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Archiv für die Kategorie 'Konsumenten'

Komische Umfrage auf CNN

Konsumenten, Samstag 23 Februar 2008 08:38

Soeben auf CNN.com gesehen:

Umfrage auf CNN.com

Eine etwas eigenartige Umfrage, wer wird da schon zugeben das er (mit hoher Wahrscheinlichkeit) Geld verloren hat? Ein Prozent? Zwei Prozent? Nein, da sind die Amis halt anders:

Umfrage auf CNN.com Teil 2

Ok, die Teilnehmer sind noch gering, aber 13% ist extrem viel, zeigt das Menschen, auch wenn sie wissen das es ein Pyramidenspiel ist, investieren da sie glauben das es noch viel “dümmere” gibt von denen sie profitieren, etwas sehr Amerikanisches :)

DIY: Infrarotlampen gegen Überwachungskameras

Konsumenten undPolitik, Donnerstag 21 Februar 2008 09:12

Sehr einfache Do it Yourself Idee, das

I-R A.S.C. – Infrarotlicht gegen Überwachungskameras

Ein paar Infrarot-Leuchtdioden auf einem Stirnband installieren und schon überstrahlt das Licht bei Überwachungskameras die auch Infrarotlicht aufnehmen das Gesicht und man bleibt Anonym:

Stirnband

Schaut zwar noch sehr nach Prototyp aus, funktioniert aber, wie man sieht, einwandfrei:

Infratotlicht

Das ist doch mal ein sehr schönes und intelligentes Kunst-Projekt von U.R.A. / FILOART, gerade für Österreich wo die Gesetzeslage vollkommen unklar ist (und die Regierung kein Interesse hat das zu ändern), wäre das ein Mittel um Aufzuzeigen wo das Problem liegt.

Gefunden bei Oberwelt via Aram Bartholl.

Das nenne ich mal Ehrlich!

Konsumenten, Montag 18 Februar 2008 09:40

Ein ehrliches Label auf einem Polster:

Label eines Polster

100% unbekannt, so einfach kann man es sich machen!

Später stellt sich heraus das der Polster aus geschredderten wiederverwerteten Stoffen ist.

Gefunden bei Consumerist.

Merke: man trifft jeden im Leben 2x!

Konsumenten, Sonntag 27 Januar 2008 13:36

Nette Story von Christian: Als er sich bei einer Firma vor Jahren beworben hat hat man ihn einfach ingnoriert, nicht einmal eine Absage geschickt, aber jetzt, wo diese Firma plötzlich PR braucht, beschickt sie natürlich die ehemaligen, nicht beantworteten “Kontakte” mit Pressemitteilungen, denn jetzt werden die Personen als Multiplikator “gebraucht”.

Christian antwortet dementsprechend richtig:

…vielen Dank für die Zusendung ihrer Pressemitteilungen aus dem Hause Turtle Entertainment. Schön, dass Sie an mich denken. Zumindest jetzt. Dafür bin ich dankbar, denn das war nicht immer so. Damals, als ich mich bei Ihnen, bzw. der ja jetzt ehemaligen Tochterunternehmung Ihres Hauses – namentlich der Privatsender Giga TV – beworben habe (ja, ich war beinahe jung, aber brauchte definitiv das Geld), haben Sie es ja tunlichst unterlassen an mich zu denken. Ich habe Ihnen geschrieben, ich habe angerufen. Doch Sie reagierten einfach nicht. Ließen sich am Telefon verleugnen oder waren einfach nicht da. Und statt eine einfache Absage per Mail zu senden oder einen Ihrer Mitarbeiter vorzuschicken, haben Sie einfach still gehalten. Das hat mich traurig gemacht. Aber jetzt ist ja alles anders. Jetzt denken Sie ja an mich – und schicken mir persönlich Pressemitteilungen. Oder einer Ihrer Mitarbeiter. Sie haben zwar nach wie vor keinerlei Interesse an meiner Person und meiner Arbeitskraft (und meine Arbeitskraft auch glücklicherweise nicht mehr an Ihnen). Aber immerhin könnte man nun sagen: jetzt, wo mein kleiner Blog hier halbwegs angerollt ist und somit als Multiplikator für Ihr Unternehmen interessant wird, ist mir Ihre vollste Aufmerksamkeit sicher. Bloß, wissen Sie was, Herr Mazari? Das interessiert mich nicht die Bohne… (hier geht der Text weiter)

Auch Unternehmen sollten sich merken das man im Leben jeden zwei Mal trifft (böse Zungen behaupten “Einmal beim Aufstieg und einmal beim Abstieg” :) ) Menschen merken sich recht viel und Human Resources-Abteilungen sind nun auch mal ein Aushängeschild eines Unternehmen das sie in Kontakt mit anderen, auch möglichen Kunden, stehen.

Zeitschriftentipp: “Die Globalisierungsmacher”

Konsumenten, Montag 5 November 2007 15:21

Als Zeitschriften- und Informations-Junkie am Samstag wieder mal bei Wiens größtem Zeitschriftenhändler gewesen und da folgende Zeitschrift gekauft:

Die Globalisierungsmacher

Schon sehr lange nicht mehr eine so gute Zusammenstellung von Artikel zum Thema Globalisierung gelesen!!

Die Bandbreite reicht vom IKEA-Billy Regal über General Electric, Wallmart, Erdöl, Sweatshops, WTO bis hin zu ATTC, dazu noch historische Persönlichkeiten zum Thema Globalisierung.

Das ganze sehr schön illustriert mit aussagekräftigen Grafiken (ich wusste z.b. nicht das der Jahresumsatz von Wallmart größer als das Bruttoinlandsprodukt der Türkei (!) ist).

Außerdem, etwas was ich bei vielen Artikeln sonst vermisse, gibt es zu jeder Zahl die genannt wird eine Fußnote mit der Quellengabe.

Noch ein paar Fakten aus den Artikeln: was ich auch nicht wusste ist das 45% der Wallmart-MitarbeiterInnen sich nicht die von Wallmart angebotene Krankenversicherung leisten können und das ist der weltweite größte Arbeitgeber (rund 1.6 Millionen MitarbeiterInnen).

Oder aber das Coca Cola in Indien dafür sorgt das in den Orten wo sie Abfüllungsfirmen haben der Grundwasserspiegel bis zu 50(!) Meter sinkt da Coca Cola bis zu 1.5 Millionen Liter Wasser pro Tag verbraucht.

Es sind aber nicht nur die Fakten, sondern auch die offene Herangehensweise die interessant ist, es geht nicht unbedingt darum gegen die Globalisierung zu sein, sondern zu zeigen was sie bewirkt, positiv und negativ. Auch wird gezeigt welche Perspektiven es geben kann.

Ich kann nur sagen: kaufen und lesen!

Die Edition Le Monde wird vom taz-Verlag herausgegeben und ist um EURO 8,50  im Zeitschriftenhandel erhältlich. Hier gibts das Inhaltsverzeichnis Online.

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Umgang mit Blogs ala Restposten24.at

Konsumenten, Montag 13 August 2007 13:50

Was Helge hier beschreibt ist sehr eigenartig und und ein befremdliches Vorgehen von Restposten24.at.

Ob man so an Kunden kommt bzw. mit Kunden umgeht? Ok, Bad PR ist auch PR. Aber wie viel Bad PR hält ein Unternehmen aus?

UPDATE: Restposten24.at hat geantwortet. Besser wird es dadurch aber nicht.

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Konsumentenschutz, the american Way

Konsumenten, Mittwoch 25 Juli 2007 09:23

So was wäre in Österreich unvorstellbar, z.B. hätte ich gerne so eine Liste von Premiere (schlechtestes Kundenservice EVER) oder von Versicherungen, etc.

The Consumerist veröffentlicht einfach das interne Telefonbuch der Firma Fry’s Electronics, da der Kundensupport einfach viel zu schlecht ist bzw. fast nie erreichbar ist:

Fry Electronics Telefonliste

Die Liste beinhaltet 445 Telefonnummern, viel Spaß beim durchtelefonieren :) . Das nenne ich mal eine sinnvolle Anwendung eines Blogs!

Wasser für die Welt

Konsumenten, Dienstag 3 Juli 2007 09:59

Ja, ich habs auch schon mal getrunken, das Fiji-Wasser:

Fiji Wasser

(gibts z.B. beim Meinl an Graben in Wien, der Werbespruch sagt eh schon alles…), aber ich hab damals schon nicht verstanden was daran toll sein soll…

Jetzt gibt es einen schönen Beitrag in Fastcompany über das Wasser-Business, der auch in The Consumerist besprochen wird, Zitat:

And in Fiji, a state-of-the-art factory spins out more than a million bottles a day of the hippest bottled water on the U.S. market today, while more than half the people in Fiji do not have safe, reliable drinking water. Which means it is easier for the typical American in Beverly Hills or Baltimore to get a drink of safe, pure, refreshing Fiji water than it is for most people in Fiji.

Ja, so ist halt die Globalisierung, Boykott wird wohl nichts nutzen, da müsste man sich andere Dinge, wie eine globale Steuer ala Tobin oder deren Nutzung für Güter einfallen lassen.

Als Filmtipp kann ich da nur “We feed the World” empfehlen, vor allem die Aussagen des Nestle-Chefs Peter Brabeck-Letmathe am Ende sind ein Hammer (der ganze Film ist sehr sehenswert!).

Flugzeit 3 Stunden, Wartezeit im Flugzeug 7 Stunden!

Konsumenten, Donnerstag 28 Juni 2007 10:05

Deswegen lieben wir alle es in Amerika das Flugzeug zu benutzen. Nicht wegen den tollen Sicherheitsvorkehrungen und blöden, sinnlosen Überprüfungen (wie ich das letzte mal von New York nach Wien geflogen bin wurde ich 5(!) mal auf dem Weg von der Gepäckaufgabe bis zum Flugzeug überprüft, immer mit der Begründung “You were randomly choosen”, das “Random” lag wohl daran das ich ein Touristenvisa aus dem Jahr 1997 im Reisepass hatte…) sondern wegen der netten Bedienung, dem gutem Essen und der schnellen Verbindungen :) .

So wie in diesem Beispiel, ein Flug von New York nach Dallas, 3 Stunden, schnell und Bequem.

Außer man muss 7 (in Worten: SIEBEN) Stunden im Flugzeug ohne Essen, am Boden stehend, auf den Abflug warten.

Da kann einiges passieren, z.B. hört die Crew auf zu arbeiten da sie ihr Stundenmaximum erreicht hat, die Passagiere werden angelogen ohne Ende, die Angehörigen werden angelogen ohne Ende, usw..

Wunderbar festgehalten in diesem Video:


Delta war ja immer schon schlecht, aber sooo schlecht ist wirklich hart!

Gefunden bei The Consumerist.

Mac kaputt? Steve Jobs hilft!

Konsumenten, Freitag 22 Juni 2007 20:52

Was macht man wenn der Mac-Laptop kaputt ist und der Repair-Service eine Garantie-Reparatur verweigert da er behauptet der Rechner ist heruntergefallen bzw. hat “physical Damage” erlitten. Dem war aber nicht so, wie die Kundin mit Fotos beweisen konnte. Apple verweigerte aber trotzdem die Reparatur da die Fotos nicht als Beweis angenommen wurden.

Also hat die Dame eine ausführliche Email an Steve Jobs geschickt, und prompt wurde ihr Laptop ausgetauscht, mit der Begründung das der Repair-Service übersehen hatte das diese Serie ein thermisches Problem hat…

Also, Mac kaputt? Steve Jobs hilft!

Spricht aber eigentlich nicht für Apples Service….

Gefunden bei The Consumerist.

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