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Archiv für die Kategorie 'Mobile'

iPhone 3GS, ein erstes Fazit

Mobile, Dienstag 14 Juli 2009 08:27

Diese Woche muss ich leider mein iPhone 3GS wieder zurückgeben und wieder mein “altes” iPhone 3G verwenden :(

Was ich am meisten genossen habe ist der Geschwindigkeitszuwachs, das 3GS ist endlich das iPhone von dem man immer geträumt hat, Applikationen laden schnell, stürzen (wohl aufgrund des größeren Hauptspeichers) seltener ab, Safari ist schnell, die Denkpause beim einschalten der Kamera ist viel, viel kürzer, usw. Auch die Videofunktion ist sehr gut brauchbar um schnell was aufzunehmen (dass in der Kamera schneiden ist eher eien Spielerei).

Die neuen Beschichtung des Displays ist (noch) angenehm glatt, war sie aber auch beim 3G am Anfang soweit ich mich erinnere, dass müsste man Langzeit-Testen.

Rundherum ein gelungenes Hardware-Update!

Leider gibt es auch ein paar Punkte die nicht so toll sind: Die Akku-Laufzeit ist vom Gefühl her noch schlechter als beim 3G, am extremsten war es als ich ein 10 Minuten Video über 3G auf Youtube stellen wollte, da hat der Upload gegen den Akku verloren (Ok, war eine schlechte Verbindung und der Akku war durch das Aufnehmen des Videos schon teilentleert).

Der Kompass ist eine nette Spielerei für mich, da ich kein Auto habe um das 3GS als Navi zu verwenden. Wobei ich das ständige kalibrieren durch das bewegen des iPhones in Form einer Acht etwas mühsam finde, hier hoffe ich auf eine Verbesserung via Software.

Apropo Software: Die 3.0er-Version der iPhone-Software ist ein sehr gelungenes Update, die neue Suche macht Sinn, MMS ist ein “Nice to habe” und auch der PDF-Reader stürzt nur noch jedes zweite Mal ab.

Wobei mich immer noch ein Punkt massiv nervt:

Warum komme ich von einem Termin nicht direkt in die Google-Maps, um mit den Ort des Termines anzeigen lassen zu können?

Bei Kontakten geht das ja auch!

Sehr spannend finde ich die neue Push-Funktion, was mich auch gleich zu meiner derzeitigen “Lieblingsanwendung” führt:

HeyWay für iPhone

Mit HeyWay kann mann, mittels des Push-Services, Freunden seine Location schicken. Funktioniert wirklich super und macht Spass!

Eine weitere Applikation die das sehr gut verwendet ist Sportstap, um (vor allem für US-Sportarten wie Baseball) Sportergebnisse via Push-Dienst zu verschicken:
Sportstap

Hier entstehen bessere und einfacher zu bedienende Konkurrenzprodukte zu SMS-Diensten, die weltweit, ohne SMS-Roamingkosten (falls Internetverbindung vorhanden) funktionieren!

Wobei ich mir seit Jahren eine Funktion wünsche die mir kein Anbieter oder Handyhersteller bisher angeboten hat:

Die Möglichkeit zu vordefinierten Uhrzeiten nicht durch SMS oder Push-Nachrichten gestört zu werden, d.h. sagen zu können: Zwischen 23:00 und 7:00 bitte beim Empfang einer SMS oder eine Push-Nachricht einfach ruhig sein. Denn Anrufe möchte ich zu diesen Zeiten vielleicht doch hören.

Aber vielleicht wird dass ja noch!

Fazit: Allen, die noch kein Smartphone haben kann ich das iPhone 3GS nur wärmstens empfehlen, momentan gibt es (leider oder zum Glück, wie man will) nichts besseres. Wer schon ein iPhone 3G hat ist damit schon sehr gut bedient, nur halt etwas langsamer, aber der Umstieg zahlt sich nicht wirklich aus, lieber noch ein Jahr warten um dann (wenn auch die 24 Monate Bindung ausgelaufen sind) wohl auf die nächste iPhone-Generation umzusteigen :)

iPhone 3GS vs. iPhone 3G

Mobile, Freitag 26 Juni 2009 08:09

Seit gestern Abend teste ich, mit sieben anderen BloggerInnen, für drei Wochen ein iPhone 3GS (siehe dazu auch mobileblogger.at, leider darf ich, im Unterscheid zum G1-Test, das Handy diesmal nicht behalten :( ).

Da ich ja seit über einem Jahr ein iPhone 3G besitze fängt man natürlich sofort an zu vergleichen, dass fängt bei der Verpackung an, die ja etwas kleiner ist:

Verpackungsvergleich 1Verpackungsvergleich 2Verpackungsvergleich 3

Neben den allseits bekannten Unterschieden (Video, Kompass, usw.) gibt es auch ein paar Punkte die vielleicht nicht so bekannt sind.

So z. B. hat das Display des iPhone 3GS anscheinend eine andere Farbtemperatur und ist dunkler eingestellt, hier ein Vergleich beider Handies bei gleichem Helligkeitswert (das 3GS ist das linke iPhone):

Farb und Helligkeitsunterschiede

Ob das wohl mit der angeblich längeren Akkulaufzeit zu tun hat?

Apropos Akku, beim 3GS kann man sich den Restladestatus auch in Prozent anzeigen lassen, wieso kann man das eigentlich nicht beim 3G trotz OS 3.0 (das 3GS ist wieder das linke iPhone)?

Akku Anzeige in Prozent

Lustig finde ich das nirgendwo auf dem 3GS steht das es dass neue, coole iPhone ist, so sieht die Rückseite aus:

Rückseite 3GS

Was man sofort merkt ist der Geschwindigkeitsunterschied.

Das neue iPhone reagiert viel schneller auf Befehle, so macht das Arbeiten wirklich Spass!

Auch ist Safari viel schneller, hier ein Video das den Reload von orf.at im Vergleich zeigt (über WLAN):


Bin ja schon auf Applikationen gespannt die die neuen Features des 3GS verwenden!

G1: To Root or Not to Root?

Mobile, Dienstag 24 Februar 2009 08:04

Für die US- und GB-Version des Google/T-Mobile G1 gibt es schon seit längerem die Möglichkeit Root-Rechte und somit die “totale Kontrolle” über sein Handy zu bekommen. Für alle Länder in denen das G1 im Jänner/Februar gelauncht wurde funktionierte das nicht da die wohl die Keys geändert wurden mit denen die neuen (deutschsprachigen) Versionen unterschrieben sind.

Seit Ende letzter Woche gibt es jetzt einen Weg auch auf dieses G1-Handys “Root” zu bekommen.

Der Weg dorthin ist aber hart, man benötigt ein Windows-Mobile Handy mit SD- (dann mit Adapter) oder MicroSD-Slot, einen Windows-Rechner mit ActiveSync, eine Software die bis vorgestern die notwendige Funktion Gratis zur Verfügung stellte und jetzt nur noch in der kostenpflichtigen Version diese Möglichkeit bietet (da will wohl jemand Geld verdienen, sei ihnen vergönnt) und eine MicroSD-Karte. Weiters benötigt man noch eine T-Mobile-SIM-Karte mit aktivem Datenplan, da man sich während des “rooten” mit seinem Google-Account einloggen muss.

Das man alle Daten am Handy verliert ist selbstverständlich, auch ist die Systemsprache nachher Englisch :)

Das Prozedere besteht darin ein “Goldcard Image” zu erstellen, anscheinend lassen sich (fast) alle HTC-Handys mit einer so speziell präparierten SD-Karte flashen, unabhängig davon ob mit den richtigen Keys unterschrieben oder nicht, eigentlich ein interessantes Feature.

Disclamer: Wie immer bei solchen Methoden gibt es keine Garantie und keine Gewährleistung, falls was schief geht selber Schuld!

Wenn man diese Voraussetzungen erfüllt hat kann man hier nachlesen wie man zu Root kommt.

Der Weg beansprucht etwas Zeit, hat bei mir aber funktioniert und neben dem tollen Gefühl “Herr über sein Handy” zu sein kann man jetzt z. B. den JesusFreke Build auf das Handy spielen, hier mein deutsches, gerootetes G1:

G1 rooted

Kann alles was RC33 kann aber eben mit Root und einiges mehr,  z. B. Multitouch im Browser, also zoomen mit den Fingern! WOW :)

Auch finde ich das es schneller reagiert, aber vielleicht ist das nur eine Täuschung :) Der Google-Market funktioniert bis jetzt einwandfrei, habe aber noch kein Programm gekauft.

Was noch alles mit Root-Rechten möglich ist findet man im XDA-Forum.

Das ganze ist eher was für Geeks die gerne mit ihrem Handy spielen als für die Masse, im Endeffekt hat man nachher ein Developer-G1, also vorher gut überlegen ob man dass wirklich will!

Einfaches entwickeln für das G1 (und das iPhone!)

Mobile, Donnerstag 12 Februar 2009 09:29

Auf dem (tollen!) Barcamp Klagenfurt stellte jemand dessen Namen ich leider nicht weiß und der sich auch nicht ins Wiki eingetragen hat (bitte melden!) Geri Müller eine Art Framework zum sehr einfachen entwickeln von Applikationen für das Android G1, das iPhone und für Blackberry vor:

PhoneGap

PhoneGap ermöglicht es sehr einfach Webapplikationen zu entwickeln, die über Javascript z. B. die Geo-Koordinaten des Handys abrufen können. Somit ist es möglich die Hardware direkt aus Webseiten anzusprechen, die innerhalb des Frameworks abgerufen werden. Für die Programmierung ist unwichtig ob das Handy auf den das Programm laufen wird ein G1, ein iPhone oder ein Blackberry ist, darum kümmert sich das Framework und übersetzt die Kommandos für das jeweilige System.

Beim iPhone und G1 lassen sich so die Kamera ansprechen, die Geo-Koordinaten abrufen, Sounds abspielen (noch nicht 100%) und das vibrieren einschalten. Das ist eigentlich das meiste dass man benötigt.

Ich habe mich ein bisschen damit herumgespielt, im G1-Emulator funktioniert alles wunderbar. Abseits einer recht guten Installationsanleitung ist die Doku leider noch etwas dürftig (ändert sich aber täglich).

Einige Applikationen die damit entwickelt worden sind haben es schon in den iTunes-Store geschafft.

Ist auf jeden Fall der richtige Ansatz, nur so kann man alle Plattformen gleichzeitig einfach bespielen und ist nicht von den Handyherstellern abhängig.

G1: It’s In The Software, Stupid!

Mobile, Freitag 23 Januar 2009 16:17

Nach der Hardware jetzt zur Software.

Wobei man hier auch über Konzepte sprechen muss. Bekannt ist das iPhone Konzept: “We know what’s good for you!”. Anders gesagt: Apple bestimmt was auf deinem iPhone läuft und was du darfst. Wenn Apple dir einen Browser “zur Verfügung” stellt dann darf es keinen anderen Browser auf dem iPhone geben.

Noch ein wunderbares Beispiel ist die Fähigkeit Videos aufzunehmen, Apple will das nicht und deswegen darfst du es nicht (mit JailBreak geht es wunderbar).

Dieses Konzept ist nur dann erfolgreich wenn die zur Verfügung gestellten Software brauchbar ist, was beim iPhone über weite Strecken der Fall ist.

Ganz anders ist das das G1 Google/T-Mobile Handy:

Jede Applikation ist ersetzbar. Google hätte zwar gerne das du ihre Produkte verwendest, aber wenn die eine andere Email-Applikation willst: Gerne, vielleicht gibt es sie ja schon, wenn nicht schreib sie dir selber!

Hier ein Beispiel: Der eingebaute Browser ist ganz ok, aber man muss immer die Tastatur aufmachen wenn man eine URL eingeben will. Deswegen gibt es “Steel” im Google Market, dort gibt es ein Onscreen-Tastatur die fast besser als am iPhone funktioniert da bei jedem Tastendruck kurz das Handy vibriert, ein einfaches, aber sehr wirkungsvolles Feedback. Hier die beiden Browser, Steel kann auch Fullscreen und Autorotate:

Eingebauter BrowserSteel Browser

Ein Beispiel von vielen! Und wie bei einem normalen Rechner  kann man natürlich “Steel” auch zum Standardbrowser machen (wie wär’s mit einer Kartellklage gegen Apple da sie ein Handy mit eingebautem, nicht ersetzbaren Browser ausliefern? :) ).

Im Gegenzug zu dieser Freiheit sind dann leider die mitgelieferten Applikationen teilweise eigenartig. Das GMail sehr gut funktioniert ist klar, aber der “normale” Email-Client ist etwas komisch. Ich habe es bis jetzt nicht geschafft eine Mail auf meinem IMAP-Server verschieben zu können. Auch verweigert der EMail-Client den Dienst wenn das SSL-Zertifikat des Mailserver nicht wirklich zertifiziert ist, am iPhone geht das wunderbar, Schade! Aber wie gesagt, “Do It Yourself!”.

Ein anderes Konzept ist Multitasking. Das iPhone könnte es zwar, nur wird es nicht verwendet da Apple weiß das dadurch der Akku sofort leer ist. Das G1 kann Multitasking und dadurch ist der Akku fast immer sofort leer :) Bin aber der Meinung das Multitasking definitiv die Zukunft ist, schließlich soll mein Chat-Client unterbrochen werden wenn ich telefoniere? Oder mein GPS-Tracking?

Für mich gibt es aber ein Konzept von Android das ich wirklich liebe: Die Programmübergreifende Back-Taste!

Try this on your iPhone: Aus irgendeiner Applikation eine URL aufrufen die Safari am iPhone öffnet. Um wieder zur Applikation zurück zu kommen muss Safari geschlossen werden und die Applikation wieder gestartet werden, möglicherweise ist sie dann in einem anderen Status als vorher.

Nicht so am G1-Handy: URL aufrufen, der Browser öffnet sich. Sobald man zurück will einfach die Back-Taste drücken, fertig, man befindet sich in der anderen Applikation dort wo man vorher war. Ein wunderbares Konzept das sich hoffentlich durchsetzen wird.

Hier sieht man das die Software noch einiges an Potential hat, auch wenn es noch etwas dauern wird bis sie soweit ist.

PS: Gratulation an Barbara, sie hat den zehnten Testplatz auf Mobileblogger.at gewonnen!

G1: Die Hardware und der Stylefaktor

Mobile, Sonntag 18 Januar 2009 18:22

Jetzt habe ich mich ein paar Tage mit dem Google/T-Mobile G1 beschäftigt. Hier einmal meine Eindrücke von der Hardware.

Das G1 liegt recht gut in der Hand. Dte Verarbeitung ist typisch HTC: schaut schleißig aus (z.B. das bewegliche Display schließt nicht ganz mit dem Unterteil bündig ab) aber da ich jahrelang ein HTC-Handy hatte weiß ich das diese Dinger viel aushalten. Auch HTC-typisch sind die LEDs oben am Display die blinken wenn z. B. der Akku leer wird (HTC-untypisch blinken sie nicht immer :) ). Aber jetzt der Reihe nach:

Das Display

Das G1-Display

Das Display des G1 ist sehr gut (das Foto ist mit dem iPhone gemacht, irgendwie schaffe ich es nicht das es scharf wird…). Der Kontrast ist wunderbar und lässt sich auch schön einstellen (Automatisch wie beim iPhone gibt es derzeit nur im Zusammenhang mit Energiesparmaßnahmen). Der Touchscreen funktioniert einwandfrei, wenn auch anders als beim iPhone, nämlich eigentlich genauer, dafür gibt’s kein Multitouch. Beim Onscreen-Keyboard z.B. in der Applikation “Steel” vertippe ich mich weniger als auf dem iPhone. Das einzige das mich ein bisschen stört ist das kleiner Display als am iPhone, aber das wird sich in Zukunft sicherlich ändern.

Die Kamera

Die Kamera des G1 Handys hat eine Auflösung von 3,2 MP, also mehr als die des iPhones (2MP). Auch ist die Linse besser da sie richtig fokussiert (dadurch dauert aber auch das Auslösen länger). Was noch nicht wirklich funktioniert ist der Weißabgleich, hier ein iPhone-Foto und ein G1-Foto im Vergleich:

Foto mit der G1 Kamera gemachtFoto mit der iPhone-Kamera gemacht

Man sieht sofort das beim G1 der Weißabgleich viel zu hart ist. Dafür ist die Tiefenschärfe besser, hier wirkt sich die Linse aus.

Die Tastatur

die G1-Tastatur

Ich hatte jahrelang ein HTC-Handy und liebte die Tastatur, deswegen hatte ich mich auch auf die G1-Tastatur gefreut. Soweit ist sie brauchbar, hat aber für mich drei Probleme:

1. Die Backspace-Taste liegt gleich über der Return-Taste, einmal vertippt und schon ist nur die halbe Message auf Twitter gelandet da man ja eigentlich einen Fehler ausbessern wollte…

2. Die Hintergrundbeleuchtung verringert die Lesbarkeit der Tasten noch weiter und ist so irgendwie unbrauchbar.

3. Die Kante des hoch-geschobenen Displays wirft, aufgrund seiner Dicke, fast immer einen Schatten auf die Tastatur und macht das tippen noch schwerer.

Positiv finde ich dass das Handy mit ausgefahrener Tastatur sehr gut in der Hand liegt und das tippen, wenn man die drei Probleme im Hinterkopf hat, funktioniert recht gut (besser als am iPhone).

Die Funktionstasten/Der Trackball

Die G1-tasten

Im Vergleich zum iPhone hat das G1-Handy ja jede Menge Tasten. Die Telefon- und Auflegen-Tasten wären ja nicht so notwendig, manchmal  aber sind sie auch praktisch. Die “Home”-Taste entspricht der gleichnamigen Taste am iPhone.

Genial finde ich die “Back”-Taste in Verbindung mit dem Android-Betriebssystems, aber dazu ein anderes Mal mehr.

In der Mitte befindet sich der Trackball mit eingebauter Klick-Funktion. Mit ihm lässt sich wunderbar navigieren, auch im Webbrowser sehr gut einsetzbar. Außerdem wird mit dem Trackball Copy & Paste zum Kinderspiel. So sehr ich die Navigation mit dem Finger am iPhone liebe, mit dem Trackball ist oft der Finger nicht immer im Blickfeld :)

Es gibt noch eine Wipp-Taste links oben am Handy für die Lautstärke (so einen feinen Stumm-Schalter wie beim iPhone gibt es leider nicht). und rechts unten der Auslöser für die Kamera (die momentan fix davon ausgeht das man das Handy zum fotografieren dreht).

Der Akku

Ja, da sieht man die Nachteile von Multitasking… Wenn man andauernd mehrere Programme laufen hat ist der Akku schnell leer. Anscheinend ist das Powermanagement auch noch nicht fertig programmiert, denn wenn ich das Handy, voll aufgeladen, in der Früh vom Strom trenne, kein einziges Gespräch mache und auch sonst das Handy maximal insgesamt zehn Minuten verwende aber der Twitterclient im Hintergrund alle fünf Minuten die neuen Tweets holt ist am Abend der Akku komplett leer. Hier gibt es, siehe iPhone (da hat es auch ein paar Softwarefixes gebraucht), noch viel Optimierungsbedarf.

Das Gehäuse und der Stylefaktor

Die komische Biegung des Handys hat wohl den Sinn den Trackball zu schützen:

Seitenansicht des Gehäuses

Mich stört diese Biegung, da damit das Handy, das so schon relativ dick ist, noch dicker wird (übrigens, die Taste die man auf dem Foto sieht ist der Kamera-Auslöser).

Das bringt mich auch zum Stylefaktor: Das Handy sieht aus wie ein Developer-Ding und genau das ist es wohl auch.

Stylisch ist es nicht unbedingt, obwohl es besser aussieht als ich es erwartet habe.

Fazit: Das große Plus des G1 ist die Software, die hat einige Funktionen und Konzepte die ich beim iPhone (schmerzlich) vermisse. Die Hardware ist brauchbar und erfüllt seinen Zweck, aber hier wird die Zukunft wohl weitaus besseres bringen.

Das Google Android G1 Phone, ab sofort im Test

Mobile, Mittwoch 14 Januar 2009 16:50

Seit gestern bin ich Tester eines Google/T-Mobile G1 Android Handy.

Dazu kam es da T-Mobile über die Agentur Ambuzzador neun Blogger aus Österreich (Georg, Helge, Luca, Martin, Michael, Peter, Ritchie, Robert und mich) eingeladen hat exklusiv das G1 zu testen bevor es im deutschsprachigen Raum eingeführt wird.

Um gleich alle Anfragen abzuwimmeln: Wir wissen nicht wann das G1 in Österreich und Deutschland auf den Markt kommt, es soll aber “bald” sein.

Und um es auch gleich zu sagen: wir bekommen dafür nichts bezahlt außer das wir das Handy nach der Testphase (die bis Mitte Februar geht) behalten können und es gibt auch keine sonstigen Vorgaben, außer hin und wieder über die Erfahrungen mit dem G1 zu berichten.

Hier Fotos von der gestrigen Übergabe im WerkzeugH:

Jeder fotografiert jedenAmbuzzador

Natürlich haben alle sofort das Handy ausgepackt und damit herumgespielt :)

Hier ein paar Fotos der Packung und was alles mitgeliefert wird:

Die deutsche T-Mobile Verpackung des G1Seitenansicht der T-Mobile G1 VerpackungInhalt der Packung

Das G1Beigelegten StickerNoch mehr Sticker

Lustig sind die vielen Sticker, keine Ahnung wo ich die hinkleben werde :) und ja, es ist weiß :)

Meine Erwartung an das G1 wahren nicht sehr hoch, als iPhone-User ist man einiges gewöhnt (gutes und schlechtes).

Die Verpackung (und vor allem die Kopfhörer) zeigt gleich das es nicht so wie das iPhone als “Lifestyle”-Handy platziert werden soll sondern sich eher an die/den GeekIn wendet. Die Benutzeroberfläche des G1 ist komplett eingedeutscht und wirkt recht fertig für den Verkauf (für alle die es genau wissen wollen: Firmware 1.1, Basisband-Version 62.33.20.08U_1.22.12.29, Build-Nummer 123099).

Das Handy selber kann einiges, z. B. richtiges, sinnvolles Multitasking und vor allem Copy & Paste! :)

Es hat natürlich auch jede Menge Macken und Fehler, einige sind wirklich schlimm, aber die Software ist ja noch recht “jung”.

Dafür hat das Android-Betriebsystem einige sehr gute Ansätze, so bringt die “Back”-Taste einen wirklich dorthin zurück wo man vorher war, egal ob das jetzt eine andere Webseite, der Home-Screen oder eine andere Applikation war, eine sehr feine Verknüpfung verschiedenster Applikationen, aber dazu später mehr, jetzt werd ich es mal genauer “erkunden”…

PS: Jana, schade das du nicht dabei bist und gute Besserung!