Gestern zufällig daran gedacht und heute schon gefunden, einer der schönsten Dialoge aus dem Film “Ghost Busters” zwischen Dr. Ray Stanz (Dan Aykroyd) und Winston Zeddemore (Ernie Hudson) auf der Fahrt zum einem Einsatzort:
Da es vielleicht schwer zu verstehen ist er sagt: “Never met him.”
Ging zwar heute schon durch viele Blogs, trotzdem hier auch:
Die Macher der Simpsons schaffen es immer wieder beeindruckend durch genaue Analyse etwas genau auf den Punkt zu bringen und in einem “Mock” treffend zu verarbeiten. In dieser Szene ist sehr pointiert dargestellt um was es bei Apple geht, inklusive dem tollen Zitat dieses Apple-Spots:
Am Hof, in der Wiener Innenstadt, gibt es seit Oktober jeden Abend, so zwischen 17:00 und 18:00 Uhr, dass gleiche Schauspiel: Passanten stehen verdutzt vor dem Verbund-Gebäude, Kinder toben sich aus und Touristen fangen an zu fotografieren. Warum? Um diese Uhrzeit wird jeden Tag die neue Installation von Olafur Eliasson, “Yellow Fog”, eingeschaltet!
Gelb angestrahlter Nebel steigt aus dem Boden hoch und sollte eigentlich die Wände hochkriechen, aber da Wien im Herbst sehr windig ist verweht es den Nebel in alle Richtungen, ist aber ebenso sehenswert:
(Leider hat die Kamera Probleme das intensive Gelb richtig wieder zu geben)
Eliasson ist bekannt geworden durch seine wunderbare aufgehende Sonne in der Tate Modern (“The Weather Project”, 2003/04) und hat heuer in New York Wasserfälle aufgestellt.
Wer mal am Hof in Wien ist (z. B. beim Weihnachtsmarkt dort) sollte sich das Schauspiel nicht entgehen lassen!
In Schwechater dient dieses ästhetische Credo als Kern der gesamten formalen Konstruktion. Zutiefst ist der visuelle Eindruck, den der Film hinterlässt, vom Charakter des Momenthaften des einzelnen Kaders durchtränkt. Der objektiv vorhandene Zeitverlauf wird in der schleifenförmigen Wiederholung aller Bewegungen aufgehoben: Schwechater macht das Rasen der Zeit im Moment sichtbar.
Kubelka konstruierte in Schwechater, gegen alle Sachzwänge, ein semi-abstraktes Gedicht für Seh- und Hörsinn, einen genau kontrollierten Bilderserientanz, zugleich ein Traktat über die ungeheuerlichen Möglichkeiten des Kinos.
Schwechater wollte damals einen Werbespot haben und bekam diesen, etwas mehr als eine Minute langen, Film. Soweit ich weiß wurde er auch als Werbung ausgestrahlt und war sehr wichtig für die Kunstentwicklung/den Kunstdiskurs Ende der 50er in Österreich.
Durch diese Microsoft-Kampagne bin ich wieder mal auf Girl Talk gestoßen (schon mal vor Jahren gehört aber wieder vergessen) und hab mir gleich hier die neue Platte gekauft, wobei ich nur empfehlen kann mehr als $5 zu zahlen, der 53 minütige Mix ist noch viel besser als die Platte (außerdem bekommt man dafür über 200 bekannte Nummern remixed in 14 Songs )! Auf YouTube kann man sich auch alle Nummern anhören, aber wie gesagt, der Mix ist Super!
Gregg Gillis alias Girl Talk wird ja in den USA gerade als “der ultimative Punk” gefeiert, hängt wohl auch mit seinen sehr expressiven Live-Gigs zusammen, hier ein Ausschnitt aus dem Konzert vom 15.11. in New York wo (wie immer bei Girl Talk) die Bühne gestürmt wird:
Sehr toll finde ich die Videos, die der YouTube-User “BunnyGreehouse” zum aktuellem Girl Talk-Album macht. Sie zeigen aus wie vielen Songs so ein “Mashup” besteht:
Nett auch das auf Wikipedia versucht wird alle Samples zu erkennen, was selbst Gregg Gills amüsierte, siehe dieses Interview (in dem er auch erzählt wie er von dem veröffentlichen der CD im Internet profitierte).
Hoffe doch das es da bald wieder eine Europa-Tour gibt!
PS: Der Spruch “Art is too important to be only used once” muss unbedingt auf ein T-Shirt!
Donnerstag, den 30. Oktober 2008, war der letzte Tag an dem der Flughafen Berlin Tempelhof in Betrieb war. Deswegen gab es nach einer sehr schönen Doku einen Live-Einstieg auf rbb vom letzten Flugzeugstart und dem abschalten der Beleuchtung.
Die Sendung war nicht nur sehr chaotisch (“Was? die Maschinen sind schon gestartet?”) sondern hatte zu Beginn auch eine sehr schöne Szene in der der Reporter Sascha Hingst unbedingt jemanden am Flugfeld interviewen will, aber alle rennen davon:
Fand es irgendwie lustig, vor allem den letzten Satz: “So ist das Spontanfernsehen, keiner will”