Wissen belastet
Home Über die Titel-Grafik Impressum Wissen belastet by Email RSS RSS Feed

Archiv des Tags ‘Video’

Open Design: Ich biege mir einen Sessel!

Kunst, Design, Freitag 9 Juli 2010 15:21

Letzte Woche hatte traf ich bei einer Veranstaltung der Creativwirtschaft Ronen Kadushin, ein in Berlin lebender Designer, der sich mit Open Design beschäftigt.

Open Design bedeutet, dass seine Werke unter einer Creative Commons Lizenz stehen und jeder z. B. die “Schnittmuster” herunterladen kann und das jeweilige “Ding” selbst herstellen kann (er/sie darf es natürlich nicht verkaufen).

Mir gefiel sofort Ronens “Hack chair prototype“, ein aus 6mm dickem Aluminium gebogener Sessel (Den Namen hat der Sessel übrigens, da Ronen eine Hacker-Konferenz besucht hat).

Am nächsten Tag mailte ich gleich mal fünf verschiedene Firmen an, ob sie, auf Basis des DXF-Files (Autocad) mir mit einem Lasercutter so einen Sessel zum biegen herstellen können. Bezeichnend für die Österreichischen KMUs: Nur eine Firma antwortete.

Ich beauftrage die Produktion und heute durfte ich das geschnittene, ungefaltete Produkt in Empfang nehmen:

Alu ist schon ein nettes Material :)

Jetzt ging es ans Biegen, dankenswerterweise hat Johannes das ganze auf Video aufgenommen:

Somit habe ich jetzt einen sehr coolen “Hack chair prototype” (mit Kratzern :) ), der noch dazu recht bequem ist:

Die Kosten für Material und Lasercut lagen bei rund 320 Euro, da ein Einzelstück. Wer sich ebenfalls so etwas biegen möchte, den berate ich gerne!

PS: Unbedingt auch die anderen Objekte von Ronen Kadushin anschauen!

Visualisiert: OpenStreetMap & Österreich

Internet, Computer undWeb2.0, Dienstag 4 Mai 2010 17:28

Fasziniert von diesem Projekt habe ich mich mit OpenStreetMap beschäftigt und einige Visualisierungen für Österreich realisiert (Datenstand 29. April 2010).

Zuerst alle asphaltierten und mit dem Auto befahrbare Straßen in Österreich die in OpenStreetMap eingetragen sind (falls jemand Interesse hat: ich habe davon auch eine Variante mit 53264×27312 Pixel für einen Kunstdruck :) ):

Irgendwie das Nervensystem eines Landes, oder? Ich finde so sieht man viel deutlicher die notwendige Infrastruktur eines Landes, einer Stadt.

Im Gegensatz dazu alle “Pfade” (Wanderwege, Feldwege, etc.) die in OpenStreetMap eingetragen sind, hier sieht man z.B. schön die Wege in den Alpen und wo die meiste Landwirtschaft in Österreich ist:

Interessant ist da auch das Schienennetz:

Im Vergleich dazu sind alle auf OpenStreetMap eingetragenen Radwege eher mickrig, liegt aber auch daran, dass eine Rad-Autobahn wohl keinen Sinn macht:

Auch für Wien schauen solche Karten interessant aus, finde ich:

Leider sind noch nicht alle Bauflächen eingetragen, deswegen nur die (vollständig wirkenden) Wasserflächen.

Mit den OSM-Daten von OpenStreetMap kann man auch sehr gut visualisieren wann welche Node (eine Node in OSM ist ein Punkt der z.B. Teil einer Straße oder die Ecke eines Hauses ist) eingetragen oder zuletzt geändert wurde (da die Historie der Punkte nicht im OSM-File gespeichert wird), dazu eine Video, dass sehr gut zeigt wie Österreich in OpenStreetMap “entstanden” ist (unbedingt in HD & Fullscreen anschauen!):

Dazu ein paar Daten: In diesem Video sind 6.596.519 Nodes visualisiert. Es gibt Tage an denen fast 400.000(!) Nodes verändert/hinzugefügt wurden! Die ältesten Einträge in dem OSM-File sind übrigens vom 1. August 2005, dann ist bis Anfang 2006 Pause.

Danke an alle die bei OpenStreetMap mitarbeiten und damit solche Dinge ermöglichen!

Fernsehen, HD+ und DRM durch die Hintertür!

Fernsehen undZukunft, Dienstag 20 Oktober 2009 09:37

Wer kann sich noch an VHS erinnern? Damals hat man einen Film, der im Fernsehen lief, aufgenommen und bei Bedarf angeschaut. Wichtig war, falls der aufgenommene Film durch Werbung unterbrochen wurde, zu wissen wo die Fast Forward-Taste ist, damit man vorspulen konnte. Ich wette viele haben immer noch alte VHS-Kassetten irgendwo rumliegen.

Was hätten wir damals gesagt wenn plötzlich der Videorecorder sagt: “RTL hat die Benutzung der Fast Forward-Taste für diese Aufnahme verboten” oder: “Pro Sieben hat ihre Videoaufnahme zehn Tage nach der Aufnahme löschen lassen” oder, wenn man zum Kinoabend bei Freunden eine VHS-Kassette mit nimmt, in den Videoplayer schiebt und dieser plötzlich sagt: “VOX erlaubt das abspielen auf diesem VHS-Rekorder nicht”.

Undenkbar, oder?

Genau das wollen alle Deutschen, privaten Medienanstalten in plötzlicher Einigkeit ab 1. November einführen!

Ab 1. November bietet eine ASTRA-Tochter (die Firma, die die wichtigsten Fernsehsatelliten in Europa betreibt) HD+ an, eine Plattform unter der die HDTV-Angebote der Deutschen Privatsender zum Empfang angeboten werden. Jetzt geht wohl jeder davon aus, dass dies Kostenlos passiert, sind diese Sender doch durch Werbung finanziert, aber weit gefehlt! €50/Jahr verlangt die HD PLUS GmbH von den Nutzern um zu Beginn  ProSieben, Sat.1, VOX, Kabel eins und RTL in HD-Qualität zu empfangen.

Somit wird Bezahlfernsehen für werbefinanzierte Sender eingeführt.

Das ist Schlimm, aber bei weitem nicht das schlimmste!

Das “+” in HD+ steht nicht für eine bessere Auflösung oder höhere Bandbreite oder sonstige Verbesserungen des Bildes oder Tons. Das “+” steht eigentlich für CI+ (oder CI Plus). CI steht für “Common Interface” und ist die Hardware, die in einem Sat-Receiver eingebaut ist, welche, zusammen mit der Smartcard (z.B. die ORF-Smartcard, wohl in der Hälfte der Österreichischen Haushalte im Einsatz) dafür sorgt, damit das verschlüsselte Signal auf dem Fernseher richtig angezeigt wird.

CI+ erweitert die Möglichkeiten um die oben schon als Horrorszenario angeführten Fähigkeiten (Quelle: Wikipedia, entspricht den offiziellen Spezifikationen), nämlich:

  • die Aufnahme einer Sendung gänzlich unterbinden.
  • die Wiedergabe von TV-Aufnahmen zeitlich begrenzen (zwischen sechs Stunden und 61 Tagen).
  • zeitversetztes Fernsehen gänzlich unterbinden oder begrenzen (zum Beispiel nur bis 90 Minuten nach Sendungsende).
  • TV-Aufnahmen an das jeweilige Gerät binden, die dann nicht von anderen Geräten wiedergegeben werden können
  • das Vorspulen (z. B. bei Werbung) gänzlich unterbinden. ProSieben, Sat.1 und RTL haben dies bereits angekündigt.

Mit anderen Worten: Die Privatsender wollen bestimmen, was die SeherInnen mit ihren, bereits durch Werbung finanzierten, aufgenommenen Sendungen machen dürfen!

Ein weiterer, wirklich “brutaler” Punkt ist, dass die Betreiber der Plattform die Möglichkeit haben, gezielt einzelne Sat-Receiver “auszuschalten”, um “das umgehen des Kopierschutzes zu verhindern”. Ein so “ausgeschalteter” Receiver muss dann zur kostenpflichtigen Reparatur geschickt werden!

Um all dies umzusetzen muss jede(r), der/die HD+ empfangen will, einen neuen Sat-Receiver kaufen, da die bestehenden Geräte dies natürlich nicht unterstützen. In Österreich soll das ganze erst 2010 vermarktet werden.

Für mich stellt HD+ einen Wolf im Schafpelz dar, der überhaupt nicht meinem Verständnis vom Umgang mit Informationen entspricht und eine Idee verwirklichen will, die mich an die Musikindustrie vor 10 Jahren erinnert, die Folgen sind bekannt. Wenn sich TV-Sender so ihre Zukunft vorstellen können sie sich gleich ihr eigenes Grab schaufeln.

Deswegen schließe ich mich den bereits zahlreichen Aufrufen zum Boykott von HD+ an!

Dieses Konzept ist zum Scheitern verurteilt!


Visualisiert: 24 Stunden Wiener Linien

Kunst, Design, Dienstag 22 September 2009 09:04

Ich liebe ja Visualisierungen von Infrastrukturen, denn normalerweise wird erst dann jedem klar wie wichtig sie sind, wenn sie ausfallen. Ein schönes Beispiel dafür ist “Taxis in London” der BBC.

Sowas will ich auch für Wien haben!

Darum fing ich an nach Daten zu suchen und wurde bei den Wiener Linien fündig. Auf dieser Seite (bzw. auf der Barrierefreien Version)  kann man sich anzeigen lassen, wann der nächste Bus, die nächste Straßenbahn kommt.

Das ist schon mal ganz brauchbar, nur musste ich erst einmal herausfinden wie viele Haltestellen darüber abgebildet werden. Ein kleines Perl-Skript gab mir, nach rund 20.000 Seiten-abrufen :) , die Antwort.

Das nächste Problem war, dass immer nur die Daten für die nächsten zwei Stunden angezeigt werden. Auch hier half ein Perl-Skript das stündlich alle gefundenen Stationen abfragte und so, über einen Zeitraum von mehreren Tagen, alle Daten sammelte.

Da die Uhrzeitangabe nicht unbedingt immer dem Fahrplan entspricht sondern ja auch Realtime-Daten enthält, musste ich noch einen Filter einbauen der Abfahrten an einer Haltestelle die zu nah zusammen liegen bereinigt.

Das Resultat ist eine Datenbank mit 1048 Haltestelle die von 44 Buslinien, 29 Straßenbahnlinien und 18 Nightline-Busse innerhalb von 24 Stunden 510.026 Mal angefahren werden!

Leider bietet die Webseite der Wiener Linien keine Informationen über U-Bahnen und Busse die auf “B” enden an, eigentlich eigenartig, weiß jemand wieso?

Nach einer Geocodierung der Haltestellen und ein paar Korrekturen konnte ich das ganze auch schon visualisieren, hier das Ergebnis, “24 Stunden Wiener Linien“, am besten in “HD” und Fullscreen ansehen:

Die Balken links oben zeigen wie viele Busse und Straßenbahnen zu der angezeigten Uhrzeit Stationen anfahren.

So stehen jeden Tag um 18:00 Uhr 242 Busse und 266 Straßenbahnen in Haltestellen!

Wobei ich Systembedingt nicht nachrechnen kann wie viele Busse oder Straßenbahnen zu dem Zeitpunkt sich gerade zwischen zwei Stationen befinden.

Interessant ist auch die Zeit so um 1:30 in der Nacht wenn alle Straßenbahnen und Busse in die Remisen fahren.

Ich denke man bekommt ein Gefühl dafür wie wichtig und logistisch aufwendig der öffentliche Nahverkehr ist und das dieser ruhig etwas kosten darf!

Auch finde ich das solche Daten über APIs zugänglich sein sollten, wer weiß was da noch alles entstehen könnte!

EDIT: Da es schon einige Anfragen gab: Wer mit den Daten selber herumexperimentieren will kann sich einen MySQL-Dump runterladen, freue mich auf andere Visualisierungen!

Flatz: “Demontage XI”, 1991

Kunst, Design, Dienstag 28 Juli 2009 09:46

Durch Zufall sah ich gestern ein Video über Flatz, dabei erinnerte ich mich an seine wirklich sehenswerte Performance 1991 bei der Ars Electronica, hier das Video zum “nachschauen”, unbedingt bis zum Ende ansehen!


Mehr Demontagen findet man auf der Homepage von Flatz, dort findet man auch Infos zu seinem relativ bekannten Projekt “Hitler, ein Hundeleben“.

Mashups ohne Internet: Emergency Broadcast Network

Kunst, Design, Montag 20 Juli 2009 08:16

Damals, zu beginn der 90er war ein Webbrowser noch, falls überhaupt bekannt, etwas das Text mit kleinen Bildern anzeigen konnte. Online Videos und Seiten wie YouTube waren unvorstellbar, RealAudio war dann dass große Ding, AUDIO streamen, WOW!

Trotzdem gab es Gruppen wie das Emergency Broadcast Network (kurz EBN) die mittels analogen(!) Videoschnitt “Mashups” entwickelten die heutzutage noch Sehenswert sind, hier ihr wohl bekanntestes Beispiel, da U2 es damals auf ihrer “Zoo TV”-Tournee als Opener verwendeten:


EBN gingen wie eine Popgruppe auf Tour, spielten auch in Wien mindestens einmal, noch in der alten Messehalle, war aber eher Fad soweit ich mich erinnere.

Hier noch ein paar Videoclips von EBN die, wie viele andere, Sehenswert sind, finde vor allem auch den politischen Bezug sehr wichtig, etwas, dass heute oft verloren geht:



Ganz klar wo z.B. Girl Talk ihre Vorbilder haben :)

iPhone 3GS vs. iPhone 3G

Mobile, Freitag 26 Juni 2009 08:09

Seit gestern Abend teste ich, mit sieben anderen BloggerInnen, für drei Wochen ein iPhone 3GS (siehe dazu auch mobileblogger.at, leider darf ich, im Unterscheid zum G1-Test, das Handy diesmal nicht behalten :( ).

Da ich ja seit über einem Jahr ein iPhone 3G besitze fängt man natürlich sofort an zu vergleichen, dass fängt bei der Verpackung an, die ja etwas kleiner ist:

Verpackungsvergleich 1Verpackungsvergleich 2Verpackungsvergleich 3

Neben den allseits bekannten Unterschieden (Video, Kompass, usw.) gibt es auch ein paar Punkte die vielleicht nicht so bekannt sind.

So z. B. hat das Display des iPhone 3GS anscheinend eine andere Farbtemperatur und ist dunkler eingestellt, hier ein Vergleich beider Handies bei gleichem Helligkeitswert (das 3GS ist das linke iPhone):

Farb und Helligkeitsunterschiede

Ob das wohl mit der angeblich längeren Akkulaufzeit zu tun hat?

Apropos Akku, beim 3GS kann man sich den Restladestatus auch in Prozent anzeigen lassen, wieso kann man das eigentlich nicht beim 3G trotz OS 3.0 (das 3GS ist wieder das linke iPhone)?

Akku Anzeige in Prozent

Lustig finde ich das nirgendwo auf dem 3GS steht das es dass neue, coole iPhone ist, so sieht die Rückseite aus:

Rückseite 3GS

Was man sofort merkt ist der Geschwindigkeitsunterschied.

Das neue iPhone reagiert viel schneller auf Befehle, so macht das Arbeiten wirklich Spass!

Auch ist Safari viel schneller, hier ein Video das den Reload von orf.at im Vergleich zeigt (über WLAN):


Bin ja schon auf Applikationen gespannt die die neuen Features des 3GS verwenden!

Hubert Sielecki: “Österreich !”

Kunst, Design, Donnerstag 25 Juni 2009 08:35

Hubert Sielecki, Filmemacher und Leiter des Lehrstudios für Animationsfilm in der Meisterklasse Ludwig Attersee auf der Angewandten, hat seit kurzem sein gesamtes Werk auf Youtube gestellt.

Darunter befinden sich so bekannte Arbeiten wie die “Maria Lassnig Kantate” aus dem Jahr 1992, aber auch das schöne  “Österreich !” aus dem Jahr 2001, absolut Sehenswert:


Auch als Zeitdokument wunderbar!

Die Grünen, die Podiumsdiskussion und mein geheimer Putschplan!

Politik, Sonntag 7 Juni 2009 10:48

Am Donnerstag fand im Kent eine Podiumsdiskussion mit dem Titel “Take over your local Green party” statt, organisiert von der Initiative Grüne Vorwahlen (ohne Fördermittel und ohne Hilfe von den Grünen oder sonstigen Organisationen organisiert, das Budget war 0 Euro, wollte ich nur mal gesagt haben).

Im Zuge der Diskussion gab es einige sehr heftige Meinungen, die im sehr gut besuchten Keller (fast 100 Personen) für Raunen, Applaus, Zustimmung oder Ablehnung sorgten, die Emotionen gingen hoch.

Ich fand die Diskussion sehr spannend, sie bestätigte aber einen Punkt:

Die Wiener Grünen diskutieren zwar jetzt schon zwei Monate(!) darüber, wie sie mit den Unterstützungsanträgen umgehen wollen, sind aber leider noch keinen Millimeter weiter gekommen. Es werden immer die gleichen Fragen gestellt und die gleichen Vorwürfe gemacht, traurig! Zum Glück aber gibt es auch viele bei den Grünen die verstehen um was es bei den Grünen Vorwahlen geht, diese wurden am Donnerstag teilweise von den eigenen Leuten angegriffen und vor dem Kopf gestoßen.

Dank der Leute von ichmachpolitik.at gibt es die Diskussion jetzt auch Online, absolut Sehenswert! Hat alles was ein guter Spielfilm braucht: Emotionen, Action und sogar über Sex wird gesprochen :) , hier Teil 1:

Hiier Teil 2:

Symptomatisch war die Wortmeldung von David Ellensohn (ab Minute 31:30 in Teil 2).

Ich behaupte: Jemand der,

  • ehemaligen Parteimitgliedern anderer Parteien das Recht abspricht bei den Grünen mitzuarbeiten,
  • UnterstützerInnen global als “rechter stehend” bezeichnet,
  • 2009 immer noch dem Straßenkampf(!) huldigt und stolz darauf ist Morddrohungen zu bekommen,
  • außer dem Straßenkampf keinerlei Konzepte gegen die Rechten Parteien hat,
  • die selbe Sprache wie die FPÖ verwendet (“Wer war denn dort bei der Demo gegen die rechten Trotteln?”),
  • nicht versteht das Demokratie kein Krieg ist, deswegen “Kampf gegen Rechts” schon von der Metapher her falsch ist  (oder will Ellensohn alle FPÖ-WählerInnen als Kriegsgefangene einsperren?),
  • jeden, der nur den geringsten Zweifel an dieser Art der “Kriegsführung gegen Rechts” hat, sofort bei den Grünen ausschließen will,
  • eine Überprüfung/Gesinnungstest jedes/jeder einzelnen UnterstützerIn fordert,
  • diesen Beitrag entweder gar nicht gelesen hat oder nicht verstanden hat, ihn aber zitiert,

hat nichts bei den Grünen verloren.

So jemand ist (leider) ein Armutszeugnis der (linken) Politik in Österreich, siehe auch die Antwort von Robert Menasse dazu im Video.

Deswegen offenbare ich hier und jetzt meinen persönlichen, während dieser Wortmeldung von David Ellensohn entwickelten, streng geheimen Putschplan für die Wiener Grünen (falls ich als Unterstützer angenommen werde):

Ich werde David Ellensohn am 15. November NICHT wählen.

Das ist meine ganz persönliche Entscheidung, ich steh dazu.

Fürchten sich die Wiener Grünen jetzt vor mir? Ich denke nicht, oder?

EDIT: am 15. November findet die Landesversammlung der Wiener Grünen statt, wo über die Listenplätze für die Gemeinderatswahl 2010 abgestimmt wird.

Visulisierung der Reaktionen zu den Grünen Vorwahlen

Politik, Freitag 22 Mai 2009 12:03

Auf der “Reaktionen”-Seite der Grünen Vorwahlen steht ja schon eine Menge.

Damit diese Liste etwas besser “greifbar” wird (sind bereits über 100(!!!!) Einträge) habe ich Screenshots jeder Seite gemacht und mit der Hilfe von Animoto ein Video erstellt.

Dieses zeigt, in chronologischer Reihenfolge, viel deutlicher wie vielfältig und umfangreich die Berichterstattung bis jetzt war (Unbedingt in “HQ” ansehen!):

Danke an alle für die tolle Beiträge und ich hoffe die Diskussionen gehen weiter!

PS: Nicht vergessen, am Dienstag, den 26. Mai gibt es ab 20:00 Uhr wieder einen Infoabend im Cafe Westend!