Am Samstag ging das Barcamp Traunsee in Traunkirchen zu Ende. Perfekt organisiert von Meral und Jana waren es zwei wunderbare Tage!
Am Freitag gings los mit sehr interessanten Diskussionen zum Thema Semantic Web von Andreas (Folien siehe hier), Kommunikation in Foren (von der “Präsentationsmaschine Ed“, weiß jetzt nicht mehr von wem das Zitat stammte
Folien siehe hier ) und über Web2.0 bzw. Social Media und wie man damit umgeht bzw. ob die entsprechenden Webseiten überhaupt verwendet werden und wie sich das ganze in den nächsten Jahren entwickeln wird (siehe dazu auch die Präsentation von Meral und mir).
Nach einem Abendessen gab es noch gemeinsames Fernsehen, Haider gegen Strache war aber langweiliger als alle erwartet haben.
Am Samstag ging es in der wunderbaren Klosterstube weiter. Der kleine Raum sorgte für eine sehr intime Atmosphäre und für interessante Vorträge.
Neben der Vorstellung eines FIlmprojektes von Robert das mittels Scial Media beworben wird und somit den Verkauf der DVD ankurbeln soll ging es am Vormittags hauptsächlich um die Positionierung von PR in einer Welt mit Web2.0 und verschwindenden Grenzen.
Markus zeigte PR-Netzwerke bzw. Web2.0-Seiten die mehr schlecht als recht funktionieren, Olaf sprach über Hilfsmittel zum “Social Media Release“, etwas das für mich eher ein quantitatives “Rechtfertigungstool” für PR-Agenturen darstellt. Die anschließende Diskussion war spannend und sollte auf einem PR-Barcamp weitergeführt werden.
Jana sprach über “DIgital Storytelling“, ein Thema das auf jedem anderen Barcamp (leider) nur wenig ZuhörerInnen hätte, da es aber diesmal keine Parallel-Sessions gab war die Aufmerksamkeit (zum Glück!) hoch, was sich auch in der interessanten Diskussion widerspiegelte.
Ein weiterer Schwerpunkt war Web2.0 und Politik. Hier gab es eine Diskussion über Public Data (Geodaten, Grundbuch, Firmenbuch, usw.) und wie Regierungen/Staaten damit umgehen sollten.
Ich hätte ja gerne ein Mashup von Google Maps, dem Grundbuch und dem Firmenbuch um z. B. in Wien zu sehen welcher Firma (bzw. ihre Tochterfirmen) z. B. alle Gebäude um den Schwedenplatz gehören (das war jetzt ein einfaches Beispiel
)
Natürlich war auch die anstehende Wahl ein Thema. Hier zeigten sowohl Sebastian als auch Christopher Beispiele wie Parteien im Web2.0 agieren das anschließend auch lange diskutiert wurde.
Alles in allem ein wunderbares Barcamp, die Enge und das konzentrieren auf eine Session führte zu einer sehr intensiven Diskussion in sehr angenehmer Atmosphäre!
Ich hoffe es gibt bald wieder ein Barcamp am Traunsee!
Fotos gibts z. B. hier auf Flickr und bei Ritchie auf Facebook.
Robert hatte die Idee eines Flipcamps, mehr dazu hier.