu interagieren, zu plaudern, bei Online Spielen mitzumachen, einzukaufen, Content zu teilen und ihre eigenen persönlichen Bereiche zu bauen.”
Nur für die Playstation 3, momentan in der Beta, soll 2008 erscheinen. Die große Frage ist ob die 3D-Welt mehr Interaktion als nur einkaufen bieten wird.
Momentan in der Betaphase, erscheint 2008. Wird zum “Word of Warcraft”-Killer hochgelobt, die Frage ist ob es die Erwartungen erfüllen kann und wann es wirklich erscheinen wird.
Soll 2008 erscheinen. Lego würde als Metapher sehr gut zum bauen und gestalten passen.
Natürlich gibt es noch viele, viele andere 3D-Welten, dieser Beitrag soll nur einen kleinen Einblick geben in die wirkliche große Welt der 3D-Welten (MMOGs).
Portal, ein wunderbares Spiel aus der “Orange Box” hat ja ein wirklich sehenswertes Ende.
Jeder liebt sofort den Song “Still Alive” der da von einer (Roboter)-Frauenstimme gesungen wird (vor allem mit der schönen ASCII-Art dazu).
Ich wusste nicht das der Song von Jonathan Coulton ist, hier eine ganz aktuelle Aufnahme des Songs bei einem Live-Konzert:
Das dieser Song schon Kult ist merkt man an der Anzahl der Nachahmer auf YouTube, lustig ist auch diese Variante:
Wer sehen will wie es im Spiel klingt hier klicken!
PS: Irgendwie bin ich wohl YouTube-süchtig
Beim ersten DigiTalk hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit Robert und Mike. Die Frage war in wie fern z.B. die Stadt Wien, der ja Barrierefreiheit sehr wichtig ist, Projekte in Second Life machen kann, da ja dort (wahrscheinlich) automatisch z.B. Blinde ausgeschlossen sind (ich meinte damals das es doch eine Art “Blindenstock” in Second Life geben sollte). Im Rahmen der Accessibility Blog Parade hab ich mir dazu Second Life angeschaut um zu sehen wie dort mit Behinderungen und Barrierefreiheit umgegangen wird:
In Second Life gibt es einige Initiativen um die Barrierefreiheit zu erhöhen bzw. um auf die Problematik aufmerksam zu machen, z.B. hier eine rege Diskussion in wie fern Personen die z.B. in RealLife im Rollstuhl sitzen auch in SecondLife im Rollstuhl sitzen wollen (und dann z.B. in Second Life nicht Treppen hinaufgehen können). Siehe dazu diesen Artikel und diese Beiträge auf einer Second Life-Mailingliste.
Natürlich habe ich daraufhin Simons“Wheeli”-Club aufgesucht, hier ein paar Screenshots tagsüber:
Viel war da (tagsüber) nicht los, aber aktiv scheint der Club noch zu sein da es ein DJ-Programm für Oktober 2007 gibt. Wer sich einen Rollstuhl inGame kaufen will wird hier bedient.
Seit dem der Second Life-Client Open Source ist gibt es auch immer wieder Initiativen einen “Text”-Client für z.B. sehbehinderte zu machen. Ein funktionierender Client ist “Sleek“, der es ermöglicht in Second Life zu agieren ohne eine 3D-Welt zu sehen (Somit auch für Text Aus- und Eingabegeräte geeignet). Eine Funktion die mir leider noch fehlt (aber geplant sein soll) ist die “Follow”-Funktion, d.h. man kann sich an eine Person in Second Life hängen die sozusagen den Blindenhund/Blindenstock spielt, damit wäre meine Idee am Anfang des Artikels verwirklicht. Ansonsten funktioniert “Sleek” recht gut, schaut aus wie ein IRC-Chat Client, aber man kann sich auch sein Inventory ansehen und seine Kleidung wechseln. Wenn man einen Text tippt zeigte der Avatar in der 3D-Umgebung das er tippt, ein wichtiges Feedback für die anderen in Second Life.
Weiters gibt es noch ein paar Initiativen für Barrierefreiheit die in SecondLife vertreten sind, dazu einfach mal nach “disability” suchen, da wird einem geholfen. Auch für Taube gibt es entsprechende Gruppen (auch Deutsche). Gerade hier zeigt sich das die Einführung des Voice-Chats die Barrieren (teilweise) eher erhöht hat.
Insgesamt muss man sagen das es zwar einige gute Ansätze gibt, aber um Barrieren abzubauen muss noch viel getan werden, vielleicht gibts ja noch ganz andere Ideen dafür.
Wobei bei SecondLife eine wirkliche große Barriere die Stabilität des Clients ist, so oft ist mir noch nie ein Programm abgestürzt (und meistens dann gleich der ganze Rechner dazu) und das hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich geändert.