Wissen belastet
Home Über die Titel-Grafik Impressum Wissen belastet by Email RSS RSS Feed

Archiv des Tags ‘ORF’

Die Grünen, der Report und das Gefühl für Zeit

Politik, Mittwoch 27 Mai 2009 14:25

Gestern lief im Report ein langer Beitrag über die Grünen Vorwahlen, danke an gundvienna fürs super schnelle Online stellen:

Nachdem wir uns den Beitrag beim gestrigen (gut besuchten) Infoabend angeschaut hatten, meinten die anwesenden Grünen PolitikerInnen: “War ja gar nicht so schlimm für uns Grüne”.
Dass kann man so oder so sehen.

Gut finde ich die Aussage von Maria Vassilakou:

Ich gehe davon aus, dass weitestgehend alle oder fast alle aufgenommen werden.

Wobei sich hier für mich folgende Frage stellt:

Wie ist das “fast” definiert?
Ist es nicht schon egal ob ich 400, 402 oder 405 Personen aufnehme?
Würde nicht jede(r) nicht aufgenommene(r), vor allem nach so einem Report-Beitrag, einen medialen Aufschrei auslösen?

Vor allem wo Frau Vassilakou nicht im Landesvorstand sitzt, d.h. gar nicht die Entscheidung treffen kann/muss.

Wenn man sich dann die Aussage von Markus Rathmayer, Mitglied des Grünen Landesvorstandes anhört:

Es ist noch kein einziger Antrag in irgendeiner Form behandelt worden, sondern wir haben uns bis jetzt immer noch über Grundsätzliches unterhalten und darüber diskutiert wie definieren wir denn oder wie legen wir denn das Statut aus, in dieser Form wie es jetzt da liegt. Wichtig ist einfach für uns das wir auf einer wirklich individuellen Basis entscheiden und nicht irgendwelche pauschalen Aufnahmen oder Ablehnungen hier machen, dass wäre für uns nicht Zulässig

Da frage ich mich: Ok, seit 57 Tagen denken die Wiener Grünen darüber Grundsätzlich nach, wie lange wird dann wohl die “Entscheidung auf wirklich individueller Basis” dauern?

Ob sich das zur Gemeinderatswahl 2015 ausgehen wird?

Christoph Chorherr hat schon recht das wichtige demokratische Entscheidungen Zeit brauchen, aber die zeitlichen Horizonte sind anscheinend innerhalb der Wiener Grünen anders definiert als bei ihren WählerInnen.

Der ORF, die Pressestunde und die Kritik

Politik, Montag 23 Februar 2009 09:39

Am 8. Februar war H. C. Strache in der Pressestunde im ORF zu Gast, soweit so uninteressant.

am 13. Februar schrieb Alexander Pollak einen meiner Meinung nach sehr guten Kommentar zu dieser Pressestunde und dem Umgang mit rechten Parteien in Österreich unter dem Titel “Diskutieren mit HC Strache“. Dazu gibt es auf dem Standard auch eine heftige Diskussion mit über 200 Kommentaren.

Heute, am 23. Februar, also knapp zehn Tage nach dem erscheinen des Artikels im Standard (!), gibt es plötzlich eine “Lesermeinung” im Print-Standard von Hans Bürger, Stv. CR “Zeit im Bild”, Ressortleiter ZiB-Innenpolitik/EU.

Da leider nicht Online hier eingescannt:

Lesermeinung Hans Bürger

Wenn ich mir das so durchlese kann ich nur sagen:

Beim ORF müssen die Nerven wirklich blank liegen!

Das ist eine Schimpforgie von einem Ressortleiter des ORFs bei der ich richtig erschrocken bin, keinerlei Argumente, nur Beleidigungen und als einzige Rechtfertigung für die Sendung wird die Quote genannt (wobei 290.000 grad mal 5% Reichweite entspricht)!

Ist das wirklich öffentlich rechtlicher Journalismus?

Hier fordere ich “Change”, aber schnell!


Die Vamummtn: Slangmania

Fernsehen, Freitag 23 Januar 2009 08:53

Die Vamummtn haben (endlich) wieder einen neuen Song Online gestellt:


Ein brutaler, aber wunderbarer Kommentar zu Starmania und dem ORF.

Sehenswert: Dorfer spricht mit Anneliese Rohrer

Politik, Dienstag 20 Januar 2009 15:17

Im ORF gab es gestern im Kulturmontag ein “art.genossen: Dorfer spricht mit Anneliese Rohrer”.

Anneliese Rohrer ist wohl die “Grande Dame” der Medien in Österreich.

Das Gespräch, in dem es um die Medienlandschaft, Journalismus, Wirtschaft, Politik und die Definition von “Bürgerlich” geht, ist absolut sehenswert, jede(r) der/die mit Medien zu tun hatte sollte sich die knapp 30 Minuten Zeit nehmen:


Solche Sendungen geben mir die Hoffnung das im ORF noch nicht alles verloren ist! Mehr bitte!

Das Ende von “Mitten im Achten”, ein Zeitdokument

Fernsehen, Montag 22 Dezember 2008 20:15

Beim aufräumen meines Sat-Festplatten-Receivers habe ich die letzte Folge des ORF-Flops “Mitten im Achten” gefunden.

Die letzte Minute ist sehenswert, vor allem der letzte Satz:


Das ganze ist am 29. Juni 2007 gesendet worden (so lange gibts schon kein brauchbares Ersatzformat im ORF!).

Was macht Max Schmiedl jetzt eigentlich?

AUA, ORF und der Mut zur Zukunftsgestaltung

Politik, Samstag 29 November 2008 10:32

Zu Beginn muss ich mich wiederholen: Herr Ötsch, treten Sie (endlich) zurück!

Vor weniger als einem Monat hat es noch geheißen der Verlust der AUA wird heuer rund 120 Millionen betragen. Seit gestern wissen wir: es wird weitaus mehr sein, bis zu 500 Millionen Euro und selbst da sagen die Analysten das ist noch sehr optimistisch gerechnet. Die Analysten sagen ja auch schon seit Monaten das die Flugzeuge-Abschreibungen sich heuer noch massiv auswirken werden, was seit gestern (SIC!) auch der AUA bewusst ist.

Dann der ORF. Auch hier ist seit JAHREN klar das es eine Veränderung braucht. Jeder wusste das es nicht so weitergehen kann. Das ist jetzt nicht mal der Fehler von Herrn Wrabetz, sondern die globale Veränderung der Medienlandschaft (Stichwort “Scheiss Internet“). Der Fehler von Herrn Wrabetz besteht darin das einfach ignoriert zu haben. SIehe dazu auch den sehr passenden Kommentar “ORF: Vom Leit- zum Leidmedium” von Andrea Schurian.

AUA und ORF sind (leider!) zwei sehr gute Beispiele von fehlender Zukunftsgestaltung.

Der ab Dienstag Ex-Vizekanzler Willhelm Molterer bringt es in seinem heutigen Interview im Standard ausnahmsweise recht gut auf den Punkt:

Die Radikalität des Denkens ist notwendig, damit man tiefer gehende strukturelle Reformen machen kann.

Etwas das ich in Österreich in der Politik und vor allem auch im Journalismus stark vermisse!

Hat jemals irgendjemand, egal ob Politik oder Medien, nur die Idee geäußert die AUA Konkurs gehen zu lassen? Um z. B. “Altlasten” wie die Lauda Air los zu werden? Nein, in Österreich ist sowas verboten!

Nicht das ich jetzt behaupte das ein AUA-Konkurs die Lösung des Problems ist, aber man sollte den Mut haben Ideen zu äußern und zu diskutieren, denn vielleicht kommt man dann auf eine komplett neue Lösung

Da muss ich wieder in die USA und wieder einmal in die Businessweek schauen, in der Ausgabe diese Woche gibt es einen radikalen Vorschlag um die US-Autoindustrie, die dringend Geld von Staat haben möchte, neu aufzustellen: Anstatt $25 Milliarden in die drei großen Autohersteller (Ford, GM und Chrysler) zu pumpen, die laut Jack and Suzy Welch nur eine “life-support solution, not a cure” sind, sollen GM und Chrysler Konkurs anmelden und dann zusammengehen. Somit sollte sich die neue Firma rund $15 Milliarden ersparen und wäre sowohl am US-Markt als auch International weitaus besser aufgestellt.

Auch hier: keine Ahnung ob das jetzt die beste Lösung ist, aber man kann darüber diskutieren und findet vielleicht eine bessere Lösung als einfach nur nach den Staat zu schreien um Geld in die Autoindustrie zu pumpen.

Genau das ist es was ich in Österreich vermisse: Ideen und den Mut zur Diskussion!

Wann wachen wir endlich auf und fangen an zu agieren anstatt zu reagieren? Wo ist der Mut zur Zukunftsgestaltung geblieben?

Die Chance der Politik die Zukunft aktiv, zu Gunsten der Menschen zu gestalten, war noch nie so groß wie jetzt, wenn dieses Fenster nicht genutzt wird wird es sich für sehr, sehr lange wieder schließen.

Auch muss diese Diskussion mit den Menschen direkt geführt werden. Ein sehr guter Ansatz ist die Initiative “SUPER INTERNET” um Ideen für die Neugestaltung des ORF zu sammeln (NICHT vom ORF ausgehend!).

Denn dieser fehlende Mut zu Ideen, zur Diskussion und zur aktiven Zukunftsgestaltung sind die Probleme warum die Jugend Strache wählt.

Das ist zwar ausgelutscht aber es sollten sich die Politiker und die Medienmacher mal wieder anschauen:


Sorry für die Polemik :) , aber nachdem ich gestern Studenten etwas über den Web2.0 Wahlkampf in Österreich und den USA erzählt habe und gemerkt habe das diese absolut keinen Bezug zur Politik haben braucht es da dringend etwas!

ORF-Studiodesign: Spieglein, Spieglein an der Wand…

Fernsehen, Sonntag 23 November 2008 21:43

Der ORF ist ja stolz auf seinen Hochmodernen Newsroom. Ich habe ihn selber live gesehen und der macht schon was her, alleine die Rückseite der Monitorwand (Technik ohne Ende) zeigt schon das sie sehr sehr teuer war (das war sie auch). Was ich aber nicht verstehe:

Wenn schon so ein toller Newsroom, warum spiegelt sich im “Zeit im Bild“-Tisch alles?

Das ist nur ein Beispiel, hier noch ein paar aus der gestrigen ZIB1:

Ich verstehe es nicht, soll das so sein? Schaut doch irgendwie eigenartig aus, oder?

Anscheinend hat der Tisch extra dafür eine schwarze Oberfläche, wie man am Ende der ZIB sieht:

Weiß jemand ob das so sein soll? War das immer schon so? Oder ist der Tisch wieder einmal geputzt worden?

Der ORF, Herr Lorenz und das böse Internet

Fernsehen und Internet, Computer, Mittwoch 12 November 2008 14:44

Am Freitag, 7. November, gab es in Graz beim Elevate-Festival ein “ORF-Dialogforum” zum Thema:

Welche Formate und welche Strategien bringen öffentlich-rechtlichen Mehrwert für junge Menschen im Angesicht der Commons-Diskussion und des Wandels zur Wissensgesellschaft?

Eingeladen war dazu auch Prof. Wolfgang Lorenz, Programmdirektor des ORF. In dieser Diskussion polterte er lautstark über das Internet (Original-Zitat: “Scheiß Internet”) und forderte die Jugendlichen auf sich nicht im Internet zu verkrümeln.

In einer Stellungsnahme am Montag wurde diese Aussage relativiert und (wie immer) behauptet das sie aus dem Zusammenhang gerissen ist,bla bla bla…

Ich war zwar (leider) nicht anwesend aber es gibt genug Leute die darüber berichtet haben (und hoffentlich noch viele mehr).

Deswegen gibt es jetzt die Initiative “Scheiß Internet” um Herrn Lorenz mal zu zeigen was das Internet ist. Vielleicht versteht er ja dann warum der ORF mit seinem Programm immer mehr ZuseherInnen verliert, hier zur Erinnerung eine kleine Übersicht:

Den ORF rettet ein bisschen die Alterstruktur in Österreich, denn ihm “stirbt” die Jugend komplett weg. Die ZIB2 um 22:00 hat zwar rund 400-500.000 ZuseherInnen täglich (was aber auch nur 22% der ÖsterreicherInnen sind die um diese Uhrzeit fern sehen und nur 7% (!) aller ÖsterreicherInnen entspricht) nur ist der Altersdurchschnitt knapp über 60 Jahre! Da schaut (fast) keiner unter 20 zu…

Ok, Nachrichten sind nicht das Fachgebiet von Herrn Lorenz, wenden wir uns der “Unterhaltung” zu, die Herr Lorenz ja großartig umgebaut hat. Hier eine Auflistung der Sendungen die zum Erfolg beitragen sollten:

  • Mitten im Achten (eingestellt)
  • Wie bitte? (nur mehr 1x die Woche um Mitternacht)
  • Szene (kann sich daran noch jemand erinnern)
  • Extrazimmer (einer der schlechtesten Sendungen EVER)
  • Liebe Familie (eingestellt)
  • Julia (eingestellt)
  • lebens.art (jetzt Kulturmontag)
  • 1 gegen 100 (gibt’s das noch?)

Da bleibt nicht viel über, auch “Anna und die Liebe” wird es wohl nicht mehr lange geben.

Ganz zu schweigen vom zugekauften Programm auf ORF1. Wenn ich vor 10-15 Jahren den Fernseher eingeschaltet habe gab es folgende Serien auf ORF1:

  • Bezaubernde Jeannie
  • Baywatch
  • Eine schrecklich nette Familie
  • Simpson

Wenn ich heute den Fernseher aufdrehe, sehe ich folgendes auf ORF1:

  • Bezaubernde Jeannie
  • Baywatch
  • Eine schrecklich nette Familie
  • Simpson

Irgendwie ist ORF1 schauen wie eine Zeitmaschine.

Ich will gar nicht von so öffentlich rechtlichen Sendungen wie “Starmania” (weiß irgend jemand noch wer die 2. Staffel gewonnen hat?) diese Musical-Show deren Namen mir bereits entfallen ist, usw. reden.

Auch die Behauptung das Fernsehen setzt die Themen, ist das “Leitmedium”, stimmt so wohl nicht mehr. Wenn sich etwas mehr 100.000 ÖsterreicherInnen täglich eine alte Simpson-Folge anschauen ist das weder ein “Massenmedium” noch ein “Leitmedium”. Auch schauen sich grad mal 16-18% der ÖsterreicherInnen die ZIB1 an, da lesen täglich 3x so viele ÖsterreicherInnen die Kronenzeitung (zugegeben nicht direkt vergleichbar, aber es reicht um einen Eindruck zu bekommen).

Laut Studien informieren sich knapp 50% der Menschen im Internet über das Weltgeschehen, Serien werden massiv im Internet angeschaut und, und, und.

Nur der ORF verschläft dass ganz.

Ok, da kommt jetzt sicher wieder die Ausrede wegen dem Rundfunkgesetz, bla bla bla. Ja und? Andere schaffen das auch (z. B. ARTE und das mit nur 0,9% Marktanteil).

DIe Innovativste Neuerung des ORFs der letzten Jahre ist die Einführung eines SUCHFELDES(!) auf dem (gelungenen) Redesign der Futurezone, WOW!

Sich dann aufzuregen das die Jugend sich ins Internet verkrümelt ist mehr als Peinlich!

Auch im ORF ist die Zeit für einen “Change” gekommen!

Aber schnell!

Und ja, ich will einen öffentlich rechtlichen Rundfunk und ich will eine Diskussion darüber!

Und ich frage mich auch warum ein öffentlich rechtlicher Rundfunk gewinnbringend sein muss!

Und ich hoffe das die Aufregung über diese Entgleisung nicht abnimmt bis es im ORF dazu Konsequenzen gibt! Es kann nicht sein das der ORF seine Geldgeber=Steuerzahler beschimpft!

Hier gehts zu “Scheiß Internet”.

Barcamp: Das Video zur neuen ATV-Community!

Fernsehen und Web2.0, Dienstag 14 Oktober 2008 18:00

Am Barcamp Vienna wurde von ATV ein Video (eigentlich für internen Gebrauch) gezeigt das die kommende, neue ATV-Community sehr nett erklärt.

Nachdem alle sagten das Video muss unbedingt auf YouTube, haben Ritchie und ich Judith von ATV dauernd danach gefragt bis es nun soweit ist, viel Spaß!


Am Barcamp gab es dann noch stundenlange intensive  und spannende Diskussion über die neue Webseite, natürlich kann man da einiges kritisieren (”YouTube nachbauen”, usw.) aber trotzdem ist damit ATV dem lieben ORF um Lichtjahre voraus.

Interessant fand ich z. B. auch die Fragen die sich bei dem Entwurf so einer Seite ergeben: durch die Gestaltung der neuen Homepage kann es passieren kann das Besucher dieser Seite nur User generated Content sehen und keine ATV-Produktion, ist das erwünscht?

Spannende Fragen und Probleme, ich bin ja gespannt wie sich das weiter entwickeln wird!

Der ORF, die Rettung und die unbekannte Moral

Fernsehen, Mittwoch 25 Juni 2008 16:40

Der ORF hat schon Angst vor dem Quotentief nach der EURO 08, deswegen hat er seine Programm Entwicklerin Dodo Rošcic (das ist die aus Extrazimmer) losgeschickt neue Fernsehformate zu erfinden.

Herausgekommen ist “Wiener Blut – die 3 von 144″, ab 2. Juli auf Sendung.

Ein Format das wohl innerhalb von 10 Minuten entwickelt wurde, werden doch drei Rettungsfahrer der Wiener Rettung bei ihrem täglichen Job begleitet. Alltagshelden sozusagen.

Klingt doch bekannt, oder?

Solche Formate gibt es im deutschen Fernsehen seit 1994, soviel zum Thema ORF und Innovation.

Soweit so schlecht, das wirklich peinliche kommt erst. Nach einem Casting bei der Wiener Rettung wurden drei Sanitäter ausgewählt die sozusagen die Helden dieser Serie sind.

Rošcic zur Auswahl der drei Rettungsfahrer: “Die drei sind von beeindruckender Persönlichkeitsstärke

Ja, und jetzt, eine Woche vor dem Start der bereits gedrehten Serie hat der Falter (siehe auch die Diskussion im Standard) herausgefunden das einer der drei Sanitäter schon einmal ein “Fernsehstar” war, er ist in diesem Video die Person die vorne im Bild lässig sein Bein auf den sterbenden Seibane Wague stellt:


Hier noch die Begründung dieses Sanitäters warum er Wague nicht geholfen hat: “Bei einer Person mit weißer Hautfarbe sind die Symptome für Sauerstoffmangel visuell gut wahrnehmbar. Im gegenständlichen Fall handelte es sich jedoch um eine Person mit dunkler Hautfarbe, sprich um einen Schwarzafrikaner.” (siehe auch dieses PDF).

Ok, jetzt kann man sagen das der Sanitäter im Prozess freigesprochen wurde, natürlich, aber diese Person als “Held” zu stilisieren finde ich moralisch, gerade von einem Staatsfernsehen, mehr als bedenklich.

Bemerkenswert auch die Reaktion des ORF-Konzernsprechers Pius Strobl: “Die Rettung hat uns von der Vorgeschichte ihres Mitarbeiters nicht informiert. Doch wir nehmen zur Kenntnis, dass er unschuldig ist.” Sehr Österreichisch!

Da frage ich mich schon ob man nicht der Quote wegen gerade diese Person ausgesucht hat…

Meiner Meinung nach darf der ORF diese Serie so nicht ausstrahlen, das wäre genauso wie wenn ich eine Kriminalserie mit O.J. Simpson als (Handschuh-) Mörder drehen würde, denn der wurde ja auch freigesprochen.

Ein deutscher Sender strahlt so was wohl nicht aus.

Kommentare sind deaktiviert
  • TwitThis
  • Digg
  • del.icio.us
  • FriendFeed
  • Technorati
  • Facebook
  • MySpace
  • StumbleUpon
  • Yigg
  • Wikio
  • Webnews.de
  • Identi.ca
  • Netvibes
Wir wollen mitbestimmen und rufen für die Wiener Wahl 2010 Grüne Vorwahlen aus.