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Archiv des Tags ‘Internet, Computer’

Google Adsense, die Musikindustrie und “Unwerbung”

Werbung, Dienstag 29 Juli 2008 18:03

Columbia Records hat seit kurzem Google Adsense auf seiner Seite, was ich nicht ganz verstehe, aber was Solls.

Das Problem ist nur das weder Columbia noch Google checkt was für Ads da angezeigt werden. Abgesehen von den falsch zugeordneten Werbungen für Hotels in Columbia (!) ergeben sich ganz neuen Möglichkeiten:

So hat hypebot sich auf Google Adsense eine Anzeige gekauft die nur auf der Columbia Records Seite geschaltet werden soll, das ganze sieht dann so aus (Momentan noch Live!):

Genüsslich zeigt hypebot seine Google-Adsense Statistik, diese Ad wurde schon über 6400x geschaltet und hat hypebot bis jetzt gerade mal $3,37 gekostet!

Da stellt sich die Frage ob Sony BMG, der Eigentümer von Columbia Records, die Anteile an den $3,37 wirklich so dringend braucht oder ob es nicht besser wäre auf die Google-Ads zu verzichten und den freigewordenen Platz für sinnvolleres zu verwenden?

Danke an Fadi für die Infos und Gratulation an hypebot für die wirklich gelungene Aktion!

Ein Barcamp mit Sonne und See!

Web2.0, Freitag 18 Juli 2008 11:16

Am 22. & 23. August ist es soweit, ein Barcamp am Traunsee:

Barcamp Traunsee

In Traunkirchen wird es Freitag Nachmittag und den ganzen Samstag um Social Media, Web2.0 und vieles mehr gehen, wer davon genug hat erfrischt sich im See :)

Also, schnell anmelden!

Für alle weiteren Infos oder wegen Übernachtungsmöglichkeiten (Hotel oder Zelt) im Wiki nachschauen.

Ich freu mich drauf!

24 Stunden iPhone 3G, ein Erfahrungsbericht

Internet, Computer, Samstag 12 Juli 2008 14:19

Nachdem ich schon fast alle PDAs oder sonstige Smartphones, beginnend mit dem Communicatior vor über zehn Jahren bis zu dem HTC Hermes (mit dem ich sehr zufrieden war) gehabt hatte habe ich mich gestern um 8:30 bei T-Mobile angestellt um ein iPhone 3G zu bekommen, mit Erfolg.

Seit etwas mehr als 24 Stunden spiele ich jetzt damit herum, hier ein erster Erfahrungsbericht:

Die Synchronisation mit Outlook (ich verwende Windows XP) funktioniert wunderbar solange man bei Kontakten nicht weniger häufig genutzte Felder (z. B. “Funktelefon”) verwendet hat, diese Felder werden einfach nicht auf das iPhone übertragen und wenn man am iPhone diesen Kontakt dann editiert werden beim synchronisieren im Outlook diese Felder komplett gelöscht.

Ansonsten aber keine Probleme bis auf hin und wieder einen Absturz irgendeines Apple-Sync-Programmes, aber trotzdem geht dann alles ohne Probleme weiter.

Was ich am PC vermisse ist ein synchronisieren der Notizen, war mit Windows Mobile und ActiveSync sehr angenehm!

Das iPhone selber ist mir bis jetzt ca. 4-5x abgestürzt, d. h. es resettet sich einfach. War fast immer in der Applikation “Twitterrific” oder aber wenn man das GPS benützen will (das GPS selber ist mir auch schon abgestürzt, ausschalten und neustarten des Handys hat dann geholfen).

Das Design des iPhone ist natürlich wunderbar, auch liegt es sehr gut in der Hand.

Die Bedienung funktioniert einwandfrei und man kennt sich sehr schnell aus. Ein Schwachpunkt ist die Texteingabe, hat aber vielleicht auch mit der Übung zu tun, ich vertippe mich dauernd und die vom Lexikon vorgegebenen Wörter sind eigentlich nie die richtigen und das eingeben von Umlauten ist einfach nur mühsam, aber das wird sicher noch besser, hier glaube ich an meine Lernfähigkeit, wobei sich eigentlich die Maschine an mich anpassen sollte :)

Das Email-Programm ist, nach anfänglichen Problemen beim Setup meines IMAP-Accounts, sehr gut! Schnell, stellt alles richtig dar, antworten kein Problem, wirklich gut.

Der Webbrowser ist natürlich mit Abstand das beste was man jemals auf einem Handy gesehen hat, das war aber schon beim alten iPhone so. Von der Geschwindigkeit ist es ähnlich dem HTC Hermes, liegt aber wohl auch am Netz, T-Mobile hat in einigen Bereichen schon noch Lücken bzw Geschwindigkeitsprobleme, über WLan ist es sehr angenehm.

Was mir schon nach 24 Stunden fehlt und was sicherlich gegen den Einsatz im Business-Bereich spricht ist das fehlen von Copy & Paste, hierzu ein kleines Beispiel:

Da ich ja schon vorher T-Mobile Kunde war wurde mein Tarif auf den iPhone-Tarif geändert. Um die  Hotspots von T-Mobile zu verwenden muss man sich einloggen und die Zugangsdaten kamen natürlich per SMS. Schon vermisst man Copy & Paste, denn diese Passwortkombination muss man sich jetzt wo aufschreiben da man sie nicht im iPhone in andere Applikationen übertragen kann.

Und in den 24 Stunden hatte ich schon einige Webseiten oder einige Emails wo ich was kopieren wollte um es wo anders einzufügen, Pech gehabt…

Genauso vermisse ich die, vom PC gewohnte, Entfernen-Taste, aber daran haben sich Mac-User ja schon gewöhnt…

Auch vermisse ich mein geliebtes Excel!!! Richtig Businesstauglich ist das iPhone meiner Meinung nach noch nicht ganz, aber der Weg ist der richtige.

Das GPS funktioniert sehr schnell im Vergleich zum meinem (schon etwas alten) Garmin GPS-Gerät. Die Applikationen die z. B. auf Flickr nach Bildern in der Umgebung suchen stellen für mich ein recht interessantes Datenschutzproblem dar: So weiß ich jetzt z. B. das im Umkreis von einigen Metern um meine Wohnung jemand vor einen Monat Geburtstag gefeiert hat oder jemand andere besoffen war (jeweils mit Bildbeweis). Die früher immer wichtige Trennung zwischen agieren im Internet und dem realem Lebensumfeld werden damit aufgehoben, ob das wirklich alle verstanden haben?

Bei den Applikationen sind 90% noch Spielereien oder Schrott, aber einige haben sehr viel Potential.

Genial ist “Shazam”: zwölf Sekunden Musik reichen und die Software zeigt Titel, SängerIn/Band, Label und Plattencover. Dazu ein Link auf das Video in Youtube und einer zum Kaufen des Songs auf iTune. Das ganze funktioniert in 90% aller Versuche! Erstaunlich was die Investitionen der Musikindustrie in die Erkennung von geschützter Musik alles hervorgebracht hat!

Mein Fazit nach 24 Stunden iPhone: i am loving it!

Jetzt noch ein paar Fehler ausbügeln und es ist wirklich sehr gut!

Wahl08: Brauchen die Grünen ein Wahlplakat?

Internet, Computer, Donnerstag 10 Juli 2008 09:20

Christoph Chorherr ruft auf seinem Blog dazu auf für die Gestaltung der Grünen Wahlplakate Ideen zu liefern.

Eigentlich eine gute Idee, Crowdsourcing ist gerade modern und macht in diesem Fall Sinn, nur stellt sich gerade da die Frage:

Brauchen die Grünen ein Wahlplakat?

Hat nicht Chorherr mit seinem Aufruf schon indirekt gezeigt was die Grünen machen sollten? 2/3 der Österreicher sind am Internet, die neue Zielgruppe der 16 jährigen wohl zu 100%.

Deswegen behaupte ich mal:

Was die Grünen brauchen ist ein guter Internt-Wahlkampf!

Und damit meine ich jetzt nicht eine Agentur zu beauftragen damit sie den Grünen eine neue Community baut, auch bitte keine Bannerwerbung auf derStandard.at nur weil die Medienplanner behauptet dort sind die Grünwähler, sondern aktiv die bestehenden Seiten bespielen!

Aber nicht mit Kampfpostern, sondern ich will:

Grüne PolitikerInnen twittern sehen.

Grüne PolitikerInnen auf Flickr sehen.

Grüne PolitikerInnen auf Youtube sehen.

Grüne PolitikerInnen auf Myspace sehen.

Grüne PolitikerInnen auf Facebook sehen.

Grüne PolitikerInnen in Forumsdiskussionen sehen.

Grüne PolitikerInnen in Chats sehen.

Ich möchte täglich auf Youtube sehen wo die Grünen gerade unterwegs sind, was sie die Bevölkerung fragen, über welche Themen (schließlich geht’s ja um Themen und Perspektiven, einen Personenwahlkampf gegen Faymann werden die Grünen wohl nicht gewinnen) sie mit den Menschen reden, sehen wie viele Leute für die Grünen arbeiten, sehen das es da mehr als nur einen Van der Bellen, einen Pilz, eine Glawischnig und einen Chorherr gibt. Sehr gut finde ich z. B. die kurzen Meldungen der Grünen Klagenfurt (leider war der Elan da nur von kurzer Dauer) auf Youtube.

Ich möchte wenn ich auf Flickr “Wahlkampf” eintippe Fotos von Grünen PolitikerInnen sehen, ich will auf Geizhals.at mit Ihnen diskutieren wie man beim Neugerätekauf auf das Energiesparen achten kann, usw.

Was schön wäre ist eine Seite (dessen URL kann man dann von mir aus auch auf einem Plakat bewerben kann) wo alle Aktivitäten zusammengefasst werden, siehe z. B. Platterwatch. Wirklich mutig wäre dann wenn auch die Aktivitäten der anderen Parteien dort auch einsehbar wären.

Das ist sicher viel Arbeit, aber Obama z. B. erreicht auf Twitter mit einem 140 Zeichen Statement über 45.000 Personen und die lesen das auch mehrmals täglich aktualisert, was man mit einem Plakat (vor allem wenn ich mir das Plakat auf diesen hässlichen Holzständern, teilweise verbogen, teilweise vom Regen aufgelöst, vorstelle) nicht schafft. Aktiver Dialog ist angesagt!

Also:

Die Grünen brauchen kein Plakat, die Grünen brauchen einen Internet-Wahlkampf!

EDIT: Nein, ich habe Blogs natürlich nicht vergessen, nur wie Heinz richtig sagt: PolitikerInnen die jetzt noch nicht bloggen werden es auch nicht in den nächsten Wochen lernen. Deswegen der Fokus auf die anderen Web2.0-Aktivitäten.

EDIT: Hier mein Nachtrag.

“realtime generation” startet Morgen!

Kunst, Design, Donnerstag 3 Juli 2008 19:17

Morgen ist es soweit, das lange erwartete Festival über und mit der Demoscene startet Morgen im Museumsquartier!

realtime generation

Hier gehts zum umfangreichem Programm!

Nach den großartigen Demomeetings ein würdiger Abschluss dieser Serie, alleine der erste Vortrag morgen um 17:30 über das Hacken der PS3 um darauf Demos laufen zu lassen wird sicherlich spannend!

Hingehen!

Kommentare deaktiviert
    Neue Vertriebswege für (Print-) Magazine

    Internet, Computer, Mittwoch 4 Juni 2008 07:51

    Printmedien, vor allem Wochen/Monats Magazine fangen schön langsam an neue Ideen für ihre Vermarktung zu entwickeln (Stichwort: CD von Prince am Cover). Menzies Digital geht jetzt einen sehr interessanten Weg: Sie bieten von eine große Menge von Magazinen als Download an.

    Nach einer kurzen Registrierung und dem Download einer (gratis verfügbaren) Software (knapp 6,5 MB) können mit Hilfe des “Delivery Managers” die entsprechenden gekauften Magazine heruntergeladen werden.

    Die Auswahl ist sehr gut, es sind die wichtigsten in England erscheinenden Magazine vertreten, von “Elle” angefangen über “Edge Magazine”, “Today’s Golfer”, “Top Gear” usw., hier eine kleine Auswahl:

    Ich habe mir mal ein Magazin gekauft (das billigste das ich gefunden habe, “Chat” um 0,78 Pfund) und muss sagen das funktioniert wunderbar! Der rund 23 MB große Download ist sofort runtergeladen und lässt sich im Viewer betrachten. Leider verhindert der Viewer das machen von Screenshots (und ich war jetzt zu faul alle Screenshot-Programme durchzuprobieren), deswegen mit der (schlechten) Handykamera aufgenommen:

    Die Seiten werden wunderbar dargestellt, blättern ist ganz einfach, suche funktioniert auch. Alles in allem bin ich damit sehr zufrieden.

    Natürlich lassen sich die Seiten auch ausdrucken, schaut sehr gut aus!

    Auch lassen sich die Magazine mitnehmen, man kann sie (einmalig) auf einen USB-Stick kopieren und mit dem Reader auf anderen Computern öffnen und so Magazine “weitergeben” und/oder betrachten, auch ist es möglich ein Magazin (einmalig) via Email zu verschicken, dann hat man selber noch die Möglichkeit ein “Backup” downzuloaden, wenn man das löscht verliert man aber das Magazin.

    Alles in allem ein sehr guter Ansatz, die DRM-Probleme werden wohl auch noch verschwinden wenn die Verlage verstanden haben das sie sinnlos sind.

    Aber das schönste für mich ist: die Magazine sind viel billiger als wenn man sie in Wien kauft, z. B. das “Edge Magazine” kostet in Wien um die 11 Euro, beim Download 4,5 Pfund, das sind rund 5,7 Euro und ich bekomme es am Tag des erscheinen, nicht wie bei einem Abo (hatte ich mal) zwei Wochen später.

    Das jetzt noch verbunden mit der Idee einer “Flatrate” für alle Magazine (wie es ein französischer Vertrieb versucht, übrigens mit der gleiche Software) und ich bin dabei.

    Gefunden bei 901am.

    Peinlich: Österreichische ModedesignerInnen auf Ebay

    Internet, Computer, Samstag 31 Mai 2008 13:02

    Momentan findet ja in Wien das 8 festival, organisiert von Unit F statt. Ziel des Festivals ist es Österreichen ModemacherInnen eine Plattform zu bieten um National und International mehr Aufmerksamkeit zu erlangen.

    Im Rahmen des Festivals gibt es den “Austrian Fashion Award” der in mehreren (teils wenig unterscheidbaren und ungenau definierten) Kategorien vergeben wird. Eigentlich ja eine gute Idee.

    Als Erweiterung der Vertriebswege für DesignerInnen gibt es heuer (laut Presseankündigung “Erstmals und Exklusiv”) teile Der nominierten Kollektion auf Ebay.at zu kaufen.

    Nette Idee, nur leider GRAUENVOLL umgesetzt!

    Die erste Aufgabe ist einmal diese Stücke auf Ebay zu finden. Da es ja eine Kooperation mit Ebay ist dachte ich zuerst da gibt es sicher einen Hinweis auf der Startseite, aber leider nein. Auch die Suche nach “Austrian Fashion Award”, “8festival”, usw. liefert keine Ergebnisse. Erst die Suche nach “unit f” führt zum Erfolg. Einen Hinweis wie man die Teile auf Ebay findet gibt es aber weder bei Unit F noch sonst wo. Gut gemacht! :)

    Ok, gefunden, sehr schön, aber! Ganze 7(!) in Worten: sieben Teile lassen sich auf Ebay ersteigen , jetzt ist mir klar warum in der Presseaussendung “Exklusiv” steht :) Diese sieben Teile sind dann immer nur in einer Größe verfügbar, ohne genauere Angaben wie die Größen zu verstehen sind, was z. B. bei Schuhen es nicht unbedingt einfach macht.

    Natürlich ist der Verkäufer aller sieben Teile “unit_f”, sehr vertrauenswürdig, gerade mal am 15.5. registriert und noch keine einzige Bewertung:

    Da erst so kurz auf Ebay war man wohl mit den Ausfüllen der Daten überfordert, denn so was sollte nicht passieren:

    Warum die vorgegeben Felder verwenden wenn man es in die Beschreibung darunter selber reinschreiben kann?

    Dann das Motto unter der die ganze Aktion auf Ebay steht: “High Fashion – low price”. Schön das Österreichisches Modedesign einfach billig zu haben ist (deswegen ist das Startgebot wohl auch ein Euro). Links auf die Webseiten der jeweiligen DesignerInnen sucht man auch vergeblich, ist ja nicht wichtig, Hauptsache “Unit F” steht auf jeder Seite. Wenigstens die Fotos sind halbwegs brauchbar, wobei es schön wäre die Teile angezogen zu sehen.

    Die Liste der Fehler ist endlos: Zahlart nur Überweisung, keine Angaben über Rücknahme, das “unit_f” Profil ist nur sehr spärlich ausgefüllt, usw.

    Mich würde ja interessieren wie da die Kooperation mit Ebay aussieht, hat wohl Ebay gesagt “Ok, ihr dürft bei uns Sachen verkaufen!” und alle waren Happy und bewerben jetzt Ebay auf allen Webseiten :)

    Ich kann mir nicht vorstellen das so eine “Aktion” irgendjemanden hilft, vielmehr zerstört so was die langsam angefangene Professionalisierung der Österreichischen Modeszene und ist einfach nur Peinlich!

    Die ÖVP werben umsonst für Blogger.com

    Internet, Computer, Dienstag 20 Mai 2008 14:30

    Grad zufällig auf der ÖVP-Homepage gesehen:

    Ok dachte ich, die ÖVP hat ihre Blogs auf Blogger.com und hat deswegen das Logo auf ihrer Startseite eingebaut. Naja, wenn man drauf klickt sieht es so aus:

    Zwar das Blogger.com-Logo verwenden (noch dazu schlecht freigestellt), dazu aber Blogs auf WordPress.com haben, sehr witzig! Kein einziger der Blogs die auf dieser Seite gelistet werden sind auf Blogger.com.

    Dafür ist brav im Alt-Text eingetragen: “Blogger-Logo von Google, Bildrechte: Google” :)

    Chello beschleunigen

    Internet, Computer, Freitag 16 Mai 2008 13:15

    Ich bin seit über zehn Jahren Chello-Kunde (in Wien) und damit eigentlich immer zufrieden gewesen. Letzte Woche hab ich mal einen Geschwindigkeitvergleich gemacht und musste feststellen das ich bei Downloads nicht mehr als 400KByte/Sekunde (rund 4MBit/Sekunde) bekomme (auch nicht von Chello-Seiten).

    Da der Chello-Classic Account aber eigentlich eine Bandbreite von 16MBit/Sekunde haben sollte ist das gerade mal 1/4 davon und das egal von welchem Rechner (XP, Linux).

    Gestern deswegen den Support angerufen, zwar länger gewartet aber immer sehr Nett und Kompetent gewesen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Nach einem Modemtausch hat sich unter XP nichts geändert, Geschwindigkeit war gleich langsam, aber unter Linux war Chello plötzlich so schnell wie es sein sollte, das machte mich stutzig und ich begab mich auf die Suche.

    Dabei fand ich folgendes Programm: “Dr. TCP” und diese Seite. Ich hab die dort empfohlenen Settings eingetragen (natürlich vorher die alten Settings niedergeschrieben), hier ein Screenshot, wobei das was unten bei “Adapter Settings” steht egal ist):

    Nach Klick auf “Save” & “Exit” sowie einem Neustart bin ich wieder auf “ftp://ftp.chello.at/pub/test/” und hab das File “50mb.bin” heruntergeladen.

    Und siehe da, Anstatt rund 400 KByte/Sekunde hatte ich plötzlich 1,4MByte/Sekunde!

    Anscheinend war mein (altes) Windows XP da noch auf Settings eingestellt die nicht optimal für Breitband sind. hat sowohl bei direkter Verbindung zum Chello-Modem als auch  bei meiner Wlan-Verbindung gleichzeitig geholfen, da diese Settings nichts mit der Art der Verbindung zu tun haben.

    Also, falls jemand mit seiner Chello-Geschwindigkeit auch so ein Problem hat vielleicht einmal versuchen ob die Geschwindigkeit dadurch besser wird, Garantie für irgendwas übernehme ich natürlich nicht, d.h. alle Angaben ohne Gewähr!

    EDIT: Grafik nochmals eingefügt, ein Setting hat gefehlt.

    Demoscene 0111: Farbrausch Live!

    Allgemein, Mittwoch 14 Mai 2008 12:48

    Farbrausch, eine der TOP-Demogruppen momentan, werden am Freitag, 16. 5. im WerkzeugH ab 19:30 beim Demoscene 0111 Meeting einen Vortrag halten, ihre Demos zeigen und Live ihre 3D-Tools vorführen.

    Wer Farbrausch nicht kennt, hier die Demo die letztes Jahr fast alles weggeblasen hat (hier der Download, die Demo ist nur 179KByte groß):


    Wer das am Freitag versäumt ist selber Schuld!