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G1: To Root or Not to Root?

Mobile, Dienstag 24 Februar 2009 08:04

Für die US- und GB-Version des Google/T-Mobile G1 gibt es schon seit längerem die Möglichkeit Root-Rechte und somit die “totale Kontrolle” über sein Handy zu bekommen. Für alle Länder in denen das G1 im Jänner/Februar gelauncht wurde funktionierte das nicht da die wohl die Keys geändert wurden mit denen die neuen (deutschsprachigen) Versionen unterschrieben sind.

Seit Ende letzter Woche gibt es jetzt einen Weg auch auf dieses G1-Handys “Root” zu bekommen.

Der Weg dorthin ist aber hart, man benötigt ein Windows-Mobile Handy mit SD- (dann mit Adapter) oder MicroSD-Slot, einen Windows-Rechner mit ActiveSync, eine Software die bis vorgestern die notwendige Funktion Gratis zur Verfügung stellte und jetzt nur noch in der kostenpflichtigen Version diese Möglichkeit bietet (da will wohl jemand Geld verdienen, sei ihnen vergönnt) und eine MicroSD-Karte. Weiters benötigt man noch eine T-Mobile-SIM-Karte mit aktivem Datenplan, da man sich während des “rooten” mit seinem Google-Account einloggen muss.

Das man alle Daten am Handy verliert ist selbstverständlich, auch ist die Systemsprache nachher Englisch :)

Das Prozedere besteht darin ein “Goldcard Image” zu erstellen, anscheinend lassen sich (fast) alle HTC-Handys mit einer so speziell präparierten SD-Karte flashen, unabhängig davon ob mit den richtigen Keys unterschrieben oder nicht, eigentlich ein interessantes Feature.

Disclamer: Wie immer bei solchen Methoden gibt es keine Garantie und keine Gewährleistung, falls was schief geht selber Schuld!

Wenn man diese Voraussetzungen erfüllt hat kann man hier nachlesen wie man zu Root kommt.

Der Weg beansprucht etwas Zeit, hat bei mir aber funktioniert und neben dem tollen Gefühl “Herr über sein Handy” zu sein kann man jetzt z. B. den JesusFreke Build auf das Handy spielen, hier mein deutsches, gerootetes G1:

G1 rooted

Kann alles was RC33 kann aber eben mit Root und einiges mehr,  z. B. Multitouch im Browser, also zoomen mit den Fingern! WOW :)

Auch finde ich das es schneller reagiert, aber vielleicht ist das nur eine Täuschung :) Der Google-Market funktioniert bis jetzt einwandfrei, habe aber noch kein Programm gekauft.

Was noch alles mit Root-Rechten möglich ist findet man im XDA-Forum.

Das ganze ist eher was für Geeks die gerne mit ihrem Handy spielen als für die Masse, im Endeffekt hat man nachher ein Developer-G1, also vorher gut überlegen ob man dass wirklich will!

G1: It’s In The Software, Stupid!

Mobile, Freitag 23 Januar 2009 16:17

Nach der Hardware jetzt zur Software.

Wobei man hier auch über Konzepte sprechen muss. Bekannt ist das iPhone Konzept: “We know what’s good for you!”. Anders gesagt: Apple bestimmt was auf deinem iPhone läuft und was du darfst. Wenn Apple dir einen Browser “zur Verfügung” stellt dann darf es keinen anderen Browser auf dem iPhone geben.

Noch ein wunderbares Beispiel ist die Fähigkeit Videos aufzunehmen, Apple will das nicht und deswegen darfst du es nicht (mit JailBreak geht es wunderbar).

Dieses Konzept ist nur dann erfolgreich wenn die zur Verfügung gestellten Software brauchbar ist, was beim iPhone über weite Strecken der Fall ist.

Ganz anders ist das das G1 Google/T-Mobile Handy:

Jede Applikation ist ersetzbar. Google hätte zwar gerne das du ihre Produkte verwendest, aber wenn die eine andere Email-Applikation willst: Gerne, vielleicht gibt es sie ja schon, wenn nicht schreib sie dir selber!

Hier ein Beispiel: Der eingebaute Browser ist ganz ok, aber man muss immer die Tastatur aufmachen wenn man eine URL eingeben will. Deswegen gibt es “Steel” im Google Market, dort gibt es ein Onscreen-Tastatur die fast besser als am iPhone funktioniert da bei jedem Tastendruck kurz das Handy vibriert, ein einfaches, aber sehr wirkungsvolles Feedback. Hier die beiden Browser, Steel kann auch Fullscreen und Autorotate:

Eingebauter BrowserSteel Browser

Ein Beispiel von vielen! Und wie bei einem normalen Rechner  kann man natürlich “Steel” auch zum Standardbrowser machen (wie wär’s mit einer Kartellklage gegen Apple da sie ein Handy mit eingebautem, nicht ersetzbaren Browser ausliefern? :) ).

Im Gegenzug zu dieser Freiheit sind dann leider die mitgelieferten Applikationen teilweise eigenartig. Das GMail sehr gut funktioniert ist klar, aber der “normale” Email-Client ist etwas komisch. Ich habe es bis jetzt nicht geschafft eine Mail auf meinem IMAP-Server verschieben zu können. Auch verweigert der EMail-Client den Dienst wenn das SSL-Zertifikat des Mailserver nicht wirklich zertifiziert ist, am iPhone geht das wunderbar, Schade! Aber wie gesagt, “Do It Yourself!”.

Ein anderes Konzept ist Multitasking. Das iPhone könnte es zwar, nur wird es nicht verwendet da Apple weiß das dadurch der Akku sofort leer ist. Das G1 kann Multitasking und dadurch ist der Akku fast immer sofort leer :) Bin aber der Meinung das Multitasking definitiv die Zukunft ist, schließlich soll mein Chat-Client unterbrochen werden wenn ich telefoniere? Oder mein GPS-Tracking?

Für mich gibt es aber ein Konzept von Android das ich wirklich liebe: Die Programmübergreifende Back-Taste!

Try this on your iPhone: Aus irgendeiner Applikation eine URL aufrufen die Safari am iPhone öffnet. Um wieder zur Applikation zurück zu kommen muss Safari geschlossen werden und die Applikation wieder gestartet werden, möglicherweise ist sie dann in einem anderen Status als vorher.

Nicht so am G1-Handy: URL aufrufen, der Browser öffnet sich. Sobald man zurück will einfach die Back-Taste drücken, fertig, man befindet sich in der anderen Applikation dort wo man vorher war. Ein wunderbares Konzept das sich hoffentlich durchsetzen wird.

Hier sieht man das die Software noch einiges an Potential hat, auch wenn es noch etwas dauern wird bis sie soweit ist.

PS: Gratulation an Barbara, sie hat den zehnten Testplatz auf Mobileblogger.at gewonnen!

G1: Die Hardware und der Stylefaktor

Mobile, Sonntag 18 Januar 2009 18:22

Jetzt habe ich mich ein paar Tage mit dem Google/T-Mobile G1 beschäftigt. Hier einmal meine Eindrücke von der Hardware.

Das G1 liegt recht gut in der Hand. Dte Verarbeitung ist typisch HTC: schaut schleißig aus (z.B. das bewegliche Display schließt nicht ganz mit dem Unterteil bündig ab) aber da ich jahrelang ein HTC-Handy hatte weiß ich das diese Dinger viel aushalten. Auch HTC-typisch sind die LEDs oben am Display die blinken wenn z. B. der Akku leer wird (HTC-untypisch blinken sie nicht immer :) ). Aber jetzt der Reihe nach:

Das Display

Das G1-Display

Das Display des G1 ist sehr gut (das Foto ist mit dem iPhone gemacht, irgendwie schaffe ich es nicht das es scharf wird…). Der Kontrast ist wunderbar und lässt sich auch schön einstellen (Automatisch wie beim iPhone gibt es derzeit nur im Zusammenhang mit Energiesparmaßnahmen). Der Touchscreen funktioniert einwandfrei, wenn auch anders als beim iPhone, nämlich eigentlich genauer, dafür gibt’s kein Multitouch. Beim Onscreen-Keyboard z.B. in der Applikation “Steel” vertippe ich mich weniger als auf dem iPhone. Das einzige das mich ein bisschen stört ist das kleiner Display als am iPhone, aber das wird sich in Zukunft sicherlich ändern.

Die Kamera

Die Kamera des G1 Handys hat eine Auflösung von 3,2 MP, also mehr als die des iPhones (2MP). Auch ist die Linse besser da sie richtig fokussiert (dadurch dauert aber auch das Auslösen länger). Was noch nicht wirklich funktioniert ist der Weißabgleich, hier ein iPhone-Foto und ein G1-Foto im Vergleich:

Foto mit der G1 Kamera gemachtFoto mit der iPhone-Kamera gemacht

Man sieht sofort das beim G1 der Weißabgleich viel zu hart ist. Dafür ist die Tiefenschärfe besser, hier wirkt sich die Linse aus.

Die Tastatur

die G1-Tastatur

Ich hatte jahrelang ein HTC-Handy und liebte die Tastatur, deswegen hatte ich mich auch auf die G1-Tastatur gefreut. Soweit ist sie brauchbar, hat aber für mich drei Probleme:

1. Die Backspace-Taste liegt gleich über der Return-Taste, einmal vertippt und schon ist nur die halbe Message auf Twitter gelandet da man ja eigentlich einen Fehler ausbessern wollte…

2. Die Hintergrundbeleuchtung verringert die Lesbarkeit der Tasten noch weiter und ist so irgendwie unbrauchbar.

3. Die Kante des hoch-geschobenen Displays wirft, aufgrund seiner Dicke, fast immer einen Schatten auf die Tastatur und macht das tippen noch schwerer.

Positiv finde ich dass das Handy mit ausgefahrener Tastatur sehr gut in der Hand liegt und das tippen, wenn man die drei Probleme im Hinterkopf hat, funktioniert recht gut (besser als am iPhone).

Die Funktionstasten/Der Trackball

Die G1-tasten

Im Vergleich zum iPhone hat das G1-Handy ja jede Menge Tasten. Die Telefon- und Auflegen-Tasten wären ja nicht so notwendig, manchmal  aber sind sie auch praktisch. Die “Home”-Taste entspricht der gleichnamigen Taste am iPhone.

Genial finde ich die “Back”-Taste in Verbindung mit dem Android-Betriebssystems, aber dazu ein anderes Mal mehr.

In der Mitte befindet sich der Trackball mit eingebauter Klick-Funktion. Mit ihm lässt sich wunderbar navigieren, auch im Webbrowser sehr gut einsetzbar. Außerdem wird mit dem Trackball Copy & Paste zum Kinderspiel. So sehr ich die Navigation mit dem Finger am iPhone liebe, mit dem Trackball ist oft der Finger nicht immer im Blickfeld :)

Es gibt noch eine Wipp-Taste links oben am Handy für die Lautstärke (so einen feinen Stumm-Schalter wie beim iPhone gibt es leider nicht). und rechts unten der Auslöser für die Kamera (die momentan fix davon ausgeht das man das Handy zum fotografieren dreht).

Der Akku

Ja, da sieht man die Nachteile von Multitasking… Wenn man andauernd mehrere Programme laufen hat ist der Akku schnell leer. Anscheinend ist das Powermanagement auch noch nicht fertig programmiert, denn wenn ich das Handy, voll aufgeladen, in der Früh vom Strom trenne, kein einziges Gespräch mache und auch sonst das Handy maximal insgesamt zehn Minuten verwende aber der Twitterclient im Hintergrund alle fünf Minuten die neuen Tweets holt ist am Abend der Akku komplett leer. Hier gibt es, siehe iPhone (da hat es auch ein paar Softwarefixes gebraucht), noch viel Optimierungsbedarf.

Das Gehäuse und der Stylefaktor

Die komische Biegung des Handys hat wohl den Sinn den Trackball zu schützen:

Seitenansicht des Gehäuses

Mich stört diese Biegung, da damit das Handy, das so schon relativ dick ist, noch dicker wird (übrigens, die Taste die man auf dem Foto sieht ist der Kamera-Auslöser).

Das bringt mich auch zum Stylefaktor: Das Handy sieht aus wie ein Developer-Ding und genau das ist es wohl auch.

Stylisch ist es nicht unbedingt, obwohl es besser aussieht als ich es erwartet habe.

Fazit: Das große Plus des G1 ist die Software, die hat einige Funktionen und Konzepte die ich beim iPhone (schmerzlich) vermisse. Die Hardware ist brauchbar und erfüllt seinen Zweck, aber hier wird die Zukunft wohl weitaus besseres bringen.

Das Google Android G1 Phone, ab sofort im Test

Mobile, Mittwoch 14 Januar 2009 16:50

Seit gestern bin ich Tester eines Google/T-Mobile G1 Android Handy.

Dazu kam es da T-Mobile über die Agentur Ambuzzador neun Blogger aus Österreich (Georg, Helge, Luca, Martin, Michael, Peter, Ritchie, Robert und mich) eingeladen hat exklusiv das G1 zu testen bevor es im deutschsprachigen Raum eingeführt wird.

Um gleich alle Anfragen abzuwimmeln: Wir wissen nicht wann das G1 in Österreich und Deutschland auf den Markt kommt, es soll aber “bald” sein.

Und um es auch gleich zu sagen: wir bekommen dafür nichts bezahlt außer das wir das Handy nach der Testphase (die bis Mitte Februar geht) behalten können und es gibt auch keine sonstigen Vorgaben, außer hin und wieder über die Erfahrungen mit dem G1 zu berichten.

Hier Fotos von der gestrigen Übergabe im WerkzeugH:

Jeder fotografiert jedenAmbuzzador

Natürlich haben alle sofort das Handy ausgepackt und damit herumgespielt :)

Hier ein paar Fotos der Packung und was alles mitgeliefert wird:

Die deutsche T-Mobile Verpackung des G1Seitenansicht der T-Mobile G1 VerpackungInhalt der Packung

Das G1Beigelegten StickerNoch mehr Sticker

Lustig sind die vielen Sticker, keine Ahnung wo ich die hinkleben werde :) und ja, es ist weiß :)

Meine Erwartung an das G1 wahren nicht sehr hoch, als iPhone-User ist man einiges gewöhnt (gutes und schlechtes).

Die Verpackung (und vor allem die Kopfhörer) zeigt gleich das es nicht so wie das iPhone als “Lifestyle”-Handy platziert werden soll sondern sich eher an die/den GeekIn wendet. Die Benutzeroberfläche des G1 ist komplett eingedeutscht und wirkt recht fertig für den Verkauf (für alle die es genau wissen wollen: Firmware 1.1, Basisband-Version 62.33.20.08U_1.22.12.29, Build-Nummer 123099).

Das Handy selber kann einiges, z. B. richtiges, sinnvolles Multitasking und vor allem Copy & Paste! :)

Es hat natürlich auch jede Menge Macken und Fehler, einige sind wirklich schlimm, aber die Software ist ja noch recht “jung”.

Dafür hat das Android-Betriebsystem einige sehr gute Ansätze, so bringt die “Back”-Taste einen wirklich dorthin zurück wo man vorher war, egal ob das jetzt eine andere Webseite, der Home-Screen oder eine andere Applikation war, eine sehr feine Verknüpfung verschiedenster Applikationen, aber dazu später mehr, jetzt werd ich es mal genauer “erkunden”…

PS: Jana, schade das du nicht dabei bist und gute Besserung!

Daten, Google, Friends und Connect

Web2.0, Freitag 5 Dezember 2008 16:58

Google hat wieder einmal was neues präsentiert um  noch mehr Daten über uns alle sammeln zu können.

Nachdem OpenSocial zwar vielleicht eine nette Idee ist aber die “Inhalte”=Verknüpfungen der UserInnen untereinander fehlen und Google zu faul ist diese Verknüpfungen selber auf zu bauen (haben da schon mit Orkut gemerkt wie mühsam das sein kann) hat Google ganz einfach ein paar Widgets gebastelt damit jeder diese auf seiner Webseite einbauen kann und somit Google hilft ihre Datenbank zu vergrößern und zu verbessern.

Das ganze nennt sich Google Friend Connect und ist seit gestern Online, hier ein Einführungsvideo:


Die Widgets sind ja ganz nett, hab mal eines rechts in meine Sidebar eingebaut. Ist sehr einfach und die Widgets lassen sich auch ganz brauchbar anpassen.

Im Moment gibt’s nur ein paar einfache Dinge wie diese Shoutbox, aber mal sehen was da die Zukunft noch bringt. Ich bin mir auch nicht sicher ob ich das jetzt als gut oder als schlecht empfinde das es sowas von Google gibt (Seit gestern gibt es etwas irgendwie ähnliches auch von Facebook, dazu ein anderes Mal mehr).

Was Google Friend Connect auf jeden Fall bringt ist das man jetzt, anstatt nur auf vier, fünf, sieben oder zehn Seiten jetzt auf JEDER Seite wieder seine Freunde/Fans zusammensammeln muss :)

EDIT: Und bitte Google, nehmt den schirchen Suchbalken bei den YouTube-Videos wieder weg!

Kettenanimation (1993)

Kunst, Design, Mittwoch 3 Dezember 2008 08:06

1993 organisierte Christine Meierhofer mit der Unterstützung von HILUS ein Projekt an dem 45 MedienkünstlerInnen teilnahmen. Die Idee war recht simpel: Jede(r) macht eine Computeranimation und gibt das letzte Bild dieser Animation an den/die nächste(n) in der Kette weiter.

Herausgekommen ist ein 21 minütiges Video:

Fast alle Animationen sind auf Amigas gemacht worden, war damals “State of the Art”.

Hier noch die Liste der TeilnehmerInnen (in der Reihenfolge des “Auftretens”), ist interessant zu sehen wer 15 Jahre später immer noch im Kunstbetrieb ist, ich habe versucht Homepages zu finden:

Herwig Turk, Lukas Kircher, Martina Chmelarz, Enrique Garcia Roldan, Martin Kusch, Arye Wachsmuth, Leo Larcher, Tristan Thönnissen, Max Kossatz, Boris Ban, Christoph Nebel, Jose Iranto, Tuncay Boztepe, Gundi Berghold, Patrick Maun, Eduard Mang, rich.art.92, Martin Koch, Violet Suk, Hannes Maier, Christine Meierhofer, Rembert Rayon, Jan Lauth, Christine Gloggengiesser, Silvia Eckermann, Matthias Fuchs, Martin Motycka, Erwin Meisel, Muki Pakesch, Helmut Mark, Markus Lang, Kurt Lang, Lydia Linder, Kurt Hentschläger, Zelko Wiener, Ruth Schnell, Wolfgang Neipl, Rosa von Suess, Ulf Langheinrich, Konrad Becker, Martyn Berger, Kunstlabor Franz Xaver, You never know, Leo Schatzl, Simon Wachsmuth, Matta Wagnest

Die Liste der gefundenene Webseiten ist sicher nicht vollständig.

War damals auf jeden Fall ein sehr tolles Projekt!

Google Adsense, die Musikindustrie und “Unwerbung”

Werbung, Dienstag 29 Juli 2008 18:03

Columbia Records hat seit kurzem Google Adsense auf seiner Seite, was ich nicht ganz verstehe, aber was Solls.

Das Problem ist nur das weder Columbia noch Google checkt was für Ads da angezeigt werden. Abgesehen von den falsch zugeordneten Werbungen für Hotels in Columbia (!) ergeben sich ganz neuen Möglichkeiten:

So hat hypebot sich auf Google Adsense eine Anzeige gekauft die nur auf der Columbia Records Seite geschaltet werden soll, das ganze sieht dann so aus (Momentan noch Live!):

Genüsslich zeigt hypebot seine Google-Adsense Statistik, diese Ad wurde schon über 6400x geschaltet und hat hypebot bis jetzt gerade mal $3,37 gekostet!

Da stellt sich die Frage ob Sony BMG, der Eigentümer von Columbia Records, die Anteile an den $3,37 wirklich so dringend braucht oder ob es nicht besser wäre auf die Google-Ads zu verzichten und den freigewordenen Platz für sinnvolleres zu verwenden?

Danke an Fadi für die Infos und Gratulation an hypebot für die wirklich gelungene Aktion!

Veraltete Google Alerts & Twitter

Web2.0, Mittwoch 28 Mai 2008 14:03

Google Alerts ist ja eigentliche eine gute Idee: Man gibt ein paar “Keywords” an und sobald es neue “News” dazu gibt bekommt man eine Email mit dem Hinweis darauf.

Wäre ja alles gut, da kommt was neues rein und Zack, werde ich darüber informiert.

Leider sieht die Realität anders aus: Ich habe das Keyword “tschilp” bei Google Alerts eingetragen, heute habe ich folgende Email bekommen:

Naja, also:

1. DIe “Meldung” ist vom 13. Mai, d.h. über zwei(!) Wochen alt!

2. Schön das Google Twitter indiziert, nur macht das so wirklich Sinn? bekomme ich jetzt für jede Message an @tschilp auf Twitter eine Meldung?

Da hat Google noch einiges zu tun, bin ja neugirig wie lange es dauert bis ich diesen Blogbeitrag via Google Alerts als Email bekomme… :)

PS: ist das eigentlich grammatisch richtig: “Dieses bei Veröffentlichung Google Alert wurde Ihnen von Google zur Verfügung gestellt.”?

PPS: Falls jemand fragt warum ich “tschilp” als Keyword verwende, darum.

Der erste Roman mit eingebauten Google Maps!

Web2.0, Montag 26 Mai 2008 15:05

Flo hat die letzten Wochen an dem Projekt “Senghor On The Rocks“gearbeitet, eine Art “Mashup” zwischen Google Maps und Roman:

Dabei liest man sozusagen den Roman und sieht auf der linken Seite die Routen die im Text erwähnt werden:

Dabei fährt z. B. der Pfeil sozusagen in “Echtzeit” die Strecken ab oder aber die virtuelle Kamera schwenkt über das besprochene Gebiet. Auch wird die Karte in der Nacht dunkler, sehr sehenswert!

Auf der rechten Buchseite steht der Text des Romans von Christoph Benda:

Zum blättern klickt man einfach auf die jeweilige Seite. Sehr schön ist auch das Lesezeichen, das sich merkt welche Seite man sich als letztes angeschaut hat und beim nächsten Besuch der Webseite dort sozusagen im Buch “steckt”.

Der Roman selber besteht aus drei Teilen, jeder mit 180-200 (Text-) Seiten, ich habe den Text jetzt nur überflogen, muss ich mal in Ruhe lesen. Hier erklären die Macher der Seite warum sie diesen Roman gewählt haben:

Als literarische Grundlage des Projektes hat sich der Roman SENGHOR ON THE ROCKS von Christoph Benda angeboten: Chronologisch linear und konsequent aus der Perspektive des Protagonisten erzählt eignet sich der Text perfekt für die Annotierung anhand einer Karte.

Die Seite ist auf jedenfall sehr schön gemacht und zeigt einmal einen anderen Umgang mit Google Maps, die Welt besteht nicht nur aus Routenplanung und “Wo finde ich die nächste coole Party”! :)

Google Alerts für Gmail Spam?

Internet, Computer, Mittwoch 7 Mai 2008 19:00

Heute zufällig in den Spam-Folder bei Gmail geschaut, siehe da:

Da sind doch glatt meine Google Alerts im Spam-Folder gelandet!

Wie konnte so was passieren, beide Mails sind vom Mai 2008.

Ist das bei anderen auch so? Oder ist mein Google Alerts Suchbegriff so schlimm das er als Spam markiert wird (ist ein bekannter Name, nicht meiner :) )?