komisch, sonst haben Sie ja immer Angst um Ihre Innenstadt, Straßenkünstler sollen Aufnahmetest ala DSDS machen (wird das dann auch im Fernsehen übertragen? wer wird in der Jury sitzen? Bilgeri? Ambros? Fendrich?), Punschstandl müssen ein neues Design haben und am liebsten würden Sie ja den ersten Bezirk während der EURO 08 komplett sperren für jeden der nur irgendwie nach Fan aussieht.
Über diese Punkte liest man andauernd Interviews mit Ihnen in den Medien.
Aber dass lassen Sie zu?:
Waren die Kühe (oder Pferde) damals nicht genug (nichts gegen Herrn Krankl!)?
Ein Projekt mit Pseudo-Sozialem Effekt, von 2.500 Euro die ein Sponsor zahlt gehen ganze 500 Euro an karitative Zwecke, d.h. 50.000 Euro Maximum, aber 200.000 Euro gehen an die Aufstellerfirma (ok, da muss man noch die Herstellungskosten abziehen, aber ein Geschäft ist es sicherlich)…
Liebe Frau Stenzel, treffen Sie die richtige Entscheidung, soll wirklich so eine Skulptur das internationale Bild Wiens prägen?
Auf YouTube gibts wieder genug Videos vom Fußballmatch Österreich gegen Deutschland am Mittwoch, hier zuerst die Deutschen Fans beim singen von: “In Europa kennt euch keine Sau!”:
Ok, da wird eine Ausstellung im net.culture.space (ein gemeinsames Projekt der Ars Electronica und der Telekom) im Wiener Museumsquartier per Email und auch auf der Webseite angekündigt: “E-MOTION”, mit einem Pressetext der beschreibt was da ausgestellt wird (z.B. in der Email mittels PDF-File):
“We bring your body in!” versprechen heute alle angesagten Spiel-Konsolen. Was GameentwicklerInnen zurzeit beschäftigt, ist den MedienkünstlerInnen schon länger ein Anliegen: intuitive Interfaces, die statt Maus und Tastatur unsere Körper und Sinne mit einbeziehen. Mit “E-MOTION” präsentiert der net.culture.space Arbeiten, die Gedanken und Gefühle zur Steuerung interaktiver Arbeiten heranziehen. So bewegen die User von “Brainball” mittels ihrer Gehirnströme eine Kugel über den Tisch. Das Netzprojekt “Colors” wiederum filtert Gefühlsäußerungen aus tausenden Blogs und visualisiert den “Gefühlszustand” unserer Welt.
Hier ein Ausschnitt aus dem PDF-File mit dem Hinweis auf das Künstler-Gespräch:
Schon das in der Pressemitteilung und auf der Webseite steht wer zur Eröffnung sprechen wird, aber was nirgendwo steht ist:
Wer sind die teilnehmenden KünstlerInnen?
Sorry, aber das finde ich mehr als Peinlich, eine Ausstellung anzukündigen und eine Woche vor der Eröffnung weiß niemand wer die eingeladenen Künstler sind?
Hauptsache die Telekom kann sich mit dieser Ausstellung schmücken, alles andere ist eh Sche**egal, oder?
Schade, denn die Grundidee, die handelnden Personen und die geförderten Projekte hätten etwas besseres verdient.
Das ist die “Präsentationsunterlage” für meinen Vortrag gestern bei Digitalks im Museumsquartier über Virtuelle Welten. Sie soll einen kleinen, sicher nicht vollständigen Einblick geben welche 3D-Welten (MMOGs) es gibt und die Unterschiede aufzeigen. Alle Zahlen sind aus dem Internet und sicherlich nur Richtwerte da es (noch) keine genauen Untersuchungen gibt.
Wichtige Begriffe
Zu Beginn eine kurze Erklärung, 3D-Welten sind auch unter dem Namen “MMORPG” Beziehungsweise “MMOG” bekannt, wobei ersteres eine Subgruppe des zweiten Begriffs darstellt. Die beiden Wikipedia-Seiten zeigen sehr gut die Vielfalt an Kategorien die unter diesen Begriffen zusammengefasst werden.
Zwei weitere, vor allem für die 3D-Online-Spiele wichtige Begriffe sind “PvP” und “PvE“, “PvP” bedeutet das in dieser 3D-Welt SpielerInnen gegen andere Online-SpielerInnen “kämpfen”, sei es in Gruppen oder einzeln, wobei “kämpfen” auch z.B. das Bauen von Häusern bedeuten kann. Aus diesem “kämpfen” wird dann der Status im “Spiel” abgeleitet. “PvE” bedeutet das ein oder mehrere SpielerInnen gegen vom Erzeuger der 3D-Welt geschaffene Figuren oder andere Dinge “kämpft”, auch hier wird daraus der Status abgeleitet. Erfolgreiche 3D-Welten verknüpfen beide Varianten.
Der Begriff “Rollenspiel (RP)” wird in einigen 3D-Welten sehr ernst genommen, teilweise geht das so weit das man z.B. für ein paar Tage gesperrt wird wenn man sich im Chat der 3D-Welt nicht dem Lebenslauf seines Avatars entsprechend verhält.
Was ist “kaufbar” (virtuelle Währung, Gegenstände, Erfahrung)?
Wie z.B. tanzt der Avatar (Emotionsdarstellungen des Avatars sind sehr wichtig für die Soziale Interaktion)?
Gibt es “Housing” oder ähnliches (”Housing” beschreibt einen abgeschlossenen Bereich denn nur eine bestimmte Gruppe betreten darf und dort selbst das Aussehen bestimmen kann) ?
Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es (z.B. Änderung der Frisur, Individualität bei der Gestaltung des Avatars)?
Kann man selber “Dinge” Bauen (wie z.B. in Second Life)?
Was und wie kann man “Dinge” handeln (z.B. Auktionshaus in der 3D-Welt, Werbung, etc.)?
Wem gehört mein Avatar (hat der Betreiber alle Rechte oder gehört mein Avatar mir)?
Was kostet es (einmalig, monatliche Nutzungskosten)?
Welche Systemvoraussetzungen (Mac, PC, Speicher, Grafikkarte, usw.)?
Die populärsten MMO(RP)Gs
Ein nicht vollständiger Überblick über die populärsten 3D-Welten Aufgelistet nach den (angeblichen) SpielerInnen-Zahlen.
Seit 2002 Online, rund 20-25 Millionen SpielerInnen, die meisten davon in Asien (Korea), teilweise Kostenpflichtig. Version 2 soll Ende 2008 erscheinen.
Seit November 2004 Online, rund 9 Millionen SpielerInnen Weltweit. Das Erfolgreichste MMORPG bis jetzt. Das Video zeigt einige Gefühlsregungen von Gnomen die in World of Warcraft sehr schön gemacht sind und sehr wichtig für die Soziale Interaktion sind. Das Durchschnittsalter der SpielerInnen liegt bei ungefähr 27 Jahren, wobei über 40% Frauen sind.
Seit 2003 Online, rund 7-10 Millionen Avatare erstellt (ca. 1,6 Millionen SpielerInnen in den letzten 60 Tagen Online), Second Life wird auch als “3D-Environment” oder “Social Game” bezeichnet.
3-4 Millionen SpielerInnen, Werbung und Ausrichtung nur für Mädchen (”Your daughter needs permission to play at BarbieGirls.com”), Wird im Webbrowser gespielt (”Browserspiel”). Wird seit kurzem auch in Deutschland vermarket.
Auf den Büchern basierend. Seit Frühjahr 2007 Online, sollte eigentlich “World of Warcraft” SpielerInnen zum Umstieg bewegen, hat dafür aber noch zu viele Mängel. Angeblich 1 Million SpielerInnen.
Seit 2003 Online, Mischung aus 3D-Welt und 3D Spiel, virtuell erwirtschaftetes Geld kann, ähnlich wie bei Second Life, in echtes Geld umgewandelt werden. Etwas zweifelhaften Ruf, da anscheinend sehr viel Glück notwendig ist um an Geld im Spiel zu kommen. Angeblich 1 Million SpielerInnen.
Seit 2003 Online, unter 100.000 SpielerInnen, Sony hat nach eine Patch das “Lebenswerk” (es war sehr Aufwendig ein Jedi, die höchste Stufe, zu werden und nach dem Patch konnte jeder diese Stufe kaufen) hunderttausender zerstört.
Neue Ideen und neue “Games”
Eine kleine, unvollständige Auflistung von neuen, angekündigten oder vor kurzem erschienen, 3D-Welten.
“Home ist eine 3D Echtzeit Community, bei der sich Playstation 3 Benutzer aus der ganzen Welt treffen können, um zu interagieren, zu plaudern, bei Online Spielen mitzumachen, einzukaufen, Content zu teilen und ihre eigenen persönlichen Bereiche zu bauen.”
Nur für die Playstation 3, momentan in der Beta, soll 2008 erscheinen. Die große Frage ist ob die 3D-Welt mehr Interaktion als nur einkaufen bieten wird.
Momentan in der Betaphase, erscheint 2008. Wird zum “Word of Warcraft”-Killer hochgelobt, die Frage ist ob es die Erwartungen erfüllen kann und wann es wirklich erscheinen wird.
Soll 2008 erscheinen. Lego würde als Metapher sehr gut zum bauen und gestalten passen.
Natürlich gibt es noch viele, viele andere 3D-Welten, dieser Beitrag soll nur einen kleinen Einblick geben in die wirkliche große Welt der 3D-Welten (MMOGs).
Der YouTube-Rapvideo-Krieg Salzburg (SBG) gegen Wien geht in die nächste Runde, da war zuerst am 8. Jänner dieses Video von TMX SBG (Achtung! Texte und Videos sind teilweise nicht ganz Jungendfrei!):
Zehn Stunden später gleich die Antwort der “Vamummtn”:
Und sofort wieder die Antwort aus Salzburg:
Schön langsam wird da richtig netter Gangsta-Rap draus! Wie NWA Anfang der 90er
Das promoten der MySpace-Seiten könnten noch besser sein, genauso das der eigenen Webseiten.
Christian hat ein sehr schönes Album auf Flickr gefunden: Plätze in Wien vor bis zu hundert Jahren und jetzt fotografiert gegenübergestellt, hier z.B. der Rennweg Anfang des 20. Jahrhunderts und jetzt: