Gestern durfte ich im Rahmen des Media Sculptures Projektes einen Vortrag mit anschließender Diskussion über “Mashup und Partizipation in Kunst und Politik” halten.
Hier der Vortrag zum “nachschauen”, nach dem starten bitte etwas warten bis die prezi geladen ist und am besten in Fullscreen anschauen:
Irgendwie reicht es mir jetzt: Jedes Mal, wenn in den Medien über die Todesschüsse von Krems gesprochen wird, kommt in den Kommentaren sofort die Argumentation: “Was macht ein 14-jähriger um die Uhrzeit auf der Straße? Selber Schuld, dass er getötet wurde!”.
Dazu muss endlich einmal gesagt werden:
Der Tod des 14-jährigen hat nichts mit seinem Alter zu tun!
Wieso? Ganz einfach, in dem Moment, als der Junge von den Polizisten erschossen wurde, war die Tatsache, das der Einbrecher 14 Jahre alt war, irrelevant. Er hätte auch 18, 25, 45, 62 oder Skifahrer, Baumeister, Ausländer, Inländer, Katholik, Jude, Zeuge Jehovas oder irgendetwas anderes sein können, er wäre jetzt trotzdem tot.
Das einzige, was er zu dem Zeitpunkt war, ist ein Einbrecher.
Das ist genauso wie wenn man den Angehörigen der Opfer von 9/11 sagt: “Warum ist das Opfer an dem Tag nicht zuhause geblieben?” oder wenn ein Autofahrer, der soeben einen Unfall verursacht hat, sagt: “Warum sind sie nicht schon 10 Minuten früher hier entlang gefahren?”.
Deswegen ist diese oben genannte Argumentation einfach falsch und ein Äpfel mit Birnen Vergleich.
Was würden diese KommentiererInnen schreiben wäre der Bub 19 Jahre alt gewesen? Was wäre dann die Argumentation?
Hier wird versucht eine Argumentationslinie zu bauen die im Endeffekt auf: “Wer als Minderjährige(r) um zwei in der Früh unterwegs ist muss damit rechnen das er/sie erschossen wird” hinausläuft, um damit die Schüsse der Polizisten zu rechtfertigen.
Deswegen fordere ich alle auf diesen Vergleich bleiben zu lassen!
Ich hoffe (ja, ich weiß, sehr naiv) das der Vorfall im Krems lückenlos aufgeklärt wird und die entsprechenden Schlüsse daraus gezogen werden.
Hans Dichand hat in seinem Leben viel erreicht, aber eine Sache, die er immer wollte, gelang ihm eigentlich nie richtig: WIRKLICH die Politik zu bestimmen.
Keine Frage, die Krone hat genug Einfluss, aber einige Sachen konnte er nicht verhindern, so z.B. Wolfgang Schüssel als Bundeskanzler und den Vertrag von Lissabon, um nur zwei aktuellere Beispiele zu nennen. Auch sind 17,7% für Hans Martin bei der Europawahl viel, aber wenn von 3 Millionen LeserInnen nur 500.000 übrig bleiben ist es wenig. Oder, Böse gesagt:
Berlusconi ist der erfolgreichere Dichand.
Gerade der Lissabon-Vertrag ist Dichand ein Dorn im Auge, deswegen denke ich das Hans Dichand eine “Schwarze Liste” hat, auf der alle Namen der PolitikerInnen stehen, die diesen Vertrag verhandelt oder unterschrieben haben. Diese Liste könnte so aussehen (schön alphabetisch geordnet):
Heinz Fischer
Alfred Gusenbauer
Ursula Plassnik
Wolfgang Schüssel
Bis auf den Bundespräsidenten hat Dichand sein Ziel erreicht: alle anderen haben sich aus der Politik (wenn auch nur in dem sie auf einen “Hinterbänkler”-Platz im Parlament sitzen) verabschiedet.
Deswegen behaupte ich:
Dichand will Pröll damit er Fischer von seiner Liste streichen kann!
Da dies, Aufgrund der Reaktionen der ÖVP, noch nicht fix ist, hier meine Alternative:
Hans Dichand for Bundespräsident!
Und in Anlehnung an ein Wahlplakat von Wolfgang Schüssel:
(Schön wäre auch der Wahlspruch Klestils: “Macht braucht Kontrolle” oder Faymanns: “Genug gestritten“ )
Bei 3 Millionen LeserInnen müsste er doch locker diese Wahl gewinnen, das richtige Alter hat Dichand und “unabhängig” ist er genauso wie seine Zeitung. Wäre doch, wie heißt es immer so schön: “Ein krönender Abschluss einer erfolgreichen Karriere”.
Dann noch Eva Dichand als Bundeskanzlerin und Dichand lacht über Berlusconi
Im Zuge der Wahl in Deutschland im September habe ich mir mir die “Wahlprogramme” der Opposition (Grüne, FDP, Piratenpartei) bzw. die “Regierungsprogramme” von SPD und CDU/CSU zur Bundestagswahl 2009 angeschaut (wird von allen Parteien als PDF angeboten). Z. B. wie viele Seiten eine Partei braucht um ihre Ideen unterzubringen:
Die Deutschen Grünen haben entweder das umfangreichste Wahlprogramm oder es ist am schwierigsten erklärt.
Wirklich interessant wird es wenn man die Wahl-/Regierungsprogramme mittels Wordle als Tagcloud darstellt (immer der Text nach dem Inhaltsverzeichnis und ohne Stichwortverzeichnis natürlich):
CDU/CSU
SPD
FDP
Die Linke
Bündnis 90/Die Grünen
Piratenpartei
Spannend wie sich da angeblich typischen Merkmale bei CDU/CSU (Deutschland) und SPD (Arbeit) abbilden. Die FDP, die das am wenigsten gestaltete PDF-File auf ihrer Webseite anbietet, nennt sich darin dafür am häufigsten. Bei den Grünen ist kein Thema klar dominierend (was mich eigentlich wundert), dafür dominiert die “Krise”. Bei der Piratenpartei erkennt man die klare Fokussierung auf Bürgerrechte und die Linken sprechen von Gesellschaftsthemen.
Lustig finde ich ja wie oft das Wort “müssen” genannt wird, speziell bei den Grünen.
Inhaltlich finde ich das Wahlprogramm der Piratenpartei am neuesten und innovativsten. Konzentriert auf das Wesentliche und genau diese Nische bespielend in der die Piraten wohl die Experten sind.
Ich bin sehr gespannt wie diese Wahl wohl ausgehen wird und welche Rolle das Internet in diesem Wahlkampf noch spielen wird.
EDIT: Ja, das Grüne Parteiprogramm hat auf jeder Seite den Satz “Aus der Krise hilft nur Grün”, deswegen ist wohl auch “Krise” das häufigste Wort bei den Grünen. Ich bin der Meinung, dass eine Partei, die explizit mit der Krise Parteiwerbung macht, es verdient, dass in der entsprechenden Tagcloud das Wort auch prominent vorkommt, aber wer damit nicht leben kann sollte sich diese Tagcloud anschauen oder sich das “Krise” wegdenken. Die anderen Parteien sind davon nicht betroffen da dort das Layout anders ist, bzw. ich die entsprechenden, offensichtlichen, Wörter (bei der CDU) entfernt habe.
Ich habe jetzt einige Zeit zu den Grünen Vorwahlen geschwiegen. Nach meiner Ablehnung als Unterstützer war ich eigentlich so wie Gerald motiviert das ich “den Weg durch die Instanzen” gehe um mein Stimmrecht zu bekommen, ich habe auch einen zweiten Unterstützerantrag, vor dem Ablauf der Frist und auf dem offiziellem Formular, den Wiener Grünen zukommen lassen. Antwort dazu habe ich bis jetzt nicht bekommen.
Jetzt, mit einiger zeitlicher und räumlicher Distanz, sieht die Sache für mich anders aus.
Symptomatisch für den Umgang der Grünen mit den Grünen Vorwahlen und mit der angekündigten “Offenheit” sind für mich die Aussagen von Maria Vassilakou gestern im ORF Sommergespräch:
Da stellt Frau Thurnher eine Frage zu den Grünen Vorwahlen und behauptet das diese eine Idee der Grünen selber waren(!), obwohl ich noch letzte Woche von der ORF-Sommerredaktion angerufen wurde da sie wissen wollten ob das Absage-Email von Robert Korbei wirklich echt ist! Irgendwie symptomatisch für den schlechten Journalismus in Österreich.
Maria Viassilakou, die ich bis jetzt immer als Befürworterin der Grünen Vorwahlen gesehen habe (sie war ja auch beim letzten Infoabend dabei), fand es nicht mal die Mühe Wert darauf hinzuweisen das die Initiative NICHT von den Grünen selber ausgegangen ist (was man sehr gut positiv darstellen könnte, wo gibt es das sonst, dass WählerInnen sich engagieren?) , aber das ist nur ein “Nebenthema”.
Was mich wirklich gestört hat war, dass Frau Vassilakou wieder mit Zahlen herum schmeißt die nicht der Wahrheit entsprechen, da ist von 500 neuen Personen die Rede wenn es in Wirklichkeit nur 230 von den Grünen Vorwahlen sind (die in dem Interview angesprochen wurden) und insgesamt nur knapp 400 aufgenommen wurden. Auch schafft sie es nicht zu erklären warum Leute abgelehnt wurden und spricht wieder von Kriterien die, wie immer, nicht erklärt werden können oder dürfen.
Hier verstehe ich nicht warum sie so schlecht vorbereitet in die Diskussion gegangen ist, aber auch das ist symptomatisch für diese Partei.
Apropos Zahlen: lustig finde ich auch die widersprüchlichen Angaben zur Anzahl der Mitglieder/UnterstützerInnen der Wiener Grünen, im April war da von 1400 Personen die Rede, dann hieß es im Jahr kommen 100-200 dazu (dann müssten die Wiener Grünen aber schon viel größer sein), danach hieß es wieder es sind um die 1200.
Gestern sagte Frau Vassilakou es sind um die 1000. Das würde dann heißen, wenn man die Zahlen von Frau Vassilakou ernst nimmt, dass durch die Grünen Vorwahlen die Parteibasis verdoppelt wurde
Auch verstehe ich nicht warum Frau Vassilakou nicht offen sagt, dass sie als Klubobfrau der Wiener Grünen keinen Einfluss auf die Entscheidung des Landesvorstandes hat, da sie dort kein Stimmrecht hat. Oder ist dieses komische System zu schwer zu erklären?
Hier zeigt sich das die angebliche Offenheit der Wiener Grünen einfach nicht existiert.
Wenn als einziger konkreter politischer Erfolg in einer 60 Minuten Diskussion nur ein Biomassekraftwerk (das schon vor 2 Jahren eröffnet wurde!) übrig bleibt ist das eher armselig.
Gerade dieses Sommergespräch hat für mich wieder einen Punkt bestätigt:
Bei den Grünen geht es nur um Befindlichkeiten.
Auf allen Ebenen und als einziges Thema.
Und das ist mir einfach zu wenig.
Deswegen habe ich für mich persönlich die Entscheidung getroffen, dass ich, ähnlich wie Martin, mit den Wiener Grünen eigentlich nichts mehr zu tun haben will.
Ich schätze viele Personen sehr die ich im Rahmen der Grünen Vorwahlen kennen gelernt habe (auch von den Grünen!), aber so wie diese Partei momentan funktioniert und agiert kann ich es einfach nicht mit meinen Gewissen vereinbaren mich dort zu engagieren oder sie zu wählen (auch wenn es eigentlich keine Alternativen gibt).
Es ist mir einfach die Energie nicht wert. Leider!
Wenn es etwas gibt, dass leider ein “Verdienst” von Jörg Haider ist, dann ist es der Umstand das der Begriff “Asylant” vor 25 Jahren eigentlich positives besetzt war (ich erinnere nur an die Menschen die während der Konflikte im ehemaligen Jugoslawien geflüchtet sind) und der durch die Politik der FPÖ/ des BZÖ ins negative geändert wurde (Gleichstellung Asylant=Krimineller).
Das merkt man daran das die Frau Innenministerin Fekter eine Art “Wettrennen” um ein Asylzentrum (“Erstaufnahmezentrum Süd”) ausgerufen hat (SIC!), bei dem sich Gemeinden aus Kärnten gemeldet haben, die aber sofort vom Kärntner Landeshauptmann zurück gepfiffen wurden, da dies ja dem Fremdenverkehr schaden könnte.
Jede(r), der auf der Webseite unterschreibt, verspricht in dem Ort, in dem das Asylzentrum gebaut wird, Urlaub zu machen!
Wir wollen den Gemeinden Mut machen und die Angst nehmen, dass durch ein Asylzentrum der Fremdenverkehr einbrechen wird.
Außerdem wünschen wir uns einen Architekturbewerb für den Bau des Asylzentrum, damit dieses genauso einzigartig wird, wie die Menschen die dort Hilfe suchen.
Gestern hatten sowohl die Krone als auch Österreich den “Kampf um die Hofburg” auf dem Cover. Beide Zeitungen hatten Umfragen zur Bundespräsidentenwahl in Auftrag gegeben und damit auch zu den beiden Prölls in der Spitzenpolitik. Interessant ist wie die Ergebnisse dieser Umfrage kommuniziert werden. Österreich sagt gleich am Cover was Sache ist ist:
Die Krone nennt diese Zahlen nur in einem Nebensatz:
Umso erstaunlicher, dass laut IMAS bereits jetzt 20% der Österreicher im Duell um die Hofburg Pröll der Favoritenrolle sehen und Heinz Fischer trotz Amtsbonus bei 62%.
Aha, ohne Amtsbonus hätte er dann 90%?
Spannend ist auch dass das von der Krone beauftragte und als eher bürgerlich bekannte IMAS-Institut, im direkten “Duell” zwischen Fischer und Pröll Senior dem Niederösterreichischem Landeshauptmann schlechtere Umfragewerte nachsagt als Gallup in der Umfrage für Österreich (62%:20% Krone, 62%:25% Österreich).
Die Krone verpackt ihre Bundespräsidenten-Umfrage auch unter einem anderen Titel:
Eigenartig ist in dem dazugehörigen Artikel diese Umfrage, die klar darauf abzieht Herrn Fischer in ein schräges Licht zu stellen:
Da wird als Referenz eine Umfrage herangezogen aus dem Jahr 1992 (!), damals wurde gerade Thomas Klestil dass erste Mal gewählt, Heinz Fischer ist erst zwölf Jahre später Bundespräsident geworden, da gibt es doch sicher jüngere Zahlen, aber die passen wohl nicht in das Konzept.
In dem Krone-Artikel wird auch ausführlich beschrieben was die ÖsterreicherInnen davon halten wenn Onkel Pröll und Neffe Pröll staatstragende Funktionen einnehmen würden:
Nur 30% der Befragten wäre eine solche Situation unvereinbar mit ihrem demokratischen Empfinden. Eine massive Mehrheit von 62% erhebt jedoch keine Einwände, füs sie ist das schlicht kein Problem.
Soweit so gut oder schlecht, jetzt wird es spannend:
Gegner einer familiären Verkettung in hohen politischen Funktionen sind in diesem speziellen Fall in weit überdurchschnittlicher Zahl Anhänger der SPÖ und der FPÖ.
Da fängt für mich das Problem an: Ein an sich demokratisches “Problem” wird plötzlich zu einem parteipolitischem “Problem”! Wobei man hier noch sagen könnte das ist eine Auslegung der Kronenzeitung, aber weit gefehlt, es geht noch weiter:
Für IMAS-Forscher Paul Eiselsberg daher ein Indiz, dass diese Ablehnung im starken Maße parteipolitisch begründet ist.
Hier hört der Spass auf!
Da werden Äpfel mit Birnen verglichen und das IMAS glaubt dass auch noch!
Das ist doch genauso wie wenn ich sagen würde dass die Gewaltentrennung parteipolitisch begründet ist.
Ich will jetzt gar nicht auf diese Mail eingehen, dazu später mehr.
Nur eine kleine Metapher dazu (ich besitze keinen Führerschein):
Da spart jemand Jahre lang, um sich endlich sein Lieblingsauto zu kaufen und plötzlich erklärt einem die geliebte Automarke: “Wir wissen, nicht welchen Sinn es macht, ihnen eines unserer Produkte zu verkaufen, da sie ja nur damit fahren möchten”, deswegen verbietet man einem den Kauf.
Was wird diese Person ihren Freunden sagen?
“Tolle Marke, aber vegiss es, in fünf Jahren bekommst du keine Ersatzteile mehr!”
Am Donnerstag fand im Kent eine Podiumsdiskussion mit dem Titel “Take over your local Green party” statt, organisiert von der Initiative Grüne Vorwahlen (ohne Fördermittel und ohne Hilfe von den Grünen oder sonstigen Organisationen organisiert, das Budget war 0 Euro, wollte ich nur mal gesagt haben).
Im Zuge der Diskussion gab es einige sehr heftige Meinungen, die im sehr gut besuchten Keller (fast 100 Personen) für Raunen, Applaus, Zustimmung oder Ablehnung sorgten, die Emotionen gingen hoch.
Ich fand die Diskussion sehr spannend, sie bestätigte aber einen Punkt:
Die Wiener Grünen diskutieren zwar jetzt schon zwei Monate(!) darüber, wie sie mit den Unterstützungsanträgen umgehen wollen, sind aber leider noch keinen Millimeter weiter gekommen. Es werden immer die gleichen Fragen gestellt und die gleichen Vorwürfe gemacht, traurig! Zum Glück aber gibt es auch viele bei den Grünen die verstehen um was es bei den Grünen Vorwahlen geht, diese wurden am Donnerstag teilweise von den eigenen Leuten angegriffen und vor dem Kopf gestoßen.
Dank der Leute von ichmachpolitik.at gibt es die Diskussion jetzt auch Online, absolut Sehenswert! Hat alles was ein guter Spielfilm braucht: Emotionen, Action und sogar über Sex wird gesprochen , hier Teil 1:
Hiier Teil 2:
Symptomatisch war die Wortmeldung von David Ellensohn (ab Minute 31:30 in Teil 2).
Ich behaupte: Jemand der,
ehemaligen Parteimitgliedern anderer Parteien das Recht abspricht bei den Grünen mitzuarbeiten,
UnterstützerInnen global als “rechter stehend” bezeichnet,
2009 immer noch dem Straßenkampf(!) huldigt und stolz darauf ist Morddrohungen zu bekommen,
außer dem Straßenkampf keinerlei Konzepte gegen die Rechten Parteien hat,
die selbe Sprache wie die FPÖ verwendet (“Wer war denn dort bei der Demo gegen die rechten Trotteln?”),
nicht versteht das Demokratie kein Krieg ist, deswegen “Kampf gegen Rechts” schon von der Metapher her falsch ist (oder will Ellensohn alle FPÖ-WählerInnen als Kriegsgefangene einsperren?),
jeden, der nur den geringsten Zweifel an dieser Art der “Kriegsführung gegen Rechts” hat, sofort bei den Grünen ausschließen will,
eine Überprüfung/Gesinnungstest jedes/jeder einzelnen UnterstützerIn fordert,
diesen Beitrag entweder gar nicht gelesen hat oder nicht verstanden hat, ihn aber zitiert,
hat nichts bei den Grünen verloren.
So jemand ist (leider) ein Armutszeugnis der (linken) Politik in Österreich, siehe auch die Antwort von Robert Menasse dazu im Video.
Deswegen offenbare ich hier und jetzt meinen persönlichen, während dieser Wortmeldung von David Ellensohn entwickelten, streng geheimen Putschplan für die Wiener Grünen (falls ich als Unterstützer angenommen werde):
Ich werde David Ellensohn am 15. November NICHT wählen.
Das ist meine ganz persönliche Entscheidung, ich steh dazu.
Fürchten sich die Wiener Grünen jetzt vor mir? Ich denke nicht, oder?
EDIT: am 15. November findet die Landesversammlung der Wiener Grünen statt, wo über die Listenplätze für die Gemeinderatswahl 2010 abgestimmt wird.